Jahresrückblick 2017 von Johannes

Jahresrückblick 2017 von Johannes

Das Spielejahr neigt sich unaufhaltsame dem Ende zu und so ist es auch für uns wieder einmal an der Zeit darüber nachzudenken, welche der zahlreichen Spiele in den letzten 12 Monaten bei uns den größten, bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Den Beginn macht der Johannes mit seiner ganz persönlichen Liste der Top-Games des Jahres 2017.

2017 – das war das Jahr, in dem die Xbox One X erschien und ich mir deswegen eine PS4 Pro gekauft hab. Das war das Jahr, in dem Virtual Reality wieder/endlich/jetzt aber wirklich den großen Durchbruch schaffen sollte und ich mir deswegen einen Ultrawide-Monitor gekauft hab. Es war das Jahr, in dem ca. ebenso viele Fortsetzungen in den Sand gesetzt wie perfekt umgesetzt wurden und so manch neuer Stern aufstieg. Am Ende war es aber doch wohl eher ein Jahr, an das sich in 30 Jahren keiner mehr explizit erinnern wird … weder im guten, noch im schlechten, was ja auch irgendwie schön ist. Hier nun meine Top-Games des Jahres 2017:

Platz 3: Uncharted: The Lost Legacy

Es war lange ein Kopf an Kopf-Duell mit Wolfenstein II, doch am Ende hat dann doch Uncharted: The Lost Legacy mein Herz noch ein bisschen mehr erobern können als die Nazi-Hatz … die ja hier leider eine „Regime-Hatz“ ist, sich selbst vielerlei Humor beraubt und dadurch gerade so unrund wirkt, dass mir das perfekt polierte Uncharted am Ende doch noch mehr Spaß gemacht hat. Ja, sicher: Es ist ein streng lineares Action-Spektakel das in Relation zu seinen eigenen Vorgängern kaum Neues bietet, aber was solls?! Ich genieße mittlerweile nach einem langen Arbeitstag nichts mehr als mich an der Hand nehmen und durch fulminante Abenteuer führen zu lassen. Und genau das tut Uncharted: The Lost Legacy – und zwar perfekt. Vielen Dank Naughty Dog.

Uncharted: The Lost Legacy bei uns im Test.

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Platz 2: DiRT 4

Wenn sich zwei streiten, freut sich der dritte. Eigentlich habe ich als alter Rennspiel-Fanatiker, bevor ich das hier geschrieben hab, eine Weile hin und her überlegt ob nun Forza oder doch GT mein Lieblingsrennspiel des Jahres war. Und dann fiel mir DiRT 4 wieder ein … und dass ich im Fazit schrieb, dass die Codis damit sicher kein perfektes, aber doch das beste Rallyspiel bis dato abgeliefert haben. Und in Zeiten, in denen klassische Rundkursrennen eh irgendwann bissi fad werden, gereicht mir das locker zur Nominierung in den Top 3. Geschwindigkeitsgefühl, Autoauswahl, Abwechslung, Handling-Modelle, Umfang, Sound … hier passt eigentlich alles. Gut: Die Grafik ist nicht ganz auf Augenhöhe mit den besagten Konkurrenten (oder Project Cars 2), aber dafür läuft es sogar auf meinem Laptop noch und macht jederzeit Spaß.

DiRT 4 bei uns im Test.

DIRT4 06.22.2017 - 00.03.31.16

Platz 1: Prey

Mal abgesehen von ein paar spielerischen Altlasten aus 2016 hat mich 2017 kein Game so lange an Maus und Tastatur fesseln können wie Prey. Eine Atmosphäre so dicht, dass man sie mit der Heckenschere schneiden kann, ein Umfang, der einen ruckzuck einen ganzen Urlaub „klaut“ und noch dazu richtig feine Technik. Prey ist für mich als Action-Fan das unumstößliche Highlight des Jahres. Ich glaube es war aber in meinem ersten Preview, wo ich dem Spiel schon attestiert habe, dass es wohl das beste Spiel des Jahres werden dürfte, das keiner kaufen wird … und wenn ich die Zahlen richtig im Kopf hab, hatte ich mehr oder weniger Recht. Wer das also liest und es noch nicht hat: Gebt euch nen Ruck. Es lohnt sich.

Prey bei uns im Test.

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