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Shattered Horizon

Genre
Ego-Shooter
Publisher
Futuremark Games
Entwickler
Futuremark Games
Erscheint
04.11.2009
Plattformen (Bitte wählen)
Beschreibung
In Shattered Horizon, a catastrophic explosion on the Moon has filled near-Earth space with billions of tons of rocky debris. Survivors on the Moon are forced into conflict with those trapped on the battered International Space Station. Teams of players fight in zero gravity to control the limited supplies that mean the difference between survival and death in the cold of space.

With simple and intuitive controls, players have complete freedom of movement making full use of the distinctive zero gravity environments to control the battle. Shattered Horizon rewards players with gameplay and tactics impossible in games constrained by gravity.

Webseite
http://www.shatteredhorizon.com
Spieler 32
Preis EUR 19.99
Sprache multi
Alterskennzeichnung
Noch nicht bekannt.
Min. Systemanforderungen
CPU: Intel Core 2 Duo E6600 / AMD Athlon64 X2 5600+ GPU: NVIDIA GeForce 8800GT / ATI Radeon HD 3870 GPU Speicher: 256MB Festplattenspeicher: 1.5 GB RAM: 2GB Sound: Windows Vista kompatible Sound Karte
Empf. Systemanforderungen
Grafikkarte Stufe 5
CPU/Prozessor Stufe 5
RAM Stufe 3
Wertung

89%

   
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Shattered Horizon

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Autor: Daniel Feichtner

Shattered Horizon

Games | review | 06.11.09 - 21:52:45 |


Federleicht und teuflisch schwer

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Der Radar am unteren Bildschirmrand verrät mit etwas Übung die Position so manches Gegners. Oft sorgt die Darstellung aber für mehr Verwirrung als klare Information.

Die ersten Schritte im All sind eine interessante Erfahrung: Als Einsteiger tendiert man dazu erst einmal fünf Minuten hilflos durch die Gegend zu driften und konstant den Überblick zu verlieren. So lange dauert es in etwa, bis man sich daran gewöhnt hat, dass es kein Oben und Unten mehr gibt. Von diesem Moment an ist die Steuerung allerdings erstaunlich intuitiv. Bald reguliert man seine Flughöhe ohne darüber nachzudenken und schon nach kurzer Zeit erscheint es fast natürlich, sich einfach auf den Kopf zu stellen und die Decke entlangzulaufen. Nichtsdestotrotz liegt ein gewaltiger Unterschied zwischen "die Bewegung unter Kontrolle haben" und "sie im Spiel im richtigen Moment einsetzen". Futuremark ist es gelungen, das Feeling eines klobigen Raumanzugs und der fehlenden Anziehungskraft  erstaunlich gut umzusetzen. So erfordert es doch einiges an Übung, den Jetpack gut genug im Griff zu haben, um sich immer schnell genug in die Richtung eines gerade auftauchenden Gegners zu drehen oder gar Deckung zu suchen. Recht schwierig ist es anfänglich vor allem, das korrekte Timing zu erwischen, da jede Bewegung ein klein wenig langsamer vor sich geht als man es gewohnt ist. Es gibt zwar einen Booster, der den Jetpack für wenige Sekunden zu Höchstleistungen antreibt, wenn es mal richtig eilig sein sollte, dieser hält aber nur kurz an und lädt sich nur sehr langsam wieder auf. Ebenso interessant wie komplex wird das Spiel natürlich erst durch die Tatsache, dass Angriffe immer von allen Seiten kommen können und es in den meisten Fällen auch tun. Das eröffnet allerdings auch ungeahnte Möglichkeiten, sich einem Gegner ungesehen zu nähern. Wirklich spannend wird das Gameplay, wenn man sich an das Konzept gewöhnt hat, dass alles zum Boden werden kann, aber nichts muss. Per Tastendruck kann man sich an jede Oberfläche anheften und sie entlanglaufen. Diese Fähigkeit eröffnet dem Spieler völlig neue Möglichkeiten für Deckungen und Hinterhalte, die den Fans klassischer FPS vorenthalten bleiben. Die Orientierungsproblematik in Shattered Horizon wurde durch zwei Elemente gelöst. Zu erobernde Punkte werden gut sichtbar markiert und sind auch durch Hindernisse hindurch zu erkennen: dadurch wird der generellen Orientierungslosigkeit ein wenig entgegengewirkt. Zusätzlich verfügen die Raumanzüge in der unteren Bildschirmmitte über ein dreidimensionales Radar, auf dem Teamkollegen zu erkennen sind. Sobald ein Gegner vom Spieler oder einem seiner Mitspieler, der sich innerhalb von 50 Metern von der eigenen Position befindet, entdeckt und ins Visier genommen wird, wird auch dieser angezeigt. Die Darstellung des Radars erfordert allerdings einige Gewöhnung und wirkt auf Anfänger eher verwirrend als hilfreich. Deutlich angenehmer ist es da schon, dass ein erkannter Feind auch, ähnlich wie die zu erobernden Punkte selbst, durch Objekte hindurch mit einem roten Rahmen markiert wird bis er das Blickfeld verlässt. Auch für ein weiteres Problem hat sich das Entwicklerteam eine kreative Lösung einfallen lassen: Da es in der schwerelosen Umgebung recht häufig passiert, dass zwei Spieler zugleich einen Gegner aufs Korn nehmen, hat Futuremark das Prinzip der Assist Points eingeführt. Es erhält also nicht nur der Spieler Punkte, der den finalen Treffer landet, sondern auch alle anderen, die zur gleichen Zeit Schaden verursacht haben.

Eisig schön

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Die Überreste der ISS erstrahlen im Sonnenlicht. Wer hätte gedacht, dass das internationale Raumstationsprojekt als Schlachtfeld in einem Shooter herhalten würde?

Schon so ziemlich jeder Gamer hat schon von Futuremark gehört, wenn auch  viele nicht auf Anhieb wissen in welchem Zusammenhang. Den meisten Benutzern sind die Finnen, die sich mit Shattered Horizon zum ersten Mal an einem Spiel versuchen, unter einem anderen Namen bekannt: Bereits als MadOnion entwickelte das Unternehmen Software, allerdings primär Benchmarks. Ihr bislang bekanntestes Produkt dürfte wohl die 3DMark Serie sein, die schon so manchen Zocker und seinen Rechner beim metaphorischen Hardware-Längenvergleich ins Schwitzen brachte. Diese Vergangenheit ist bereits im ersten Menü des Spiels unübersehbar und zieht sich in Form wunderschöner Grafiken und Lichteffekte durch den ganzen Spielverlauf. Besonderes Augenmerk hat der Entwickler dabei auf Licht- und Schatten-Effekte gelegt, die dem ganzen Szenario von Shattered Horizon einen kalten, wüstenartigen Look verleihen. Dadurch entsteht ein optisch sehr reizvoller Kontrast, der die direkte Umgebung noch lebensfeindlicher erscheinen lässt, während im Hintergrund die Erde in vertrautem Blau erstrahlt. Die Gefechte in Shattered Horizon finden zwischen Asteroiden statt die, je nach Position in grellem Sonnenlicht erstrahlen oder sich in düstere Schatten hüllen. Für ein wenig optische Abwechslung sorgen die Überreste von verschiedenen Bauwerken auf den kahlen Felsen im Weltall. Ein eindeutiges Highlight ist jedoch der Kampf zwischen den Überresten der ISS, die mit ihren Sonnensegeln und Verstrebungen eine Unmenge an Deckungen und Verstecken bietet. Der Titel ist, nicht ohne Grund, nur ab DirectX 10 lauffähig und schenkt sich auch bei den Hardwareanforderungen nicht viel. Dafür werden Spieler allerdings auch reichlich mit ansehnlichen Effekten und einem wunderschönen Ausblick auf Mutter Erde belohnt.

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Kommentare [15]
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avatar of G|pat G|pat 10.11 - 10:10 | #15
Stimm LAN wäre schon cuel gewesen...
avatar of Menotar Menotar 10.11 - 09:09 | #14
Warum hat sich DX10 nicht durchgesetzt? Weil es Vista benötigt und Vista ein sehr unbeliebtes Betriebssystem ist. Windows 7 scheint in der Hinsicht schon besser zu laufen. Also wartet noch ein bis zwei Jahre, dann werden die Spiele alle nur mehr auf DX11 basieren.

Topic:
Das Spiel klingt interresant, aber dieser Punkt hier stört mich.
- Leider gibt es weder einen Singleplayer noch einen LAN Modus oder Bots
avatar of G|Jokus G|Jokus 10.11 - 00:12 | #13
Also normalerweise mach ich das ja nicht gern, aber bevor das hier ausartet: BTT, please?

Persönliche Anmerkung: Ich glaub, ihr habt beide irgendwie recht - so komisch das klingen mag. DX9 ist wie XP: Schon lang ein Auslaufmodell, eigentlich schon längst überholt - und trotzdem noch viel geliebt. Ich glaube, mehrere von uns werden später mal den guten alten DX9-Tagen nachweinen. Wobei, so manches Spiel mit DX10-Grafik sieht wirklich lecker aus - und das sag ich, als alter Grafikverweigerer (solang der Sound passt...)
avatar of warlord warlord 10.11 - 00:12 | #12
Ich möchte jetzt nicht auf jeden einzelnen Punkt eingehen, in manchen Punkten hast du mich nämlich schlichtweg falsch verstanden. Mir geht es darum, dass DX9 eine veraltete Schnittstelle ist, mit der einiges nicht möglich ist, und die eigentlich nur noch existiert, weil Leute nicht bereit sind, umzusteigen, und dass man Leuten manchmal einen Schupps geben muss, um zu wechseln. Welchen Grund haben die Leute denn schon momentan? Richtig, keinen. Die Spiele müssen ja wirtschaftlich sein, deshalb laufen sie auf 9 und oft nicht auf 10. Das ist aber schade, weil DX 10 und 11 Möglichkeiten bieten, von denen 9 nur träumen kann. Setz dich mal an die Dokumentationen der SDKs und du siehst, was ich meine. Drum ist für mich jedes Spiel, das für DX10 - und nur für DX10 - kommt, ein Schupps in die richtige Richtung.

Als ich anfing, am PC zu spielen, war das Gejammer groß, dass Wing Commander II auf 286ern nicht mehr lief. Was glaubst du, wie viele sich damals einen 386er nur deshalb gekauft (bzw. die Eltern darum angebettelt) haben, weil ein Systemseller nur auf der neuen Hardware lief? Das ist mein Problem. DX10 wurde zu wenig gepusht. Aber ich glaube, dass jeder einsehen muss, dass DX9 nicht mehr lange leben wird. Der Zyklus von Windows XP - dem letzten DX9-OS - ist am Ende angekommen. Die Grafikkarten unterstützen schon längst DX10, jeder, der mindestens eine 8000er NVIDIA hat, kommt damit klar. Warum also jetzt das Gejammere, dass ein - vermutlich ohnehin unwichtiges Spiel - nicht mehr DX9 kompatibel ist? Manche Leute müssen einfach einsehen, dass sie mit einem älteren PC nicht mehr alle Spiele spielen können. Das war immer so, das wird immer so sein. Wie gesagt - Wing Commander II macht's vor, das ist keine Neuerfindung, und auch jetzt muss man ja damit leben, dass manche Spiele einfach nicht auf Laptops laufen. Ich finde es gut, dass jetzt die ersten anfangen, mutig zu sein und DX 9 sterben zu lassen, genauso wie ich es gut finde, dass DIRT 2 mit DX 11 jeder Konsolenfassung davonfahren wird (und das liegt nicht an der höheren DX-Version, sondern daran, dass man damit einige Dinge anstellen kann, die einfach toll aussehen).

Im Übrigen sehe ich zwei Gruppen an Gamern, und jeder wird sich wohl fragen müssen, wen er erreichen will. Ich glaube, fast jeder, der wirklich die hardwarehungrigeren PC-Spiele spielt wird heute schon an dem Punkt sein, DX10-Spiele fahren zu können - wie gesagt, alles was es braucht, ist Vista und eine halbwegs aktuelle Grafikkarte, und nachdem die 8600 bei manchen Spielen jetzt schon Low End ist, wird wohl kaum jemand, der grafiklastigere Spiele spielt, keine DX10-Karte mehr in seinem Hauptrechner haben. Für alle anderen - unter anderem natürlich den Casual-Markt, aber auch jene, die einfach nicht die Grafikpower für ihre Spiele brauchen - reicht DX9 vollkommen. Aber warum sollen nicht echte Grafik-Kracher auf DX9 verzichten, wenn wohl jeder Grafikwahnsinnige sowieso DX10 tauglich unterwegs ist? Eben.

Aber gut, lassen wir die Diskussion von mir aus auf diesem Punkt stehen. Ich denke, du wirst meinen Punkt zwar irgendwie verstehen können - so wie ich deinen irgendwie verstehen kann, aber eine Annäherung brauchen wir uns wohl nicht erwarten.

In diesem Sinne - Peace Out, gute Nacht.
avatar of Jefferson Jefferson 10.11 - 00:12 | #11
auch falsch, Direct X9 ist ja jetzt nicht gleich zu setzen mit veralteter Grafik oder "schlechter als Konsolen"
keine Konsole kann von haus aus ueberhaupt DirectX10 oder gar 11 Effekte, da gibt es derartige Schnittstellen ueberhaupt nicht. Der Vorteil der schicken Optik bei Konsolen beziehen diese wie in allen Generationen zuvor aufgrund Ihrer einheitlichen Hardwarebasis und damit verbunden Vorteile beim Optimieren der Spiele.
Ist ja nicht so das DirectX9 irgendwas mit hochaufloesenden Texturen zu tun hat oder Animationen der Figuren.
Mag sein das man ein paar Kompromisse eingehen muss um ein moeglichst grosses PC Publikum ansprechen zu koennen, na und? ist ja nicht so das deswegen der Fortschritt komplett zum erliegen kommt.
So wie Du es nicht einsiehst wieso ich noch WinXP und eine DirectX9 Grafikkarte nutze, sehe ich es nicht ein wegen Menschen mit Deiner Einstellung (die zum Glueck auf den gesamten PC Spielemarkt gerechnet wahrscheinlich keine 10% ausmachen) mir Hardware/Software zu kaufen fuer die ich derzeit schlicht kein Geld habe oder nicht ausgeben moechte
Und nichts fuer ungut, wenn Du der Meinung bist das die Grafiken eines Spieles veraltet sind nur weil sie Microsofts neueste grafische Spielereien der DirectX Schnittstelle nicht zu 100% unterstuetzen kann ich nur mit dem Kopf schuetteln
Mein Bruder ist so einer, der lieber alles in 110iger Optik sehen muss und daher auch immer schoen mit aufruestet, ich bin eben nicht bereit derartige Summen wie er in so kurzen Abstaenden zu bezahlen, wenn ich deswegen in Deinen Augen ein schlechter Mensch bin oder (Deinem) Fortschritt im Wege stehe, ich kann damit leben. Bis auf drei, vier Spiele kann ich naemlich nach wie vor alles wunderbar, wenn auch mit heruntergeschraubten Details spielen.
Haeng dich nicht zu sehr an der von Microsoft gestellten Schnittstelle auf, nur weil man nicht microsoftsche Werkzeuge ins Spiel bringt heisst das noch lange nicht das es "veraltet" ist oder merklich schlechter aussehen muss.
Demnaechst fangen noch alle Nvidia Karten Besitzer an zu poebeln das doch auch die ATI Besitzer endlich umruesten sollen, nur damit endlich alle Spiele Physx richtig unterstuetzen, gibt es ja auch schon seit Jahren und bringt bei vielen Spielen wirklich einen merklichen Unterschied, aktuellstes Beispiel Batman... aber auch das ist mir ziemlich Schnuppe. Wenn mir ein Spiel nicht gefaellt weil irgendwie 3 oder 4 Effekte im Spiel fehlen, hat es fuer mich das Spiel auch nicht verdient ueberhaupt installiert zu werden. Ich finde eine schoene Grafik eine tolle Sache, keine Frage, an erster Stelle steht bei mir aber immer noch, auch im ach so schoen betitelten NextGen Zeitalter, das Spiel an sich.
Und ich kann mich nur wiederholen, es geht um Wirtschaftlichkeit (zumindest bei den meisten Publishern) und da muss man versuchen so viele wie moeglich anzusprechen und nicht nur die mit der aktuellsten Hardware (Half-Life 2, Starcraft, WoW, Sims, Runes of Magic usw.). So Leute wie ich behalten einen Rechner ueber Jahre, basteln nicht gerne am Rechner rum und kaufen sich nicht die neueste Hardware zu ueberzogenen Preisen... wenn das in Deinen Augen arm ist, Dein Problem, ich finde es nicht arm, bei mir hat das ganze vielleicht nur einen anderen Stellenwert als dies bei Dir der Fall zu sein scheint.
Und alleine das Du glaubst das Konsolenspiele aufgrund der verwendeten DirectX Version besser ausschauen als irgendwelche PC Ports zeigt mir Deine ganze Kompetenz. Daher ist hier glaube fuer mich schluss.

Gute Nacht, fange schon an mich innerhalb eines Postings staendig zu wiederholen, ich hau mich besser hin
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