The Legend of Zelda: Tri Force Heroes TEST
GRAFIK 4
SOUND 5
HANDLING 4
SPIELDESIGN 3
MOTIVATION 3

Trotz feiner Technik und großem Spielspaß – vor allem zu dritt – fühlt sich Tri Force Heroes irgendwie ein wenig nach einem Lückenbüßer fürs Weihnachtsgeschäft an. Solide, aber nicht außergewöhnlich eben

Summary 3.8 stark
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The Legend of Zelda: Tri Force Heroes TEST

Wann kommt das nächste große Abenteuer? Die Antwort steht in den Sternen, und es ist fraglich, ob sich das auf der schwächelden Wii U noch ausgeht. Dafür gibt es – pünktlich zum wichtigen Weihnachtsgeschäft – ein Spin-Off: The Legend of Zelda: Tri Force Heroes.

Ein Mehrspieler-Ableger mit der Grafik aus dem vorigen Abenteuer A Link Between Worlds? Da hält sich die Begeisterung aber in Grenzen, oder nicht? Und Team-Ausflüge gabs ja bereits auf GBA und Gamecube – mit mäßigem Erfolg. Andererseits hat sich Nintendo aber wohl sicher etwas dabei gedacht … Diesmal geht es zu dritt los, wahlweise online, lokal und sogar per Download-Play; kommuniziert wird über witzige Emoticons auf dem unteren Bildschirm. Das bislang unbekannte Königreich Textilia (ein Königreich für solch eine Namensfindung!) bedarf der Rettung, ist jedoch so unfassbar gefährlich, dass Helden nur in Dreiergruppen Einlass gewährt wird.Wer jedoch partout nicht mit anderen Spielern kooperieren will (so etwas kommt eben vor), kann auch abwechselnd alle drei Figuren steuern.

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Eine Oberwelt vermissen echte Abenteurer; stattdessen gibt es lediglich eine Stadt und ein Schloss. In letzterem werden Labyrinthe ausgewählt und ohne weitere Umschweife in Angriff genommen. Eine geteilte Energieleiste, Koop-Rätsel und zahlreiche Köstume mit unterschiedlichen Eigenschaften sorgen vor allem in der Gruppe für Kurzweil. Vor allem letztere sorgen dafür, mit der Umgebung zu experimentieren und das ideale Kostüm für jede Gelegenheit zu finden.

Fazit:

Grafik und Steuerung sind nahezu mit „A Link Between Worlds“ (2013) identisch und bieten dementsprechend ein gelungenes Spielgefühl; der 3D-Effekt ist hübsch und wird in zahlreichen Dungeons sinnvoll genutzt. Leider fühlt sich „Tri Force Heroes“ trotz makellosem Gameplay und feiner Musik wie ein Lückenbüßer im Weihnachtsgeschäft an. Mit zwei Kollegen richtig unterhaltsam, spielen sich die Raubzüge für Solisten bald eintönig und sperrig – da wurde ganz klar eine Chance vertan.

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