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Flight Simulator X Acceleration

Genre
Flugsimulation
Publisher
Microsoft
Entwickler
ACES Studio
Erscheint
02.11.2007
Plattformen (Bitte wählen)
Beschreibung
Das Flight Simulator X Acceleration Expansion Pack wartet mit einem aufregenden neuen Multiplayer-Racing-Modus, neuen aktionsgeladenen Missionen, neuen Inhalten und neuer DirectX10-Grafik auf! Neue Herausforderungen Fordern Sie Freunde im neuen Racing-Modus heraus oder testen Sie Ihre Flugkünste in 20 neuen Missionen: beispielsweise als NASA-Testpilot, bei einem Such- und Rettungseinsatz auf einem Ozeanriesen oder beim Navigieren durch einen Schneesturm. Ebenfalls enthalten sind sechs neue Karten inklusive der berühmten Red Bull Air Race Kurse und drei neue Fluggeräte: die F/A-18A Hornet, die P-51D Mustang sowie der Helikopter EH-101.
Webseite
http://www.microsoft.com/games/pc/fsxacceleration.aspx
Spieler 99
Preis unbekannt
Sprache multi
Alterskennzeichnung
Min. Systemanforderungen
Noch nicht bekannt.
Empf. Systemanforderungen
Grafikkarte Stufe 3
CPU/Prozessor Stufe 3
RAM Stufe 3
Wertung

83%

   
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Flight Simulator X Acceleration

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Autor: Zsolt Szakács

Flight Simulator X Acceleration

Games | review | 05.11.07 - 00:00:00 |


Die Einsätze

Für jedes neue Gefährt gibt es, wie bereits angedeutet, eine Reihe von perfekt zugeschnittenen Missionen. Bei der F-18 geht es hauptsächlich um den Betrieb auf Flugzeugträgern, wobei es dann Einsätze gibt wie die Landung bei Nacht – selbstverständlich mit ausgefallenen Navigationsinstrumenten. Meistens weiss man aber im Vorhinein nicht, was auf einen zu kommt, oft passieren solche „Überraschungen“ mitten im Einsatz, die dann versuchen den Spieler auf den Boden (der Tatsachen) zurückzubringen. Leider sind diese Ereignisse nach wie vor geskriptet, womit die Spannung beim zweiten Mal spürbar nachlässt. Außerdem finde ich, dass die Einsätze der F-18 ruhig etwas mehr Kreativität vertragen hätten und das Abfangen eines UFOs finde ich sogar ein wenig deplatziert.

Die P-51D beweist sich dagegen in den Air Races, die brandneu sind und sowohl im Einzel- als auch im Mehrspielermodus wohl die bisher größte Herausforderung darstellen. Das Handbuch meint, der Spieler müsste zuerst die Strecke in- und auswendig kennen, bevor er sich mit anderen messen kann und ich muss gestehen, das stimmt auch. Mal abgesehen von der Tatsache, dass man sich ohne Kenntnis des Kurses, vermutlich schon bei der zweiten Wende, ohnehin in der Boden bohrt, da man stets nur wenige Meter hoch extrem schnell fliegt. Bei den Reno Air Races kommt erschwerend noch hinzu, dass die Pylonen nicht nachgeben, aber zumindest ist die Bahn nur Birnenförmig, weswegen es nur Links-Kurven gibt, im Gegensatz zu den verschlungenen Red Bull Air Races. Generell gilt, dass der Schwierigkeitsgrad aller neuen Missionen für Fortgeschrittene und Profis zugeschnitten ist, aber das ist ja sowieso die Zielgruppe.

Die EH101 macht hier natürlich keine Ausnahme, auch wenn sie relativ „einfach“ zu steuern ist und nebenbei herrscht hier auch die größte Abwechslung, was die Aufgaben angeht. Es beginnt mit nächtlichen Instrumentenflügen, natürlich unter miserablen Wetterverhältnissen, und reicht bis zu Transportflügen per Seilwinde, wobei es schon eine Kunst ist die tonnenschwere Fracht überhaupt einzuhaken, während des Fluges dem Pendeleffekt entgegen zu wirken, das ist wieder eine andere Herausforderung.

Technik

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DirectX 9

Installation:

Die Installation verlief ohne besondere Vorfälle und ich gratuliere Microsoft zu seinem Rekord, denn kein anderes Spiel hat es auf meiner Festplatte bisher auf knapp über 17GB Speicherplatz gebracht. Eine weitere gute Nachricht ist, dass der Service Pack 1 für den FS gleich mit installiert wird, womit wir uns bei einer Neuinstallation einiges an Zeit ersparen.

Steuerung:
Bereits beim Test des Hauptspiels habe ich die breite Kompatibilität mit den verschiedensten Eingabegeräten gelobt und dabei bleibt es auch. Es gibt hier keine Änderungen, mal abgesehen von einigen neuen Funktionen, beispielsweise für die Seilwinde der EH101, aber wozu etwas ändern, wenn es bereits perfekt funktioniert. Alles wird akzeptiert, ist frei belegbar und für Notfälle, gibt es sogar eine Suchfunktion für die jeweilige Tastenkombination, von denen es fast so viele gibt, wie Sterne am Himmel.

Grafik:
Nun sind wir am heikelsten Punkt der Geschichte angekommen. Fakt ist, dass Microsoft bereits sehr früh diverse Artworks präsentiert hat, die die grafischen Qualitäten von FSX mit DirectX10 anpreisen sollten. Nun, aus den fotorealistischen Landschaften ist nichts geworden, wie auf meinen Screenshots gut zu erkennen ist. Irgendwann ist ein kluger Kopf bei Microsoft nämlich draufgekommen, dass es im Grunde nichts bringt, eine irre Grafik in ein Spiel zu packen, welche dann sowieso kaum jemand erleben kann, da der passende PC dafür nun einmal nicht in jeden Haushalt zu finden ist. Dafür nutzt man DirectX10 – zum Untertitel „Acceleration“ passend – für ein bisschen mehr Tempo und für leichte grafische Optimierungen. Diese Optimierungen betreffen die Beleuchtung und den Detailreichtum der Szenarien und sind mal mehr, mal weniger offensichtlich – meistens muss man sie ja eher mit der Lupe suchen.

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DirectX 10

Aber! Die gute Nachricht ist, dass sobald DirectX10 aktiv ist, wir schon einmal statt 40fps 50fps angezeigt bekommen. Was wiederum heißt flüssigere Darstellung und in einigen Fällen kann man sogar die Detail-Schraube noch weiter nach oben drehen. Letztendlich empfinde ich Microsofts Kehrtwende in Richtung Tempo also überaus weise, denn hiervon haben die meisten etwas. Doch etwas Kritik muss dann doch sein, denn es kommt gelegentlich zu Textur-Flimmern auf den Landebahnen, beziehungsweise zu Darstellungsfehlern beim Perspektiv-Wechsel, hier hätte man etwas mehr acht geben müssen

Sound:
Tontechnisch gibt es ebenfalls keine Änderungen, wobei das Hauptspiel hier schon geglänzt hat. Die Umgebung, die Triebwerke und natürlich Tower und Co-Pilot klingen allesamt hervorragend und ergänzen das Erlebnis Fliegen, und besonders wichtig, sie hauchen der etwas trockenen Atmosphäre doch ein wenig Leben ein.

Multiplayer

Zum bereits Vorhandenen Multiplayer-Modus gesellt sich nun der Renn-Modus sowohl für das Internet, als auch im LAN. Die maximal Spielerzahl beträgt 99 und die Auswahl der Strecke beschränkt sich nicht nur auf die weltbekannten Strecken, sondern enthält auch eine Reihe von Fantasie-Kursen. Eine eingebaute Sprachkommunikation und ein Anti-Cheat-Tool ergänzen den Multiplayer-Modus.

Tipps und Tricks

  • Um die Transporte bei der EH101 leichter auf den Haken zu bekommen, empfiehlt es sich ein kleines Zusatzfenster mit einer externen Ansicht zu aktivieren, das erleichtert diese schwere Prozedur ungemein.

  • Es mag plausibel klingen, aber am erfolgreichsten meistert man jede Aufgabe und jedes Rennen, wenn man ruhige Bewegungen ausführt. Also immer behutsam steuern, damit keine allzu großen g-Kräfte wirken. Außerdem sollte es eigentlich nie notwendig sein das Triebwerk mit voller Kraft fahren zu müssen.

 

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