Wie AR und VR die Welt des Gaming verändern

Wie AR und VR die Welt des Gaming verändern

Gaming als interaktive Unterhaltung ist eine der beliebtesten Formen der Realitätsflucht, die auf dem heutigen Entertainment-Markt verfügbar sind. Die Gamer fasziniert es, in die fremden Welten ihrer Videospiele einzutauchen und sich gänzlich darin zu verlieren. Zwei Technologien arbeiten nun maßgeblich daran mit, dass das in Zukunft noch besser funktioniert: AR und VR – die Abkürzungen für Augmentierte respektive Virtuelle Realität – machen ein Spiel noch nahbarer und, so der Fachbegriff, immersiver.

Sie werden einerseits im Casual Gaming verwendet: Sowohl Pokémon Go! oder das brandneue Harry Potter: Wizards Unite arbeitet damit, als auch bei Online Casinos, bei denen das Konzept durch Casino Freispiele ohne Einzahlung ganz unkompliziert ausprobiert werden kann. Und selbstverständlich spielen die Neuerungen auch auf dem Markt der professionellen oder semiprofessionellen Videospiele eine Rolle. Zahlreiche Konsolenspiele verlassen sich bereits auf Oculus Rift und Co., um die Spielerfahrung in ihrer Qualität zu steigern. In diesem Blogbeitrag plaudern wir ein wenig über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der neuen Technologien.

Mobile Gaming wird starker Markt

Der Bereich des Mobile Gaming boomt. Das liegt einerseits daran, dass Casual Gaming für Zwischendurch immer beliebter bei der Bevölkerung wird. Klar, das Smartphone ist immer dabei, sei es auf dem Weg zur Arbeit, oder wenn man beim Arzt warten muß, schnell kann man sich die Zeit mit ein Spielchen vertreiben. Doch auch für Technologien wie AR und VR sind Smartphones sind mobile Endgeräte ein wichtiger Nährboden. In die meisten Smartphones ist heutzutage eine hochwertige Kamera und ein hochauflösendes Display eingebaut.

Das bedeutet, dass durch das Vorhandsein der notwendigen Basistechnik die erweiterten oder virtuellen Realitäten wesentlich günstiger an die Nutzer herangeführt werden können, als z.B. mit PC’s oder Konsolen. Die Schwelle, sie auszuprobieren, ist damit wesentlich geringer – beispielsweise verzeichnet Pokémon Go! wesentlich mehr Downloads als die Oculus Rift Käufer. Die Folge: In erster Linie bekommen User in einem mobilen Umfeld Änderungen in der Technologie der Realitäten mit. Hier überzeugen sie sich von den Effekten, bevor sie sich zum Kauf eines teureren Produktes entscheiden. Ein Samsung Galaxy kann bereits mit Gadgets für unter hundert Euro zur VR-Device umfunktioniert werden. Im Vergleich dazu übersteigen ausgewachsene VR-Brillen für PC oder Konsolen im Preis häufig die Tausender-Marke, benötigt man neben der VR-Hardware selbst, auch oft einen leistungsfähigen PC. Vor allem AR startet im Mobile Gaming durch, da User hierfür keinerlei zusätzliche Geräte benötigen. Diese Relevanz des mobilen Marktes wird sein Wachstum nur noch intensivieren – und das bedeutet höheren Umsatz und spannendere Entwicklungen in der Welt des Mobile Gaming.

Mit Harry Potter darf jetzt nach Pokemon Go mit „Augmented Reality“ gegen allerlei böse Geschöpf gekämpft werden.

VR-Gaming: Raus aus dem Wohnzimmer

Die Verkaufszahlen der diversen VR-Brillen entwickelten sich zum Leidwesen der Industrie nicht so, wie sie sich das gewünscht hätten: Nutzer empfinden die Modelle immer noch als zu klobig, unpraktisch und auch zu teuer. Eine Nutzungsmöglichkeit, auf die manche Unternehmen derzeit setzen, könnte sich aber zum Trend entwickeln. User setzen sich dabei nicht im eigenen Wohnzimmer die VR-Brille auf, sondern reisen in spezielle „VR-Theme-Parks“, wie es sie in Japan und den USA, aber mittlerweile auch schon in Deutschland z.B. im Europapark in Rust gibt. Die visuelle virtuelle Erfahrung wird dabei durch körperliche Erfahrungen noch ergänzt: Beispielsweise ändert sich das Klima je nach virtuellem Umfeld oder Spieler spüren den Wind auf ihrer Haut, wenn sie auf einem Berggipfel stehen. Einige Achterbahnen machen sich das zu nutze und vermitteln dem Gast neben der passenden Bewegung zB. einen Flug durch den Weltraum oder mit einem Kampfjet. Das holt den VR-Spieler ein Stück weit aus der Vereinsamung zurück: Mit dem Absetzen der Brille findet er sich sogleich inmitten Gleichgesinnten wieder, mit denen er sich austauschen kann.

Virtuelle und Augmentierte Realität bieten folglich eine Menge Potential für weiteres Wachstum. Noch warten Unterstützer der Technologie auf den Augenblick eines massentauglichen Durchbruchs, in dem zumindest VR in Haushalten zum Standard, vor allem für Gamer, gehören wird. Dazu muss wohl die Hardware angenehmer zu tragen und auch leistbarer sein, dann wird der Erfolg nicht aufzuhalten sein.

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