Glücksspiele in Video-Games

Glücksspiele in Video-Games

Glücksspiele in Video-Games ist nichts Neues, denn bereits die Pokémon-Spiele aus den 1990er-Jahren hatten bereits Slots integriert. Dann folgten aber auch Spiele wie Grand Theft Auto oder Read Dead Redemption, wo das Glücksspiel nochmals ausgefeilter präsentiert wurde. Mittlerweile ist das Casino ein fester Bestandteil von Videospielen für PC und Konsole.

Hersteller bieten Lootboxen an

Es fällt außerdem auf, dass immer mehr Hersteller sogenannte Lootboxen anbieten. Es handelt sich dabei um zufällige Objekte oder Karten, welche im Spiel verwendet werden können. Die notwendigen Schlüssel oder Punkte können gegen Echtgeld gekauft werden. Somit ist auch dieser Bestandteil des Spieles nichts anderes als eine Art von Echtgeld-Glücksspiel. Oft was mann nicht genau was alles in der Box oder Truhe drin steckt, die man erwirbt.

Dabei handelt es sich aber auch nicht nur um Indie-Spiele, sondern um große AAA-Klassiker wie FIFA oder Grand Theft Auto 5. Ein weiteres Beispiel wäre aber auch Call of Duty, denn hier gibt es auch Extra-Karten für den Zombie-Modus oder Skins für den Multiplayer.

Umsatz durch Lootboxen liegt bei über zwei Milliarden Euro

Für die Videospiel-Industrie sind Lootboxen seit jeher eine lukrative Einnahmequelle, denn die sogenannten Mikrotransaktionen spülen bis zu zwei Milliarden Euro ein. Etwa die Hälfte des deutschen Spielumsatzes ist auf diese Mikrotransaktionen zurückzuführen, berichtet die ZEIT. Interessant ist dabei auch, dass der weltweite Umsatz bis 2022 bei 50 Milliarden Dollar liegen wird, alleine durch Lootboxen. Der Anteil in Deutschland könnte auf etwa drei bis vier Milliarden Euro ansteigen. Rockstar Games hat gezeigt, dass man hierüber auch seine Spiele interessanter gestalten kann.

Kein anderes Spiel ist nach all den Jahren so erfolgreich wie GTA 5. Das Casino-Update zum Beispiel hat einen neuen Anreiz geschaffen, neue Cash-Karten zu kaufen oder mehr zu spielen. Die Fortführung des Spieles, GTA 6, wurde aufgrund des riesigen Erfolgs sogar verschoben.

Die Entwickler und Publisher haben daher viel gemeinsam mit Automatenspielhersteller wie Bally Wulff aus Deutschland, denn diese stellen ebenfalls Spiele her. Allerdings schaffen sie auch Platz für neue Spielhallen. Doch seit geraumer Zeit sind die Spiele des Herstellers auch online spielbar, hier auf automatenspiele.org gibt es eine komplette Auflistung.

Das Glücksrad in GTA online kann einmal täglich kostenlos gedreht werden und hält eine Reihe von Preisen wie GTA$, Spezialrabatte und Kleidungsstücke bereit sowie eine wöchentlich rotierende Auswahl an Luxusfahrzeugen, die auf dem Podium in der Lobby ausgestellt sind.

Die Software von Bally Wulff

Bei keinem der großen Anbieter muss eine Software heruntergeladen werden, um überhaupt spielen zu können. Alles funktioniert über den Browser — ganz gleich, bei welchem Casino-Anbieter gespielt werden soll. Bevor aber Echtgeld investiert wird, kann eine kostenlose Demo-Version mit Spielwährung ausprobiert werden. So lernt jeder vorab das Spiel kennen. Ein Account sollte aber nur bei den Anbietern erstellt werden, welche auch über eine Lizenz verfügen und über Unternehmensangaben. Die größten Anbieter verfügen sowieso über diese Angaben, allerdings ist festzustellen, dass es immer mehr kleinere Anbieter gibt —, welche dann aber auch nicht die nötigen Auszahlungsquoten einhalten. Eine Lizenz (zum Beispiel über die Behörden aus Malta) ist daher dringend notwendig.

Wer steckt hinter dem Unternehmen?

Bally Wulff hat seinen Unternehmenssitz in Berlin seit 1950. Das Unternehmen mit über 325 Mitarbeiter erwirtschaftet einen Umsatz von 97,5 Millionen Euro und ist insbesondere hinsichtlich der Softwareherstellung tätig. Da der Anbieter außerdem noch aus dem Nachbarland Deutschland stammt, ist eine Kontaktaufnahme ebenfalls problemlos möglich. Gespielt werden sollte aber bei Echtgeld stets mit bedacht.

Lootboxen sorgen aber auch für Spielspaß

Lootboxen können zwar auch für Enttäuschung sorgen, aber im Großen und Ganzen handelt es sich auch um eine Form des Spielspaßes. Die Ziehung neuer Karten, Skins oder ähnliches wird dabei gebürtig gefeiert. Es finden sich auf YouTube zahlreiche Videos, wie zum Beispiel der Weltfußballer Messi innerhalb einer Kartenziehung gezogen wird. Das Spiel passt entsprechend die Grafiken und Sequenzen an, um diesen Moment nochmals gesondert festzuhalten.

Dabei ist es gar nicht schlecht, denn Spiele sind immerhin noch ein Medium für die Unterhaltung. Kritiker sagen aber auch, dass diese Methode nicht zum Standard werden sollte, denn sonst werden Spiele nicht mehr im vollen Umfang auf den Markt gebracht, sondern nur noch Stellenweise. Das könnte wiederum den Spielspaß trüben. Einige Spiele wie Counter Strike: Global Offensive oder Fortnite haben sich lediglich auf optische Änderungen beschränkt. Wer aktiv für das Spiel Geld ausgibt, soll entsprechend keinen Vorteil daraus ziehen. Ähnlich sieht es aber auch bei Minecraft aus, hier können ebenfalls nur Skins gekauft werden.

Wobei einige Fan-Server auch hier den Trend erkannt haben und besondere Vorteile verkaufen, wie zum Beispiel zusätzliche Ressourcen, Ausrüstungen oder einen speziellen Bauplatz. Auf diesen Servern muss aber auch nicht gespielt werden. Es gibt noch Fan-Server die gänzlich darauf verzichten oder eben auch den lokalen Modus.

Auktionen findet die USK aber „nicht zulässig“

In Counter Strike: Global Offensive beziehungsweise im dahinterstehenden Auktionshaus über Steam wurde ein Skin für über 61.000 Dollar verkauft. Die USK reagierte mit Kritik, dass ein solcher Handel „nicht zulässig“ sei, aber dagegen unternehmen kann die USK hierbei nichts. Das Auktionshaus wird gesteuert durch Angebot und Nachfrage.

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