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Logitech G19+G13

Seite: 1Fazit

Wichtiges Gamer-Utensil oder leuchtender Schwachsinn? Die neue High-End-Gamer-Tastatur von Logitech polarisiert – und überzeugt dennoch!

In Gamer-Kreisen haben sich so manche Trends aufgetan, an denen sich ein wenig die Geister scheiden, zum Beispiel Gehäusebeleuchtungen! Manche finden das absolut schwachsinnig, doch die Zahl derer, die es als witzig und cool empfinden, scheint dennoch hoch genug zu sein, dass immer mehr Hersteller von Hardware von vornherein kleine LED-Leuchten überallhin stecken, wo Platz ist – egal ob sie nun gerade an dem Layout eines Mainboards, einer Grafikkarte oder eines Netzteils arbeiten. Ähnlich polarisieren können vermeintliche Gamer-Tastaturen – allen voran die jeweiligen Vertreter aus der schweizer Nobelschmiede Logitech. Nach zwei Versionen der G15 gibt es jetzt nämlich schon seit einiger Zeit ein vollkommen neues Modell, das auf den Namen G19 hört, es sich in unserem Testlabor eine ganze Weile gemütlich gemacht hat und sich dem Vergleich mit seinen Vorgängern stellen musste.

Das steht hier nicht zur Diskussion!

Eines gleich vorweg: Wir werden hier jetzt nicht groß und breit darüber philosophieren, ob es denn nun sinnvoll oder notwendig ist, dass man Millionen verschiedener Farbkombinationen für die Hintergrundbeleuchtung der Tasten einstellen, auf selbstprogrammierte Makros zurückgreifen oder Filme auf einem winzigen LCD-Display ansehen kann. Wir sagen nur Folgendes: All das kann die Tastatur und zieht dem geneigten Käufer dafür einiges an Geld aus der Tasche. Ist ihm das die Sache wert, wird er hundertprozentig viel Freude damit haben. Ist es ihm das nicht – soll er halt was anderes kaufen oder weiter auf der zehn Jahre alten Cherry-Tastatur rumklopfen. Jedem ist die Entscheidung hier selbst überlassen. Wir – die gerne auf solche Spinnerein einsteigen – haben jedenfalls nach unserem Test eine sehr hohe Meinung von der G19, denn neben den Basics (also dem anständigen Tastenanschlag und Layout) fallen uns nun auch jede Menge andere Dinge ein, die wir an dem neuen Flagschiff von Logitech loben können. Zum Beispiel, dass wir hier die erste Tastatur mit separater Stromversorgung vor uns haben, womit man an den beiden USB-Ports der G19 nun problemlos auch alle denkbaren portablen Festplatten oder andere Gerätschaften, die etwas mehr Saft benötigen, anstöpseln kann. Außerdem ist die Verarbeitungsqualität über jeden Zweifel erhaben und lässt die Tastatur einen sehr hochwertigen Eindruck versprühen. Auch dass die G19 nun deutlich schlanker ist als die G15 verbuchen wir als Pro – ebenso wie die eigentlich überraschend gute Bildqualität des kleinen LCD-Displays, auf dem sich wie gewohnt zahlreiche kleine Applikationen ausführen lassen, die das Gamer-Leben vereinfachen können. Neben Programmen für die Systemauslastungsüberwachung können wir uns also auch aktuelle News einblenden lassen, uns durch YouTube wühlen, via Fraps die FPS-Verläufe jederzeit anzeigen oder Videos und Bilder darauf ansehen ... wobei wir hier unser Sinnhaftigkeits-Gelübde kurz brechen möchten: Das ist einfach unnötig – wer will sich vor einem Rechner denn seine Fotos oder gar ganze Filme auf dem Screen einer Tastatur ansehen?! Aber egal! Freilich dürfen per mitgeliefertem und gut funktionierendem Programm auch wieder jede Menge Makros programmiert werden, damit man in Spielen vieles ganz leicht automatisieren kann – sehr praktisch, wenn man sich mal die Mühe gemacht hat, alles seinen Wünschen gemäß einzurichten.

Weniger Tasten – noch mehr Funktionen: Das G13 Advanced Gameboard

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Für all jene, die mit den zwölf programmierbaren Marko-Tasten des G19 noch immer nicht genug Freiraum für etwas Individualität haben, bietet Logitech noch das G13 an. Ein recht handliches Gerät, das einzig und allein auf frei programmierbare G-Tasten setzt und zusätzlich noch einige Zusatzbuttons sowie ein S/W-LCD-Panel und einen kleinen Joystick bietet. Das ganze kommt dann in einer ergonomischen Form daher und bietet theoretisch unendliche Möglichkeiten. Ob diese allerdings auch sinnvoll nutzbar sind, werden wir uns erst noch in einem getrennten Review ansehen, dass ihr im Laufe des Sommers online finden werdet.

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