Splatoon TEST
GRAFIK 4
SOUND 4
HANDLING 5
SPIELDESIGN 2
MOTIVATION 3

Erfrischend anders. Das bringt es wohl auf den Punkt, wenn man den Nintendo-Shooter griffig beschreiben möchte. Splatoon kann mit der einen oder anderen genialen Idee für kurzes Staunen sorgen, hat in puncto Präsentation und Umfang aber leider viel zu wenig zu bieten. Wer damit aber leben kann, bekommt einen spaßigen, familientauglichen Shooter, der vor allem online für gute Laune sorgt

Summary 3.6 stark
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HANDLING 0
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Splatoon TEST

Ein Third-Person-Shooter, der ab 6 Jahren freigegeben ist? Muss von Nintendo sein. Klar, so ist es auch, und das ist durchaus positiv zu sehen. Denn Big N hat mit Splatoon einen actionreichen Shooter geschaffen, der dennoch absolut harmlos und somit für die ganze Familie geeignet ist. Hier wird nur mit bunter Tinte geballert, und fremdartige Wesen lösen sich diskret auf.

„Inklings“ heißen die (etwas gewöhnungsbedürftigen) spielbaren Charaktere – eine Mischung aus Mensch, Tintenfisch  und etwas Außerirdisches. Im Solo-Modus kämpft man gegen Schurken im Oktopus-Look; eine glaubwürdige Welt oder packende Hintergrundgeschichte sucht man allerdings vergebens. Dennoch lohnt es sich, dort zu starten, um die Bewegungsabläufe zu verinnerlichen.

Farbe ist Trumpf

Auf einer etwas lieblos wirkenden Oberwelt-Karte wählt ihr einzelne Einsätze aus, die dann in recht abstrakt gehaltenen Umgebungen stattfinden – keine richtige Spielwelt, keine Bäume, Höhlen oder Gebäude. Die in der Luft schwebenden Levels sind vollgepackt mit schrulligen Feinden, die in einer kleinen Explosion ableben und einen Farbklecks hinterlassen. Und hier kommt der Kniff: Sobald eine Fläche mit eurer Farbe bedeckt ist, kann euer Inkling darin abtauchen, herum hüpfen und sich zudem viel schneller bewegen – und ihr könnt so vor euren Gegnern in Deckung gehen. Ein wirklich spaßiges und gut durchdachtes Konzept.

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Online ist das Zauberwort

Im Online-Multiplayer entwickelt sich Splatoon zur echten Spaßschleuder. Wie gewohnt treten zwei Teams zu je vier Spielern gegeneinander an. Jene Mannschaft, die nach drei Minuten mehr Fläche mit ihrer Farbe bespritzt hat, gewinnt. Feinde zu killen bringt zwar Erfahrungspunkte (und schwächt das gegnerische Team); für das Endergebnis spielt es aber keine Rolle. Zahlreiche Waffen und eine Handvoll Modi sorgen für anhaltende Laune . Wer nicht online sondern lieber offline spielt, kann in den Online-Arenen Eins-gegen-Eins-Duelle austragen – das ist weniger spannend.

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Fazit:

Erfrischend anders. Das bringt es wohl auf den Punkt, wenn man den Nintendo-Shooter griffig beschreiben möchte. Man merkt dem Titel an, dass er vom altehrwürdigen Traditionshersteller kommt, insbesondere dann, wenn Splatoon mit der einen oder anderen genialen Idee für kurzes Staunen sorgt. Leider wird in puncto Präsentation und Umfang viel zu wenig geboten. Wer damit leben kann, bekommt einen spaßigen, familientauglichen Shooter, der vor allem online für gute Laune sorgt.

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