ARK Park: Pterosaur Hill im Test
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ARK Park ist ein Spiel für waschechte Dino-Fans mit jeder Menge Fanservice für alle Liebhaber der urzeitlichen Monster – vom Erkunden der Saurier-Landschaften über das Aufziehen und Reiten der Giganten bis hin zu gelegentlichen Konfrontationen mit weniger friedlichen Vertretern der Spezies. Wer von Dinos gar nicht genug bekommen kann und statt großartiger Action lieber auf gemeinsame VR-Zeit mit seinen ausgestorbenen Lieblingen setzt, der macht auch mit ARK Park nichts falsch – und dank des Gratis-DLCs Pterosaur Hill ist das Erlebnis nun sogar noch um ein paar Stunden länger. Wer hingegen in erster Linie auf der Suche nach einem lohnenden neuen VR-Game ist, der sucht besser weiter

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ARK Park: Pterosaur Hill im Test

Rechtzeitig zur nächsten Dino-Hype-Welle dank Kinostart von Jurassic World 2 veröffentlichte Entwickler Snail Games Ende Juni seinen ersten DLC zum VR-Dinospiel ARK Park – und das sogar gratis. Wir haben uns für euch die neuen Maps angesehen.

Euer eigener Jurassic Park

Solltet ihr ARK Park bislang noch nicht ausprobiert haben, ist das Prinzip recht schnell erklärt: Genau wie im Film Jurassic Park, dürft ihr auch im ARK Park eine Insel voller genetisch nachgezüchteter Dinos erkunden. Der Unterschied liegt darin, dass die Dinos im ARK Park durch spezielle Gerätschaften friedlich gemacht wurden – und wie könnte es anders sein: Ab und an fallen diese aus und ihr werdet losgeschickt, um euch auf diversen Kampf-Karten gegen aggressive Vertreter der prähistorischen Monsterbrut zu erwehren, damit die betroffenen Maschinen repariert und der Frieden im Park wieder hergestellt werden kann.

Wem das alles zu aufregend ist, der darf sich auch auf die Erkundungs-Maps begeben. Auf diesen gilt es, mittels diverser Werkzeuge Holz, Kristalle, Früchte, Erz und andere Rohstoffe zu sammeln sowie diverse Dinos aufzuspüren, deren DNS ihr mittels eines speziellen Scanners ebenfalls einsammeln könnt. Das Witzige dabei ist, dass ihr manche Urzeit-Monster nur dann vor den Scanner bekommen könnt, wenn ihr sie zunächst aus ihren Verstecken lockt und/oder besonders schnell seid – beispielsweise könnt ihr eine Käferart auf der ersten Erkundungs-Karte nur dann scannen, wenn ihr eine Liane schüttelt, sodass der Krabbler von dieser herunterfällt. Die gesammelten Rohstoffe und DNS-Arten dürfen schließlich in eurem Camp gegen bessere Waffen und weitere Ausrüstungsgegenstände getauscht werden.

Ab und an findet ihr zudem Dino-Eier, die ihr, ebenfalls im Camp, ausbrüten könnt. Füttert ihr euren Baby-Dino im Anschluss brav mit Früchten, wächst dieser und kann schließlich als Reittier genutzt werden.

Letztendlich dürft ihr natürlich auch im Besucherzentrum des ARK Parks vorbeischauen – hier könnt ihr mehr über die einzelnen Dino-Arten erfahren und jedes der prähistorischen Wesen auch als Hologramm in allen Details begutachten.

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Nur Fliegen ist schöner …

Der größte Negativpunkt von ARK Park ist seine Länge: Auch wenn ihr stundenlang nach Herzenslust sammeln und kombinieren sowie die diversen Echsen-Arten beobachten und bestaunen könnt, werdet ihr schon nach wenigen Stunden Spielzeit so ziemlich alles gesehen haben, was der Titel zu bieten hat. Um dem Abhilfe zu schaffen, hat Entwickler Snail nun Ende Juni den ersten (kostenlosen) DLC zum Spiel veröffentlicht.

Beim ersten Gratis-DLC zu Ark Park mit Titel Pterosaur Hill dreht sich dabei alles rund ums Thema Fliegen: Auf insgesamt drei neuen Maps zum Erkunden – Mountain Lake (Bergsee), Crystal Sky Lift (Kristallener Himmels-Aufzug) und Aviary (Volarium) – dürft ihr somit ab sofort nicht nur eine ganze Reihe neuer prähistorischer Kreaturen finden, sondern euch auch selbst in luftige Höhen begeben, und zwar gleich auf drei Arten: Auf der Bergsee-Karte könnt ihr so eine Heißluftballon-Fahrt unternehmen und euch das glitzernde Gewässer von oben ansehen; am Aufzug geht es eine von Affen, Flug-Dinos und anderen Urzeitmonstern bewohnte Klippe hinauf zur Voliere und in der, ebenfalls neuen, Kampf-Zone Death Valley könnt ihr sogar auf den Rücken eures eigenen Flugsauriers hüpfen, um durch die eindrucksvolle Klippenlandschaft zu gleiten und Luftkämpfe zu bestreiten. Am Ende des Death Valley wartet zudem ein ganz besonderer Gegner auf euch: Ein riesiger geflügelter Dino, der in bester Drachen-Manier zudem auch Feuer speien kann und euch so manchen Artgenossen auf den Hals hetzt.

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Noch mehr zu finden und sammeln

Neben den neuen Zonen, in denen es auch bislang noch nicht vorgekommene Rohstoffe zu sammeln und weitere Dinos zu scannen gilt, kamen mit dem DLC obendrein zusätzliche Waffen und sonstige Gegenstände zu ARK Park hinzu. Beispielsweise steht euch so nun ein Tachi-Schwert, eine Klinge ähnlich eines Katana, für den Nahkampf gegen besonders aufdringliche Saurier zu Verfügung, und mittels Schrotflinte ist es nun auch ein Leichtes, ganzen Horden urzeitlicher Monster zu Leibe zu rücken.

In den Erkundungs-Levels gilt es zudem wiederum, Geschick und flinke Finger zu beweisen, damit ihr die DNS aller neuen Dinos scannen könnt, um die neuen Waffen somit anschließend im Camp auch wirklich freischalten zu können. Bevor ihr euch auf den Rücken eures Flug-Dinos begeben dürft, muss außerdem dessen Ei erst mal gefunden werden – aber keine Sorge, allzu schwierig fällt die Suche nicht aus.

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FAZIT

Ark Park ist ein Spiel für waschechte Dino-Fans: Der Erkundungsteil hat wenig zu bieten, was da ist, funktioniert allerdings. Die Technik kann sich für ein VR-Spiel sehen lassen – von der Steuerung, die bis auf kleinere Hacker beim Aufsammeln von Rohstoffen im Bodenbereich problemlos von der Hand geht, bis hin zur Grafik, die zwar nicht umwerfend, aber solide ausfällt – und die Möglichkeit, euren liebsten Ur-Echsen hautnah zu begegnen, diese aufzuziehen und sogar zu reiten, ist Dino-Fanservice pur. Die Negativpunkte, die dem entgegenstehen, sind die ein wenig mangelhafte Einführung in sämtliche Mechaniken, die somit anfangs trotz vorhandenem Tutorial mitunter nicht ganz durchschaubar sind, sowie der geringe Umfang des Titels, der nun jedoch durch den neuen Gratis-DLC ein wenig erweitert wurde. Pterosaur Hill selbst ist dabei eine nette Gratis-Erweiterung, die das Hauptspiel um ein paar Stunden erweitert und das Dino-Park-Erlebnis durch die Flugpassagen und die hübschen neuen Karten noch ein klein wenig besser macht. Wer von Dinos gar nicht genug bekommen kann und statt großartiger Action lieber auf gemeinsame VR-Zeit mit seinen ausgestorbenen Lieblingen setzt, der macht auch mit Ark Park nichts falsch; wer hingegen in erster Linie auf der Suche nach einem lohnenden neuen VR-Game ist, der sucht besser weiter.

Was ist ARK Park: Pterosaur Hill? Jurassic Park goes VR-Game
Plattformen: PS4 (PSVR), PC (SteamVR, MicrosoftMR; Viveport und Oculus Rift Versionen kommen in Kürze)
Getestet: PSVR-Version
Entwickler / Publisher: Snail Games
Release: 28. Juni 2018
LinkOffizielle Webseite

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