UPDATE: Arma 3 Entwickler sitzen in griechischer Haft
Kaum zu glauben, aber wahr: Wie die die offizielle Website von Bohemia Interactive bericht, sitzen zwei Entwickler, 28 und 33 Jahre alt, von Arma 3 hinter griechischen Gardinen. Grund hierfür ist, dass sich die Zwei, zwecks Recherche auf der Insel Lemnos befunden haben und von den dortigen Militäreinrichtungen Fotos gemacht haben. Das griechische Militär griff die Entwickler auf und verhaftete sie. Jetzt wird ihnen Spionage vorgeworfen. Im schlimmsten Fall drohen ihnen bis zu 20 Jahre Haft!
Bohemia Interactive CEO Marek Spanel möchte zu dem Vorfall derzeit noch keine Auskunft geben und wartet selbst noch auf weitere Details.
UPDATE:
Nachdem gestern die Verhaftung der beiden ArmA 3 Entwickler bekannt geworden ist hat nun auch Bohemia Interactive Stellung zu den bisherigen Berichten bezogen und sich um Richtigstellung bemüht. Niemand Geringerer als Studiomiteigentümer Marek Spanel, der gestern noch im offiziellen Bohemia Interactive Forum die User-Community dazu aufgefordert hatte, die Vorgänge nicht breitzutreten, bevor weitere Informationen vorliegen, hat nun ein offizielles Statement veröffentlicht.
Wie Spanel erklärte waren die beiden Bohemia Interactive Mitarbeiter nicht im Auftrag des Studios auf Lemnos. Auch wenn ArmA 3 in der Region spielen wird, handelte es sich bei dem Besuch auf Lemnos um einen reinen Urlaubsaufenthalt. Berichte, denen zufolge die Entwickler versucht haben sollen, im Auftrag des Studios Informationen über lokale Militärbasen zu sammeln entsprechen laut Spanel nicht der Realität. Seiner Aussage nach basieren alle bisherigen und auch zukünftigen Bohemia Interactive Titel auf einer Kombination von reiner Fiktion und öffentlich zugänglichen Informationen.


