Alwa’s Awakening – TEST
GRAFIK 4
SOUND 4
HANDLING 5
SPIELDESIGN 2
MOTIVATION 5

Natürlich könnte man vieles moderner designen oder „besser“ Aussehen lassen, aber das wäre eindeutig eine Themenverfehlung. So ist Alwa’s Awakening zwar ganz bestimmt nicht für jedermann, für diejenigen die in der Vergangenheit schwelgen möchten aber uneingeschränkt zu empfehlen

Summary 4.0 geil
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Alwa’s Awakening – TEST

8-Bit Retro liegt bei Indie Studios ja schon immer im Trend. Verhältnismäßig unkompliziert in der Realisierung, zeitlos in ihrer Ästhetik und vor allem bei Nostalgikern ungebrochen beliebt. Während es viele Entwickler dabei belassen ihre Games wie die alten Klassiker aussehen oder zumindest moderne Ideen und Mechaniken in ihre Werke einfließen lassen, bleiben die Jungs von Elden Pixels konsequent und liefern reinstes 8-Bit Feeling ohne Kompromisse ab.

Was das vierköpfige Team aus Schweden da mit Alwa’s Awakening abgeliefert hat ist eine Reise in die Vergangenheit. Jedes Detail könnte aus einem NES Titel der 80er stammen. Das fängt bei der mageren Farbpalette an, zieht sich über karg animierte Gegner und Midi-Soundeffekte und gipfelt in der Abwesenheit von Scrolling. Stattdessen wird der Bildausschnitt einfach von Raum zu Raum geschoben, wenn man den Bildschirmrand erreicht. Das mag sich vielleicht alles nach Schwachpunkten anhören, ist aber tatsächlich äußerst liebenswert und wird jedem Retro-Fan ein Lächeln auf die Lippen Zaubern.

Schon das Intro erzählt eine Geschichte, wie sich klassischer nicht sein könnte: Böser Bube unterjocht das friedliches Land Alwa. Die junge Heldin Zoe bricht auf um dem Treiben ein Ende zu setzten. Viel mehr durfte man sich zu 8-Bit Zeiten eben nicht erwarten. Das Ganze wird aber so liebevoll erzählt, dass man gerne darüber hinwegsieht.

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Ganz klassisch

Als Zoe begeben wir und dann auch sofort hüpfend und mit unserem Zauberstab auf Gegner eindreschend auf dem Weg zum ersten Boss. Dabei hilft die Karte, die sich nach und nach aufdeckt und auf der wichtige Punkte, wie Speicherräume oder Bosse eingezeichnet sind. In klassischer Metroidvania-Manier, also durch Wälder, Türme, Höhlen mit einer Unzahl sich verzweigender Wege, die erst nach und nach durch das Erhalten neuer Fähigkeit zugänglich werden, geht’s dann zur Sache. So erhalten wir direkt vor Erreichen des ersten Endgegners ein Upgrade für unseren Stab, mit dem es uns möglich ist einen verschiebbaren Steinblock zu erschaffen. Dieser erlaubt es uns höhere Plattformen zu erreichen oder und vor Feindesfeuer zu schützen. Später können wir dann schießen oder Luftblasen erschaffen auf denen man in zuvor unerreichbare Höhen „reiten“ kann. Trotzdem bleibt die Sache immer recht fordernd. Um uns das auch immer vor Augen zu halten, hat man einen Todes-Zähler im Game-Over Bildschirm eingebaut, der uns brav daran erinnert, wie oft wir schon das Zeitliche gesegnet haben.

Auch musikalisch bleibt man hier den Nostalgie-Vorgaben treu. Die Melodien sind durchwegs einfach gehalten, passen aber wunderbar zu den jeweiligen Umgebungen oder Momenten. Und auch bei längerem Herumirren auf der Suche nach dem nächsten Boss wird die nie Musik lästig oder aufdringlich.

FAZIT

Jeder der mit einem NES oder Sega Master System aufgewachsen ist, wird sich bei Alwa’s Awakening sofort wie zu Hause fühlen. Das Spiel sprüht nur so vor 80s-Style und es ist nicht zu übersehen, wie sehr den Entwicklern das Genre und die Ära am Herzen liegt. Natürlich könnte man hier vieles moderner designen oder „besser“ Aussehen lassen, aber das wäre bei einem Game wie diesem eindeutig eine Themenverfehlung. So ist es zwar ganz bestimmt nicht für jedermann, für diejenigen die in der Vergangenheit schwelgen möchten aber uneingeschränkt zu empfehlen.

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