Elven Legacy
Games | review | 16.04.09 - 14:33:40 |
Ende 2007 kam das etwas durchwachsene Runden-Strategiespiel Fantasy Wars in den Handel. Als dessen Add-on angekündigt, wurde Elven Legacy im Laufe der Entwicklung nicht nur umbenannt sondern auch gleich in ein Vollpreisprodukt umgewandelt. Ob die zusätzlichen Features und Änderungen mehr Spielspass als der direkte Vorgänger bieten, lest Ihr im folgenden Test.
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Auf in den Kampf

Die Geschichte wird mittels In-Game-Cutscenes weiter erzählt
Die Geschichte von Elven Legacy ist schnell erzählt, ein böser Zauberer möchte die Herrschaft mit Hilfe der Mächte der Elfen an sich reißen und muss daher aufgehalten werden. Im klassischen Gut-gegen-Böse-Szenario liegt es nun am Spieler unter taktische Führung des Lords Sagittel und weiterer Helden/innen dem Magier Einhalt zu gebieten. Auf dem Weg zum unausweichlichen Showdown stellen sich verschiedenartige aggressiv eingestellte Kulturen wie Menschen, Orks oder Goblins gegen die Elfenarmee. Es ist im Endeffekt unerlässlich, Schlachtfelder von allen Feinden zu säubern, um in den Missionen voranzukommen. Ob es sich bei den Quests nun um das Wiederfinden von eigenen Einheiten, die Einnahme von Burgen oder das Zerstören von Städten handelt, hängt in erster Linie davon ab welche Missionen in der nicht-linearen Kampagne ausgewählt werden. Durch zahlreiche Dialoge der eigenen Einheiten und aus der Engine generierten Zwischensequenzen werden Details zur aktuellen Lage bewusst gemacht und Einsatzziele festgelegt. Zu Beginn wird man zwar nur mit eingeschränkten Situationsberichten konfrontiert, im späteren Spielverlauf wird dagegen mehr und mehr klar, warum eigentlich die Elfen so bedeutend für den Magier sind.
Die Rekrutierung der Mitstreiter und die Vernichtung der Feinde

Nein, das ist nicht die Karte von Mordor...
Vor jeder Mission stellt man zusätzlichen zu den vorhandenen Spezialhelden seine Armee zusammen. Zu Beginn ist die Anzahl der verschiedenen Einheiten eingeschränkt und abgesehen von einfachen Bogenschützen, Speerkämpfern oder einem Luftschiff besteht daher keine große Auswahl. Im späteren Verlauf kann man jedoch mit dem in den Missionen verdienten Gold unter anderem gepanzerte Ritter, Ballisten oder auch furchterregende Drachen rekrutieren. Mit den durch in siegreichen Kämpfen erhaltenen Erfahrungspunkten können die eigenen Einheiten aufgewertet werden. Zur Wahl stehen dabei Fähigkeiten für verbesserte Defensive oder Offensive aber auch Spezialattacken - diese sind in erster Linie den Helden vorbehalten. Es lohnt sich Einheiten von den Kampfschauplätzen zurückzuziehen, bevor man sie ganz verliert, da neue Rekruten immer ohne Kampferfahrung beginnen und teilweise gegen gut ausgebildete Gegner einen schweren Stand haben. Auf den Schlachtfeldern finden sich weiters versteckte Artefakte die hilfreiche Zusatzfaktoren, um als Sieger aus den Gefechten hervorzugehen, sein können.
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