Valve stellt einen Wirtschaftswissenschaftler ein
Bereits vor einiger Zeit hat Valves oberster Nicht-Manager Gabe Newell über Ideen gesprochen die hauseigene Steam Plattform zu einem digitalen Wirtschaftsraum zu machen, in dem alles getauscht und gehandelt werden kann. Damals scheiterte der Plan noch an mangelnder Einsicht in die unglaublich komplexen wirtschaftlichen Vorgänge, die der weltweite Dienst umfasst. Doch wie es scheint, ist man dem Utopia nun einen Schritt näher gekommen.
Wie im offiziellen Valve Blog heute bekannt gegeben wurde, hat sich der Konzern einen eigenen Wirtschaftswissenschaftler ins Boot geholt. Yanis Varoufakis, der bislang an der Universität Athen unterrichtet hat, soll die perfekt dokumentierten Vorgänge der digitalen Distribution erforschen und diese Stück für Stück verbessern.
Wie viel näher sich Valve damit dem Traum eines Trade-Everything-Steams gekommen ist, wird sich erst zeigen müssen. Fakt ist allerdings, dass die Plattform im Moment im digitalen Vertriebs-Sektor führend ist und eine Unmenge an auswertbaren Daten bietet, die Varoufakis sicher eine Weile beschäftigen wird. Wer wissen will, wohin die Forschungsarbeiten des Professors führen, wird diese ab sofort in wöchentlichen Blog-Einträgen mitverfolgen können. So bleibt nur die Frage, warum sich Gabe Newell ausgerechnet in Griechenland auf die Suche nach einem Wirtschaftsgelehrten gemacht hat.

