Rockband
Games | review | 13.11.08 - 14:50:45 |
Es war einmal vor langer, langer Zeit, auf einem Kontinent, nicht all zu weit von unserem entfernt, da tüftelten die ehemaligen Entwickler von Guitar Hero, Harmonix, unter der Schirmherrschaft von EA/Viacom an einem Spiel, das sämtliche vorangegangenen Bemani-Titel in den Schatten stellen und das Genre revolutionieren sollte. Aus den Tiefen der Hölle, denn wie wir ja alle wissen ist Rock'n'Roll des Teufels Werk, kam Rockband empor und solltest du nach all der langen Wartezeit bis zu einem Europa-Release noch nicht das Interesse am Spiel verloren haben, dann ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um dein Konto zu plündern, denn Rockband kann man so manche Eigenschaft zuschreiben; "billig" wäre in dieser Aufzählung allerdings nicht zu finden.
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Money makes the world go around!
Werte Leserinnen und Leser, manche kennen mich vielleicht schon von Artikeln wie Guitar Hero – Rock the 80's oder Guitar Hero 3 – Legends of Rock, denn ich muss zugeben, dass ich ein Fan der Serie bin. Und so war es für mich freien Mitarbeiter dieser Zeitschrift natürlich die heilige Pflicht auch ein Exemplar von Rockband in meine eigenen vier Wände zu bekommen. Doch die Zeit verging – Tage, Wochen, Monate und noch immer keine Ankündigung eines Europa-Termins. Ich hatte es schon fast aufgegeben, als dann doch eine erste Meldung via Presserundschreiben bekannt gemacht wurde. Der Inhalt in aller Kürze: Rockband wird in Europa erscheinen (Jubel!), jedoch werden Instrumente in einem Bundle, und das Spiel seperat voneinander verkauft. Was dies bedeutet, haben wir hier kurz vorgerechnet:
In den USA zahlt man für Rockband folgenden Preis:
(Einführungspreis) 140$, sind ~110¤
In Österreich zahlt man für Rockband:
Instrumente: 140¤
das Spiel: 65¤
Gesamt: 205¤
Also: 110¤ versus 205¤ – ein netter Unterschied von knapp 100 Euro – leben wir jetzt in einer globalisierten Welt oder habe ich irgendetwas verpasst?
Let's Rock!
Trotz dem nicht gerade günstigen Preis und nach langem Warten war es dann aber endlich soweit: Zuhause angekommen wird man zuerst einmal die Instrumente auspacken, beziehungsweise zusammenbauen wollen. Dies ist übrigens ein kleinerer Kraftakt, als diese erstmal von ihrer Verpackung zu befreien.
Aber was befindet sich nun genau in der großen Schachtel?
Die Box ist also prall gefüllt für angehende Amateurmusiker.
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