Plants vs. Zombies
Games | review | 08.05.09 - 20:03:50 |
Wer hätte gedacht, dass Pflanzen unsere Retter sein werden, wenn die Zombieapokalypse kommt?
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Zombies, ihr habt keine Chance!
Ah, Tower Defense. Was einst als User-Created Content begann, ist nun zum eigenen Spielegenre mutiert. Ziel eines jeden Tower Defense-Spiels ist es, Monster aufzuhalten, die zu irgendeinem Ziel hinwollen – beinahe immer am Ende des Spielfeldes – indem man ihnen den Weg mittels stationären Verteidigungseinrichtungen versperrt. In diesem Fall: Pflanzen. Gegen Zombies. Anfangs hat der Spieler nur 50 Einheiten Sonnenlicht zur Verfügung, die sofort genutzt werden sollten, um eine Sonnenblume auf dem 5x9 großen Spielfield zu pflanzen. Das fröhlich tanzende Gewächs produziert in regelmäßigen Abständen ebenfalls Energie, die - plus dem gelegentlich vom Himmel fallenden Sonnenlicht – dafür genützt werden sollte, immer größere und bessere grüne Verteidiger im Garten zu positionieren. Insgesamt sind es übrigens 48 Stück völlig abgedrehte Pflanzen, von denen jede über ihren eigenen gewissen Charme verfügt – von den Erbsen-Schießern über die Piranha-Pflanzen bis hin zu den Mauer-Nüssen. Manche blockieren den Pfad der Zombies komplett, andere schießen aus der Ferne, wiederum andere haben Attacken, die auf Eis basieren und damit die untoten Horden verlangsamen. Und dann gibt es natürlich noch Flora, deren einziger Zweck es ist, zu explodieren. Eben diese Vielfalt werdet ihr auch brauchen, da die Zombies nicht nur in der 08/15-zerfetzter Anzug-Version auftreten werden. Ein Großteil der sabbernden Gehirnfresser verfügt nämlich über ein gewisses Maß an Rüstung – Verkehrs-Pylonen, Eiseneimer, Zeitungen, aus den Angeln gerissene Türen und sogar gelbe Entenschwimmreifen, um sich im manchmal vorkommenden Pool besser über Wasser halten zu können. Bei Nacht ändert sich das Schlachtfeld entscheidend: Keine Energie fällt mehr herab, womit die Sonnenblumen zu eurer vorerst einzigen Lichtquelle werden. Jetzt kommen auch die Pilze zum Einsatz, die zwar weniger Sonnenlicht benötigen, aber dafür allesamt irgendeine Schwäche haben, wie beispielsweise eine kürzere Reichweite, weniger Energieproduktion oder erhöhte Anfälligkeit für die Klauen eines Zombies. Das Gameplay lässt jedenfalls keinerlei Wünsche offen: Es gibt mehr als ausreichende Optionen, die Zombies zurückzuschlagen, und die begrenzte Anzahl von den pro Runde einsetzbaren Pflanzenarten sorgen für einen durchgehend hohen Grad an Herausforderung.
Plants Rising

Die Pflanzen sind auch bei Nacht gewappnet...
Neben dem Adventure Mode bietet Plants vs. Zombies unter anderem auch Minispiele a la Zombie-Bowling oder Beghouled, einer etwas untoteren Version von Bejeweled, ganz zu schweigen vom Zen Garden, in dem ihr Pflanzen hegen und pflegen könnt, auf dass sie euch Geld einbringen. Dann wären da natürlich noch der Puzzle- und der Survival-Modus, die beide natürlich exakt das beinhalten was man sich bei so einem Spiel darunter vorstellt. PvZ strotzt nur so vor visuellem Charme, denn egal ob Pflanzen oder Untoten, man kann auf den ersten Blick sehen ,wieviel Arbeit und Liebe in ihre Gestaltung hineingeflossen ist. Das große, ständig kichernde Biest namens Humor lauert ebenfalls an allen Ecken und Enden – beginnend damit, dass die Help-Sektion des Spiels von den Zombies geschrieben wurde: „Wenn die Zombies auftauchen, bleibt sitzen und tut einfach gar nichts. Ihr gewinnt das Spiel, wenn die Zombies bei eurem Haus angekommen sind.“ Wer würde diesem Ratschlag schon widersprechen? Sicherlich nicht ich.
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