Mortal Kombat XL – Test
GRAFIK 4
SOUND 4
HANDLING 5
SPIELDESIGN 3
MOTIVATION 5

Mortal Kombat in der XL Version ist ein rundum tolles Beat-’em-up und sollten keinerlei persönliche Präferenzen zu einer bestimmten Spielreihe vorliegen, dann ist es aktuell die Beste Wahl. Vom Umfang, der technischen Umsetzung und auch in der Online-Performance gibt es derzeit im Gesamtpaket kein besseres Prügelspiel

Summary 4.2 geil
GRAFIK 2.7
SOUND 3
HANDLING 2.7
SPIELDESIGN 2.3
MOTIVATION 2
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Summary 2.5 passt

Mortal Kombat XL – Test

Nach Mortal Kombat X kommt Mortal Kombat XL. Aber keine Angst, ihr habt jetzt nicht die letzten 29 Fortsetzungen der Beat-’em-up Spielreihe verpasst, sondern die Verantwortlichen in der Marketing-Abteilung bei Publisher Warner Bros. hielten es scheinbar für eine witzige Idee, anstatt der römischen Nummerierung des Hauptspieles für die erweiterte Fassung des Prügelspiels den abgekürzten Zusatz „Extra Large“ zu verwenden. Aber was genau ist nun in der „besonders großen“ Version von Mortal Kombat X alles enthalten?

Unser Testurteil von Mortal Kombat X war eigentlich durchwegs positiv. Es ist unserer Meinung zwar nicht der beste Teil der Spielreihe, aber dennoch ein umfangreiches Prügelspiel, welches die Kernelemente der Spielreihe auf die Spitze treibt: Die explizite Gewaltdarstellungen mit literweise Blut und grausamen Finishing-Moves, den Fatalities. Knapp ein Jahr später veröffentlicht Publisher Warner Bros. Interactive Entertainment nun mit Mortal Kombat XL eine erweiterte Version des sehr erfolgreichen Beat-’em-ups. Enthalten sind darin nicht nur das Hauptspiel, sondern auch sämtliche bisher veröffentlichten Charakter- und DLC Skin Packs. Dazu zählt unter anderem das Kombat Pack welches die spielbaren Kämpfer Jason Voorhees, Tanya, Tremo und den Predator umfasst. Aber nicht nur sämtliche Spielfiguren und Kostüme sind inkludiert, sondern natürlich auch die entsprechenden Kombos, X-Ray- und Fatality-Sequenzen. Ganz neu sind dagegen einerseits das Kombat Pack 2 mit dem Xenomorph aus Alien, Leatherface vom Texas Chainsaw Massacre, Bo’ Rai Cho und Triborg, sowie das Apocalypse Pack welches drei neue Charakter-Skins beinhaltet. Mein persönlicher Favorit unter den neuen Kämpfern ist eindeutig Bo’ Rai Cho, der seinen Drunken Fist-Kampfstil aufgrund seiner Vorliebe zu alkoholischen Getränken allzu wörtlich nimmt.

Spielerisch nichts Neues

An der ohnehin schon sehr guten Wertung ändern die Zusatzinhalte übrigens nichts, denn rein spielerisch bleibt Mortal Kombat X das was es ist: Ein tolles Beat-’em-up mit ironisch übertriebener Gewaltdarstellungen und gleichzeitig eine solide Fortsetzung der Spielreihe mit zahlreichen kleinen Verbesserungen und motivierenden Neuerungen.

Gespielt haben wir die Pegi-AT Version für die Playstation 4. Die ist nicht nur zu 100% Uncut, sondern bei dieser sind sämtliche Zusatzinhalte auf der Disk enthalten und nicht wie in der deutschen USK-Version nur als Beipackzettel mit Download-Code. Lediglich ein ca. 2,5 GB großer Patch war notwendig, um das Spiel starten zu können. Die XL-Version gibt es natürlich auch für XBoxOne, für den PC wurde sie dagegen noch nicht angekündigt.

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FAZIT

Wenn mir jemand die Frage stellt, welches Beat-’em-up ich aktuell empfehlen würde und dabei keinerlei persönlichen Präferenzen zu einer bestimmten Spielreihe vorliegen, dann wäre es definitiv Mortal Kombat in der XL Version. Vom Umfang, der technischen Umsetzung und auch in der Online-Performance gibt es derzeit im Gesamtpaket kein besseres Prügelspiel. Wer Mortal Kombat X aber schon besitzt, der sollte sich die XL Version sparen, denn die Zusatzinhalte können für deutlich weniger Geld auch als DLC käuflich erworben werden. Und wer auf Jason, Leatherface, Predator & Co sowieso komplett verzichten kann, der bekommt auch nur mit dem Hauptspiel ein umfangreiches tolles Beat-’em-up.

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