Verbraucherzentrale verschickt Abmahnung an Valve
Nach Electronic Arts und Activision Blizzard bekommt jetzt auch die nächste große Spieleschmiede Valve eine Abmahnung der Verbraucherzentrale ins Haus geschickt. Grund hierfür ist, dass Valve die AGBs (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) der Online-Plattform Steam änderte. Jeder User, der Steam neu startet muss vorher die neuen AGBs akzeptieren. Tut er dies nicht, bleibt er aus seinem Account ausgesperrt und kann somit auf keine Spiele in seiner virtuellen Bibliothek zugreifen.
Dieses Vorgehen war den Verbraucherschützer zu radikal. Dort spricht man von “Erpressung der Spieler“ und, dass diese ungefragt vor die Tür gesetzt würden. Was die Verbraucherzentrale fordert, ist übrigens vollends rechtens. Diese Auslegung wurde mittels Urteil im europäischen Gerichtshof abgesichert. Valve hat nun bis zum 26. September Zeit eine Unterlassungserklärung abzugeben.Sollte Valve die Mahnung ignorieren, könnte der Bundesverband die Spieleschmiede vor Gericht laden.

