Guillemot kontrovers: 93% der PC-Spieler sind Raubkopierer
Yves Guilletmot geht auf Konfrontationskurs mit der PC-Community und präsentiert seine Statistik zu Raubkopien. In einem Gespräch im Rahmen sprach er über die Zukunft von Ubisofts PC-Strategie und der Tatsache, dass man dafür auf Free2Play setzen will. Das hätte den Vorteil, dass man auf diese Art und Weise auch Umsatz in Ländern bekommen würde, wo man bislang durch die Finger schauen würde - Länder, in denen ihre Spiele gespielt, aber nicht gekauft würden.
"Auf dem PC gibt es bei Free2Play nur zwischen fünf bis sieben Prozent der Spieler, die für Inhalte zahlen. Aber auf dem PC sind es normalerweise ohnehin nur rund fünf bis sieben Prozent, die bezahlen, der Rest ist raubkopiert, so dass es ungefähr derselbe Prozentsatz ist. Der Umsatz, den wir von denjenigen, die spielen, bekommen, ist auf lange Frist größer, weswegen wir mehr Inhalte bringen können."
Wie erwartet zieht diese Aussage bereits große Kreise im Internet. Vor allem der Prozentsatz wird von der Community heftig angezweifelt; andere meinen, dass diese Zahlen wohl das Resultat des restriktiven DRMs sind, den Ubisoft einsetzt. Wieder andere schlagen vor, man solle aufhören, die verbleibenden sieben Prozent zu quälen, wenn der Kopierschutz ohnehin ausgeschaltet wird. Was ist eure Meinung dazu?

