The Flame in the Flood im Kurztest
GRAFIK 3
SOUND 4
HANDLING 3
SPIELDESIGN 3
MOTIVATION 2

The Flame in the Flood hat eine steile Lernkurve und auch der Schwierigkeitsgrad insgesamt ist nicht unbedingt sehr einsteigerfreundlich. Mit zunehmender Spieldauer kommt man dann zwar besser ins Spiel, aber nach ein paar Stunden stellen sich bereits erste Abnutzungserscheinungen im Gameplay ein, die den weiteren Entdeckungsdrang dann doch etwas bremsen. Trotzdem, dank der tollen Präsentation ist The Flame in the Flood ein Spiel, dem Genre-Fans auf jeden Fall eine Chance geben sollten

Summary 3.0 stark
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The Flame in the Flood im Kurztest

Was kommt dabei raus, wenn sich der Artdirector von BioShock mit ehemaligen Entwicklern von Bungie und Harmonix zusammentut? Nein, kein neuer Blockbuster, sondern ein kleiner Indie-Titel mit dem Namen The Flame in the Flood. Nachdem das Spiel schon vor mehr als einem Jahr auf dem PC erschienen ist, dürfen nun auch Nintendo Switch Besitzer die abenteuerliche Floßfahrt bestreiten.

Der arme Hund! Steht vor den sterblichen Überresten eines scheinbar schon vor langer Zeit verblichenen Menschen und bellt ihn verzweifelt an. Irgendwann gibt er aber auf, schnappt sich dessen Rucksack und begibt sich auf die Reise durch das post-apokalyptische Amerika. Sein Ziel ist das Mädchen mit Namen Scout. Diese findet im mitgebrachten Gepäckstück ein funktionierendes Radio, welches auch eine Nachricht empfängt. Also machen wir uns auf, die Quelle des Signals zu finden. Nachdem aber eine Sintflut hat das Land überschwemmt und alles was nicht niet und nagelfest ist, hinweg gespült hat, müssen wir unsere Reise hauptsächlich mit dem selbstgebauten Floss bestreiten.

Das ist aber nicht so einfach, denn das Boot zwischen Strömungen und Hindernissen und durchzulotsen ist eine äußerst schwierige Angelegenheit. Grundsätzlich wird man mit der Strömung mitgetrieben, per Knopfdruck kann man aber gegensteuern und so, zumindest kurzfristig, die Richtung ändern. Auf der Reise sammelt man nebenbei Vorräte und hält Ausschau nach Landeplätzen. Man verbringt zwar viel Zeit auf dem Wasser, aber der Hauptteil des Gameplays wird am Festland bestritten, denn bei The Flame in the Flood handelt es sich um ein Rouge-like Survival-Abenteuer, mit einer sehr ausgeprägten Crafting-Komponente.

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Eine Bootsfahrt die ist lustig, eine Bootsfahrt die ist…

Die junge Scout hat insgesamt vier Grundbedürfnisse: Essen, trinken, schlafen und Temperatur. Für die ersten beiden ist es deshalb immer ratsam genügend Nahrung und gefiltertes Trinkwasser mitzuführen. Auch ausreichend viel Pausen sollte man von Zeit zu Zeit einlegen, damit der entsprechende Wert nicht in einen kritischen Bereich absinkt. Für eine ausgeglichene Temperatur ist es einerseits notwendig die entsprechende Kleidung anzulegen und sich über Nacht eine entsprechende Schlafstelle zu suchen oder zumindest ein Lagerfeuer zu entfachen. Um diese Bedürfnisse entsprechend zu befriedigen, muss man vor allem eines tun: Sammeln! Mit den entsprechenden Ressourcen können dann immer bessere Ausrüstungsgegenstände und Nahrungsmittel hergestellt werden.

The Flame in the Flood bietet zwei Modi: Kampagne und Endlos. Im ersteren muss man, wie eingangs erwähnt, die Quelle des Radio-Signals finden und hat ein definiertes Ende. Der zweite Modus versucht man so lange wie möglich durchzuhalten. Bis auf den Schluss, unterscheiden sich diese beiden Spielvarianten aber so gut wie gar nicht voneinander. Zusätzlich zum regulären Schwierigkeitsgrad gibt es noch  „Überlebenskünstler“ inklusive Perma-Death. Der ist dann aber nur etwas für echte Genre-Profis, denn schon der Standard-Schwierigkeitsgrad ist vor allem zu Beginn sehr fordernd. In Sachen Präsentation punktet das Spiel mit liebevoller, bunter Polygongrafik, die aber das bedrückende, postapokalyptische Szenario dennoch sehr gut in Szene setzte. Eines der Highlights ist aber die hervorragende Musikuntermalung, welche dank entspannter Folk-Klänge etwas Ruhe in das manchmal etwas hektische Gameplay bringt.

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FAZIT

Ich mag herausfordernde Survival-Games, deshalb war ich auf The Flame in the Flood sehr gespannt. Vor allem das Setting einer postapokalyptische, überfluteten amerikanischen Wildnis und der charmante Look zusammen mit der coolen Folkmusik haben mich neugierig gemacht. Leider erklärt das Spiel zu Beginn nicht sehr viel, hat deswegen eine steile Lernkurve und auch der Schwierigkeitsgrad insgesamt ist nicht unbedingt sehr einsteigerfreundlich. Mit zunehmender Spieldauer kommt man dann zwar besser ins Spiel, aber nach ein paar Stunden stellen sich bereits erste Abnutzungserscheinungen im Gameplay ein, die den weiteren Entdeckungsdrang dann doch etwas bremsen. Trotzdem, dank der tollen Präsentation ist The Flame in the Flood ein Spiel, dem Genre-Fans auf jeden Fall eine Chance geben sollten.

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