Dishonored Entwickler outen sich als Bug-Freunde
Dishonored soll uns nicht nur eine düstere, dystopische Zukunft versetzen, sondern ihnen in diesem Szenario auch so viel Freiheit wie möglich lassen. Das Entwicklerteam der Arkane Studios will mit dem Stealth-Titel eine Welt erschaffen, in der Spielern nicht der Weg vorgeschrieben wird, den sie zu beschreiten haben. Vielmehr soll uns nur das Ziel unserer Mission verraten werden. Wie wir diese genau erfüllen, bleibt uns überlassen.
Wie Game Designer Harvey Smith in einem Interview gegenüber joystiq erklärte, ist so ein offenes Gameplay nicht nur eine spannende Herausforderung für die Entwickler, sondern kann auch sehr schnell zum Albtraum werden. Besonders was das aufspüren von Bugs betrifft, machen es Titel, in denen kein vorgegebener Pfad beschritten wird, der Qualitätskontrolle überaus schwer.
Doch bei den Arkane Studios hat man mittlerweile eingesehen, dass die Ideen der Developer nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Laut Smith werden in Dishonored deshalb Bugs nur selektiv beseitigt. Fehler, die dem Spiel schaden, es unlösbar machen oder zu anderen gröberen Problemen führen, werden zwar beseitigt, Bugs, die einfach nur vorhanden sind, weil die Entwickler schlichtweg nicht an den entsprechenden Lösungsansatz gedacht haben, dürfen jedoch bleiben. Damit will man Usern nicht nur zusätzliche Freiheit geben, sondern auch nicht das Erfolgsmoment zunichtemachen, einen Weg gefunden zu haben, auf den selbst die Macher des Spiels nicht gekommen sind.
Smith zufolge wird das zwar den Effekt haben, dass Dishonored weniger cineastisch wirken wird als andere Projekte. Dafür erhalten Spieler allerdings zusätzliche Freiheiten und Möglichkeiten, die in vielen Titeln aus Angst Probleme zu verursachen nicht geboten werden.





