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Gamer-Immersion

Seite: 1234Fazit

Was ist "Immersion"? Das Wort stammt von dem lateinischen immersio ab, das wiederum "eintauchen" oder "einbetten" bedeutet. Man spricht in vielerlei Kontext von Immersion, hier geht es aber freilich um das Eintauchen in virtuelle Welten und wie intensiv dies von dem Spieler wahrgenommen und erlebt wird. Generell ist der Immersions-Grad bei Spielen übrigens deutlich höher als etwa bei Filmen oder anderen Medien, da es keine passive, sondern eine aktive Erfahrung ist und sie Interaktion durch den beziehungsweise mit dem Spieler verlangt. Wenn wir hier also von immersionssteigernden Maßnahmen sprechen, meinen wir nichts anderes, als dass wir Wege finden möchten, um noch tiefer in unser Lieblingshobby eintauchen zu können!

Dass Spiele immer pompöser werden und sich immer seltener hinter großen Hollywood-Blockbustern verstecken müssen, sollte für keinen von euch ein Geheimnis sein. Alleine wenn ihr die Homepage zu den aktuellen Games durchgestöbert habt, seid ihr schon über Games wie Call of Duty 5 gestolpert, das euch direkt in den Krieg holt, habt über GTA IV gelesen, das eine komplette Stadt zum virtuellen Leben erwecken kann, und durftet über andere Präsentationskönner wie Prince of Persia, Tomb Raider: Underworld oder Dead Space staunen. All diese Spiele – um nur wenige Beispiele zu nennen – verstehen es ganz hervorragend, eine Qualität in Sachen Präsentation und Opulenz an den Tag zu legen, dass auch einem gestandenen Spieler mal der Mund offen bleibt. Doch wer von euch wüsste das nicht: Der große Blockbuster, der im Kino noch schwer beeindruckend war, verkommt am kleinen Popel-LCD des Flugzeugs zur Qualität einer 90er-Jahre-Sitcom und ist zwar noch immer ein guter Film, will aber einfach nicht so beeindrucken wie auf der großen Leinwand. Dasselbe Beispiel in die andere Richtung habt ihr sicher auch schon mal erlebt, wenn ihr einen Freund besucht habt, der einen deutlich größeren oder besseren Fernseher als ihr selbst sein Eigen nennt: Auf einmal ist selbst die Tagesschau ein echtes Erlebnis, weil man sogar noch die Hautporen im Ausschnitt der Sprecherin erkennen kann und das Senderlogo die Größe der eigenen Handfläche hat. Und jetzt ratet mal, ob nicht auch die Opulenz eines Spieles noch gesteigert werden kann. Richtig! Natürlich kann sie das. Allerdings haben wir uns nicht einfach darauf beschränkt, erstmal einen 52“-Fernseher auf unsere Schreibtische zu stellen, sondern haben andere, etwas extravagantere Wege gesucht, wie wir unser Spielerlebnis pimpen und die Immersion (Einbeziehung) unserer selbst beim Gamen steigern können. Und diese Ansätze wollen wir euch im Folgenden vorstellen:

Sound muss von überall kommen!

Der einfachste Schritt, den wahrscheinlich auch schon einige von euch vollzogen haben, ist, sich mit einem anständigen Surround-System einzudecken. Sobald man in GRID „erhören“ kann, welcher Reifen gerade Traktionsprobleme hat, und in Call of Duty die Schüsse erstmals aus allen Richtungen kommen, ist die erste Stufe zur vollen Immersion schon geschafft. Und gebraucht wird dazu auch nicht viel: Die Soundkarte sollte freilich dazu fähig sein, 3D-Sound zu berechnen und auch auszugeben, also im Grunde einfach nur jünger als zwei Jahre sein, und drei passende analoge Cinch- beziehungsweise einen digitalen Ausgang bieten, über den das Boxensystem verbunden werden kann. Ob ihr hier dann zu einem 5.1- (fünf Boxen und ein Subwoofer) oder 7.1-System (sieben Boxen und ein Subwoofer) greift, bleibt ganz euren Raum- beziehungsweise Aufstellmöglichkeiten überlassen. Doch ein kurzes Wort der Vorsicht sei noch angefügt: Creatives Soundblaster-Karten und die dazugehörige Technik EAX funktionieren unter Vista nach wie vor nur bedingt und erfordern einige Sondereinstellungen und Programme. Solltet ihr nähere Infos brauchen, stürzt euch am besten einfach ins Forum von o.v.e.r.clockers!

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