Fallout 3
Games | review | 25.11.08 - 11:25:46 |
Wie die englischen Kronjuwelen hat Bethesda seinen Schützling Fallout 3 gehütet. Nur in winzigen Dosen wurden Informationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und selbst Journalisten durften nur unter strenger Aufsicht Probe spielen. Nach einem Reviewevent und einem späteren ausführlichen Test der Releaseversion wollen wir nun unsere Eindrücke zu Papier bringen.
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Kleine Explosionen erhalten die Freundschaft - oder Feindschaft
Fallout hatte, wie die meisten länger laufenden Spieleserien, über die Jahre seine Höhen und Tiefen. Während die ersten beiden Teile schon lange Kultstatus genießen, vergessen Fans nur zu gerne die Existenz der mäßig beliebten Ableger Fallout Tactics und Brotherhood of Steel, wobei letzteres Prunkstück zum Glück nur die Konsolen heimsuchte. Mit dem Ende von Interplay sah es dann wirklich schlecht für die Marke aus – bis Bethesda sich die Lizenz sicherte und seither an ihrer eigenen Vision von Fallout 3 werkte, und die würde – soviel war schnell klar – definitiv anders aussehen als alles, was man bisher gewöhnt war. Wer sich nur ein bisschen für den Titel interessiert oder auch nur einen Screen gesehen hat, weiß bereits um die wohl drastischsten Änderungen, die auf Fallout-Veteranen zukommen: Vorbei sind die Zeiten der isometrischen Perspektive, vorbei die rundenbasierten Gefechte. Auf der aus Bethesdas letztem Rollenspielhit, The Elder Scrolls IV: Oblivion, bekannten Engine aufbauend, beobachtet man das Geschehen fortan aus der Ego-Perspektive und bewegt sich in Echtzeit durch das Ödland. Wohl um Hardcore-Fans der Third-Person-Ansicht den Umstieg beziehungsweise Einstieg zu erleichtern und weil es schließlich auch in Oblivion möglich war, kann man zwar die Kamera auch hinter seinem Protagonisten positionieren, des Überblicks wegen wird aber dringend angeraten, sich möglichst schnell an die Ich-Perspektive zu gewöhnen.
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