Fable 2
Games | review | 20.10.08 - 13:41:54 |
Einmal so richtig schön böse sein - oder doch durch und durch tugendhaft? Fable II überlässt euch die Zügel des Schicksal.
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Alles beginnt so unschuldig...
Eine jede Geschichte hat zwei Seiten – ob Gut oder Böse, alles richtet sich nach den Entscheidungen des Helden. Habt ihr euch noch nie gefragt, was wohl gewesen wäre, wenn es der Ritter in strahlender Rüstung nicht mit dem Drachen aufgenommen hätte, und stattdessen geradewegs auf den Schatz des Ungeheuers zumarschiert wäre, während eben jener damit beschäftigt war, die Prinzessin zu rösten? Was, wenn Aschenputtels Stiefschwestern freundlich gewesen wären? Oder besser noch, wie wäre „Der Herr der Ringe“ wohl ausgegangen, wenn Frodo der Versuchung des Einen Rings erlegen wäre? Einmal mehr will uns das britische Entwicklergenie Peter Molyneux in die fantastisch dynamische Welt von Fable entführen, um uns erneut zu beweisen, dass jede Entscheidung, jede Tat – und seht ihr sie noch so banal und belanglos – ihre Spuren hinterlässt. Wie der Schmetterling, der in der guten alten Chaostheorie mit seinem kläglich schwachen Flügelschlag am anderen Ende der Welt verheerende Stürme auslöst, so soll es auch uns Gamern erlaubt sein, einen Helden und die Welt um ihn herum auf Teufel komm raus zu verändern. Manchmal absichtlich, manchmal allerdings auch völlig ungeahnt. So zieht der Schmetterling, oder besser gesagt, der kleine Sperling (so wie euch eure große Schwester zu Anfang des Spiels nennt) seine Kreise. Werdet ihr weise genug sein, die richtigen Entscheidungen zu treffen, zum Wohle aller Menschen Albions? Oder bösartig genug, den Pfad der Verwüstung zu beschreiten?
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