CSI: NY - The Game
Games | review | 25.03.09 - 11:55:28 |
Bereits zum sechsten Mal wurde von Ubisoft ein Spiel im Universum der Crime Scene Investigation Fernsehserie veröffentlicht. Wer schon immer in die Haut von Mac Taylor und Kollegen schlüpfen wollte, dem ist es mit CSI: New York - The Game virtuell möglich in New York verzwickte Mordfälle zu lösen. Nachdem in der Vergangenheit die einzelnen Spiele als forensische Kriminaladventures definiert werden konnten, handelt es sich bei Teil 6 um eine Kombination aus Wimmelbildspiel und zahlreichen Mini-Games. Ob diese Änderung ein Fort- oder ein Rückschritt ist, lest Ihr im folgenden Test.
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Crime Scene Investigation

Fingerabdrücke geben immer gute Spuren ab.
In vier (plus eine in Zukunft downloadbare zusätzliche Episode) von den Drehbuchautoren der Serie erdachten Episoden geht es darum, Schauplätze von Kriminalfällen zu untersuchen, Zeugen und eventuelle Verdächtige zu vernehmen, sowie als Tüpfelchen auf dem I im Labor Fingerabdrücke, genetische Abstriche und blasse Leichen zu durchleuchten. Um Herr der Lage zu werden die besten forensischen Ermittler New Yorks die Detektives Mac Taylor oder Stella Bonasera an den Ort des Verbrechens gerufen. Jeder Fall beginnt mit einer kurzen Introsequenz, während Informationen hinsichtlich der Vorgeschichte des Mordes wiedergegeben werden. Als erste Handlung am Tatort müssen immer alle für die Lösung des Falls relevanten oder irrelevanten Gegenstände, die auffindbar sind, mitgenommen werden.
Klick, Klick, Klick – die Langeweile überwiegt

Ohne Beweise keine Aufklärung des Falls
Sobald dies abgeschlossen ist, bleiben jene Utensilien, die zur Klärung beitragen können, im Inventar übrig und werden im darauffolgenden Gespräche mit Zeugen oder Verdächtigen verwendet um etwaige Hinweise zu erfahren. Ist eine Szene inklusive der notwendigen Gespräche beendet, geht die Spurensuche weiter zum nächsten Standbild oder ins Labor. Ob in dreckigen Mülltonnen, in den Anzügen, Schlafzimmern, Büros, es gibt keine Schauplätze, die nicht nach neuen Indizien untersucht werden. Im Labor der CSI werden in zahlreichen Minispielen (Fingerabdrucksuche, Identifikation von Elementen, Leichenüberprüfung, Fehlersuchbilder, Linienzeichnungsaufgaben) einzelne Indizien konkretisiert. Analytisches Denken ist nicht gefragt, sich wiederholende Aufgaben, Gespräche und Mini-Games dienen zur Indizienfindung und der Identifizierung des Schuldigen. Multiplayermodus ist keiner vorhanden.
Meine Augen schmerzen!

Die Grafik kann nicht überzeugen - leider.
Die Serien Charaktere wurden entsprechend Ihrer Serienvorlagen modelliert und bieten vom grafischen Standpunkt noch den größten Zusammenhang mit der Fernsehserie CSI: New York. Im Zuge des allgemeinen Wimmelbilderspieletrends setzt auch CSI: NY – The Game auf Standbilder in Comicgrafik, wobei die Präsentation und Animationen bei weiten nicht mit anderen aktuellen Adventures mithalten können, denn nicht nur die Opfer liegen leblos in den Standbildern umher. Die Soundatmosphäre ist mangelhaft umgesetzt, Soundeffekte sind prinzipiell nicht vorhanden und auch auf eine deutsche Synchronisierung wurde verzichtet. Gesteuert wird komplett mittels Maus, wobei die Aktivitäten auf ein paar Klicks eingeschränkt sind.
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