SteelSeries-Rundumschlag: Xai, SiberiaV2 und 9HD im Test
Der Gaming-Peripherie-Hersteller SteelSeries hat uns mit einem kompletten Test-Set an aktueller Daddel-Hardware eingedeckt, die wir uns freilich gleich zur Brust genommen haben!
Der „Spieler“ an sich war für Hardwarehersteller schon immer eine interessante Zielgruppe – vor allem, da er in der Regel gern das Beste von Besten hat und dafür auch mehr auszugeben bereit ist, als das Mister Normalverbraucher vielleicht als angemessen empfinden würde. Da verwundert es auch wenig, wenn ein Hersteller wie Steelseries, der sich komplett auf uns Gamer eingeschossen hat versucht jedweden Bedarf abzudecken, der sich bei uns so wecken könnte. Zum Test stehen bei uns nun also was für die Ohren und eine High-End-Maus samt passenden High-End-Mousepad…
Quasi-Surround: Das Siberia V2 mit USB-Soundkarte
Den Anfang macht dabei das neue Oberklasse-Headset Siberia V2, das in der Variante mit der USB-Soundkarte irgendwo zwischen den klassischen Stereo-Headsets und den aufwändigen Surround-Kopfhörern steckt. Denn obwohl es eine herkömmliche 2.0-Architektur mit 50mm Membranen aufweist, prangert „Virtual-Surround 7.1“ auf der Schachtel. Heißt soviel, wie dass die mitgelieferte „Soundkarte“, die ungefähr so groß ist wie eine Streichholzschachtel, virtuelle Surround-Effekte zu erzeugen versucht. Das verleiht dem ganzen Geschehen manchmal tatsächlich etwas mehr Räumlichkeit, ist aber freilich keine wirkliche Alternative zu einem echten Surround-System. Doch um zum Headset selbst zu kommen: Dieses überzeugt auch in seiner jüngsten Inkarnation durch einen guten Tragekomfort, satten Klang und – dank Zusatzkabel, mit dem dann drei Meter zur Verfügung stehen – mehr als Genug Bewegungsfreiheit. Auch "Anschluss finden" dürfte dank mitgelieferten 3,5mm und 6,5mm-Klinken kein Problem sein - zumal man nicht bei Verwendung der USB-Soundkarte überhaupt nur einen solchen Port am PC benötigt. So und so darf mit dem Siberia V2 aber freilich auch mit Mitspielern geplaudert werden, was hier durch ein fast vollständig in der linken Hörmuschel versenkbares Mikro erledigt wird, das dank guter Verformbarkeit vor jedem Gesicht eine optimale Position finden sollte. Aufnahmen in Studioqualität damit erledigen zu wollen, legen wir aber freilich niemandem ernsthaft ans Herz. Für das schnelle Bellen von Befehlen oder Feindsichtungen reicht die Qualität aber auf alle Fälle. Im Bezug auf die Verarbeitung haben wir auch wenig zu meckern. Das Headset wirkt stabil, die Polsterung ist bequem und angenehm weich und die Spaltmaße passen auch. Bei einem Preis von ca ¤100,- kann man das aber auch voraussetzen...

