PETA zieht gegen Pokémon in die Schlacht
Tierschutz ist wichtig. Auch die tierischen Bewohner unserer Erde sollen ein würdevolles Leben führen können. Ich hoffe, diese Ansichten kann ich mit euch teilen und bei dieser Aussage sind wir uns einig. Doch Tierschutz kann auch zu weit gehen, wie die berühmt berüchtigte Tierschutzorganisation PETA wieder mal aufs Neue beweist.
In der Vergangenheit attackierte PETA schon einmal Nintendo mit der Begründung, dass es unethisch sein, dass der Videospiel-Klempner Mario in Super Mario 3D Land in einen Waschbären-Anzug schlüpft. Jetzt ist Nintendo erneut Opfer der einer PETA-Kampagne. Diesmal richtet sich der Hass der Tierschützer gegen Pokémon Schwarz und Weiss 2. Auf der offiziellen Website von PETA hat die Organisation dazu aufgerufen dem Slogan der Pokémonspiele (Gotta catch ´em all) nicht zu folgen, sondern alle Pokémon zu befreien (Gotta free ´em all).
Zu der neuen Kampagne veröffentlichte PETA ein offizielles Schreiben. Hier ein Auszug:
„So, wie echte Tiere, werden auch Pokémon als gefühlslose Objekte behandelt und müssen zur Belustigung der Menschen oder als Versuchskaninchen bei Experimenten herhalten. So, wie man Pokémon in die Pokébälle stopft, ist es auch mit den Elefanten, die in Zugwagonen angekettet sind und nur herausgelassen werden um Kunststücke aufzuführen […] Pokémon sind nicht unser Eigentum, das wir benutzen und misshandeln können. Sie existieren aus eigenen Gründen. Wir glauben, dass diese Nachricht an Kinder weitergeleitet werden muss.“
Den ganzen Brief könnt ihr hier nachlesen. Zudem findet sich noch ein Flash-Game auf der PETA-Website, in dem man mit Pikachu gegen seinen Besitzer kämpft um sich aus dessen Fängen zu befreien. Als Belohung dürft ihr euch dann Videos von misshandelten Tieren anschauen.
Tierschutz schön und gut, aber entfernt man sich bei PETA (wiedermal) nicht etwas zu weit von der Realität?


