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Battleforge

Genre
Echtzeitstrategie
Publisher
Electronic Arts
Entwickler
EA Phenomic
Erscheint
26.03.2009
Plattformen (Bitte wählen)
Beschreibung
Von Phenomic in Ingelheim entwickelt, ist BattleForge ein episches Fantasy-Echtzeit-Strategiespiel (RTS), das RTS-Gameplay mit dem Sammeln von Trading Cards in einer Online-Umgebung verbindet. Das Spiel ist ab Frühjahr 2009 im Handel erhältlich und bietet die Möglichkeit mit der großen BattleForge-Community online zu spielen.
Webseite
http://www.battleforge.com/
Spieler 12
Preis EUR 44.99
Sprache multi
Alterskennzeichnung
Min. Systemanforderungen
OS: Windows XP/Vista CPU: PIV mit 1.8 GHz RAM: 512MB (1GB Vista) Grafik: ATI Radeon 9500, Nvidia Gforce 6-Serie
Empf. Systemanforderungen
Grafikkarte Stufe 3
CPU/Prozessor Stufe 3
RAM Stufe 3
Wertung

84%

   
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Autor: Tom Steinbauer

Battleforge

Games | review | 26.03.09 - 13:43:20 |


Nach Solitär, Hearts und Online-Poker erobert nun das nächste Kartenspiel den PC. Spellforce Erfinder EA Phenomic kombiniert in BattleForge Echtzeitstrategie mit dem System von Trading Card Games. Das Ergebnis ist ein ganz besonderer Genre-Mix.

Der große Unterschied zwischen herkömmlichen Kartenspielen und Trading Card Games (TCG) liegt für den Laien wohl hauptsächlich in der Tatsache, dass ersteres überwiegend mit einem festgelegten Set an Spielkarten gezockt wird, während die zweite Variante meistens aus mehreren hundert unterschiedlichen, meist bunten und sammelbaren Pappkartons besteht. Aus diesen bastelt sich der TCG-Spieler sein eigenes Deck zusammen, mit denen er eine Partie bestreiten will. BattleForge bedient sich nun ungeniert an diesem Konzept und verwendet, anstatt der für Strategiespiele üblichen Einheitenproduktion in dafür vorgesehenen Gebäuden, virtuelle Karten, aus denen man sich beliebige Decks für unterschiedliche Taktiken zusammenstellen kann. Wer aber nun glaubt, dass sich BattleForge mit einer gemütlichen Partie Patience vergleichen lässt, der täuscht sich gewaltig, denn während andere Strategiespiele lediglich flotte Gefechte und "Instant Action" versprechen, zeigt ihnen der Genre-Mix von EA Phenomic vor, wie es wirklich geht.

Alle Mann an Deck!

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Im Sandkasten könnt ihr euer frisch zusammengestelltes Kartendeck an Dummy-Gegner testen.

Jede Einheit existiert somit auch in BattleForge als virtuelle Karte, insgesamt wird es zum Release rund 200 davon geben - weiterer Nachschub wurde bereits angekündigt. Diese gruppieren sich einerseits in die drei Kategorien Kämpfer, Gebäude und Zauber, andererseits in die vier unterschiedlichen Mächte Feuer, Frost, Schatten und Natur. Dem Spieler sind bei der Zusammenstellung seines Decks kaum Grenzen gesetzt, lediglich die Anzahl ist auf maximal 20 beschränkt. Wie in Sammelkartenspielen üblich, verfügt jede Karte über individuelle Angriffs- und Verteidigungspunkte, die die allgemeinen Kampfwerte bestimmen. Zusätzlich dazu besitzen einige weitere Spezialfähigkeiten, die im Gefecht automatisch oder durch den Spieler eingesetzt werden können. Natürlich stehen die vier Mächte für unterschiedliche Strategien. Nicht schwer zu erraten, ist, dass die roten Feuerkämpfer besonders effektiv im Angriff und die blauen Frost-Einheiten Spezialisten in der Defensive sind. Die Mächte der Natur übernehmen Unterstützungs-Aufgaben, da sie die Fähigkeit besitzen, Verbündete zu heilen, und Tunnelsysteme für eine schnelle Fortbewegung errichten können. Schattenkrieger sind das genaue Gegenteil, denn sie stehlen die Lebensenergie von Feinden und sind in der Lage untote Mitstreiter zu beschwören. Während einem Gefecht können keine Änderungen an einem Deck vorgenommen werden, deshalb ist es sehr wichtig, mit der richtigen Kombination an Karten in eine Schlacht zu ziehen. Um nicht ganz unvorbereitet auf den Gegner zu treffen, können deshalb zwischen den einzelnen Missionen im sogenannten Sandkasten-Modus Dummy-Gegner beschworen werden, an denen das aktuelle Deck gleich ausprobiert werden kann.

Full House

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An solchen Monumenten kann ein Macht-Orb beschworen werden, durch den dann stärkere Karten ausgespielt werden können.

Bei der Zusammenstellung des Kartendecks gibt es aber einen weiteren wichtigen Aspekt zu berücksichtigen, denn obwohl BattleForge auf herkömmliches Ressourcenmanagement weitgehend verzichtet, geschieht das Ausspielen einer Karte während einer Schlacht anhand von Power-Punkten. Je mächtiger eine Einheit ist, desto mehr dieser Ressourcen kostet sie und diese fließen kontinuierlich auf euer Konto, sobald ihr die entsprechenden Powergeneratoren erobert habt. Damit das Minimal-Ressourcenmanagement nicht ganz so einfach wird, müssen für den Einsatz einer Karte zusätzlich noch eine bestimmte Anzahl an mystischen Kugeln, die sogenannten Orbs, in eurem Besitz sein. Um beispielsweise einen schwächlichen Northguard-Trupp ausspielen zu können, muss man zunächst ein Monument erobern, das genauso wie die Powergeneratoren auf fixen Positionen auf der Map zu finden ist, um an diesem einen Frost-Orb zu beschwören. Für stärkere Einheiten wie den Fire Dragon, benötigt man dagegen schon vier solcher Kugeln, mindestens drei davon müssen dem Element Feuer entsprechen. Weil man während einer Schlacht selten mehr als vier Monumente gleichzeitig besitzt, ist man bei der Deck-Zusammenstellung doch etwas eingeschränkt. Zum Glück dürfen so viele Kartendecks wie möglich gespeichert werden, sodass für jeden Auftrag die passende Einheitenzusammenstellung gewählt werden kann, die dann die richtige Taktik ermöglicht.

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