Darkest of Days
Games | review | 03.02.10 - 12:18:42 |
Zeitreisen sind immer der Hit und meist für jede Menge Action und Verwicklungen gut. 8monkey Labs schickt den Spieler mit Darkest of Days durch die Zeit, mit dem Auftrag die Integrität der Zeitlinie zu beschützen. Ob der Ego-Shooter aber wirklich was taugt oder ob er eher ein Griff ins Klo ist erfahrt Ihr bei uns.
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Der Pfeil hat gesessen...
Als der späte Nachmittag des 25. Juni 1876 am Little Bighorn River im östlichen Montana Territorium hereinbricht, wird Alexander Morris und seinen Kameraden vom 7. US-Kavallerieregiment klar, dass die Sache gar nicht gut ausschaut. Ganze Horden von ziemlich wütenden Indianern haben den spärlichen Rest der geschlagenen US-Truppen unter General Custer auf einen Hügel gescheucht und denken nicht daran wieder in ihre Tipis zu verschwinden. Die Ureinwohner haben nämlich die Schnauze gestrichen voll vom weißen Mann, der ständig mit gespaltener Zunge spricht, um sie bei allen Dingen über den Tisch zu ziehen und jetzt wollen sie Blut sehn! Die Soldaten fallen unter dem erbitterten Ansturm der Rothäute wie die Fliegen. Auch Custer beißt schließlich ins Gras und selber gespickt mit Pfeilen versucht sich Morris verzweifelt zu wehren... - ...sollte das etwa das Ende sein?
Let’s do the Time Warp again!

Komm mit mir wen Du leben willst!
Plötzlich ein gleißendes Licht und eine pulsierende Energiekugel spuckt einen futuristischen Soldaten aus, der im selben Klamottenladen wie Halo’s Master Chief shoppen dürfte. Der erklärt Morris mehr oder weniger terminatorlike, dass er – falls er nicht grad zu beschäftigt mit Massakriert werden ist - doch mal eben mitkommen sollte. Da die Aussichten auf eine beruhigende Friedenspfeife sowieso schlecht stehen und Morris nicht wirklich scharf drauf ist seinen Skalp zu verlieren, passt so eine Rettungsaktion ganz gut in seinen Terminplan. Also wird der Spieler von diesem Zeit-Agenten im futuristischen Dress gerettet und etwa 300 Jahre in die Zukunft mitgenommen. Dort erfährt man, dass hinter den Zeitreisen der geniale aber leider auch verschollene Wissenschaftlers Dr. Koell steckt, der die Firma KronoteK gegründet hat, um mit ihren Agenten das Zeitkontinuum zu bewahren.

Das KronoteK Labor - und "Mutter" schaut wie immer zu.
Von nun an kümmert sich Morris als eine Art „Timecop“ darum, dass das sich niemand an der Zeitlinie zu schaffen macht und springt durch die Zeit. Zum einen gilt es diverse Fehler nach Möglichkeit zu korrigieren, ohne jedoch selber etwas zu machen, dass den Lauf der Geschichte verändern könnte. Zum anderen scheint Mother - einer Führungspersönlichkeiten von KronoteK - sehr daran interessiert den Vater der Zeit Dr Kroell wiederzufinden. Diese Unternehmungen führen Alexander und seinen Kollegen Dexter laufend auf einige der blutigsten Schlachtfelder der Geschichte, angefangen vom US Bürgerkrieg über den Ersten und Zweiten Weltkrieg sogar bis hin zu einem Intermezzo in der Antike. Als bei den Aufträgen plötzlich andere Typen auftauchen und beginnen gehörig dazwischen zu funken, wird schnell klar, dass etwas mächtig faul ist. So verstricken sich die beiden immer mehr in die undurchsichtigen Machenschaften und wissen bald nicht mehr wer Freund und Feind ist...
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