Pro Evolution Soccer 2009
Games | review | 20.10.08 - 11:50:43 |
Pünktlich jedes Jahr im Oktober bringen Electronic Arts und Konami ihre neuesten virtuellen Fußball-Fortsetzungen auf den Markt. Während EA Sports bereits seit 1994 mit FIFA International Soccer jedes Jahr neu aufgelegt wurde, stieß Konami mit Pro Evolution Soccer erst 2001 in den Markt. Die Unterschiede der beiden Spiele können größer nicht sein und dennoch kann man seit Jahren keinen klaren Sieger festlegen. Auch 2009 stellen sich wieder beide dem Wettbewerb und wir haben für euch in diesem Test der Pro Evolution Version 2009 in die Mannschaftskabine gelugt.
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Wie oft wurde wohl schon das Thema FIFA und PES in diversen Blogs, Artikeln und Diskussionsforen behandelt? Vermutlich viel zu oft – und dennoch, jedes Jahr, rechtzeitig zu den Erscheinungsterminen der nächsten Versionen geht es von Neuem los.
Erfolgreiche Verhandlungen

Das Warten hat ein Ende. Konami und UEFA haben sich geeinigt und den Weg für ein lizensiertes
Pro Evolution Soccer geebnet.
Mit einem Paukenschlag hat Konami kurz vor dem Erscheinungsdatum auf sich aufmerksam gemacht und die erfolgreichen Verhandlungen mit der UEFA und den daraus resultierenden Champions-League- und UEFA Cup-Lizenzen bekannt gegeben. Im UEFA Champions League Modus kann nun in der Königsklasse gekickt werden. Das bisher größte Manko der Pro Evolution Soccer-Reihe scheint somit ausgemerzt zu sein.
Trotzdem: Letztes Jahr enttäuschte Pro Evolution Soccer 2008 die Community so sehr, dass selbst die Entwickler schließlich zugeben mussten, einen Schritt in die falsche Richtung gemacht zu haben. Wir erinnern uns: Übermäßig hektisches Gameplay, Next-Generation Grafik, die dem Titel nicht annähernd würdig war und kaum merkbare Veränderungen der Spielinhalte – die wohl größten Mankos von PES 2008. Zu hoffen blieb also, dass die gegebenen Versprechen bei der 2009er Version eingehalten werden und man sich zurück auf den ursprünglichen Pfad der Pro Evolution-Serie begeben würde. Und tatsächlich hat Konami bei seiner neuesten Version auf die bisher so beliebten Gameplay-Abläufe zurückgegriffen und den Ursprung des Spiels wiederhergestellt.
Zurück in die Vergangenheit
Nun ist man zwar einen Schritt in die richtig Richtung, aber sozusagen auch einen Schritt zurück gegangen. Die Frage, die sich nun stellt ist: Warum Pro Evolution Soccer 2009?
Da beim Sprung von PES 6 auf PES 2008 bereits viel am Spiel verändert wurde, musste für PES 2009 diese Änderungen aufgegriffen und nochmals verbessert werden. Abgesehen von den üblichen Menüveränderungen und einer somit daraus resultierenden, besseren Übersicht – auch im Meisterliga-Modus – finden sich üblicherweise die meisten Neuerungen auf dem virtuellen Fußballplatz. Hier macht sich speziell der Rückgriff auf PES 6-Standards im Gameplay bemerkbar. Für den Spielaufbau bedarf es nun neuerlich etwas mehr Planung, die jetzt auch wieder gelingt, da der unnötige Druck der KI aus dem Vorgänger im positiven Sinne nachgelassen hat.
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