F1 2020 im Test
GRAFIK 4
SOUND 5
HANDLING 5
SPIELDESIGN 5
MOTIVATION 5

Mit F1 2020 ist es Codemasters erneut gelungen sich selbst zu übertreffen und das bisher beste F1-Spiel aller Zeiten noch einmal besser zu machen. Umfang, Technik, Gameplay – viel Raum für Verbesserung lassen sich die Briten nicht mehr – außer natürlich den schön langsam nötigen Sprung auf die nächste Konsolengeneration

Summary 4.8 geil
GRAFIK 0
SOUND 0
HANDLING 0
SPIELDESIGN 0
MOTIVATION 0
Summary rating from user's marks. You can set own marks for this article - just click on stars above and press "Accept".
Accept
Summary 0.0 schwach

F1 2020 im Test

In der Motorsportwelt liegt aktuell Corona-bedingt einiges im Argen. So auch in der Formel 1, die spät aber doch just dieses Wochenende in unserer schönen Alpenrepublik in die neue Saison gestartet ist. Und obgleich die Rennaction durchaus packend war, so sind die Spuren der letzten Wochen und Monate doch überall sicht- und spürbar gewesen: Weder bei Vettels Dreher, noch der Berührung zwischen Albon und Hamilton ging etwa ein Raunen durch die Ränge – die waren nämlich leer. Somit blieb viel Flair und Atmosphäre aus. Dafür aber setzten die Fahrer ein starkes Zeichen für Black Lives Matter durch eine Gedenkminute vor dem Rennstart. In der realen Welt ist 2020 eben vieles anders. Und auch im passenden Lizenzspiel hat sich einiges getan … nur, dass hier eigentlich alle Veränderungen positiver Natur sind.

Oops, they did it again. Codemasters, die mit F1 2019 noch das in meinen eigenen Worten beste F1 Spiel aller Zeiten abgeliefert haben, setzen ihren Erfolgslauf mit F1 2020 nahtlos fort. Zwar wurde die recht unterhaltsame Story rund um Rivalitäten und Stallorder als Kern der Solo-Erfahrung wieder gekübelt, dafür aber eines der von Fans wohl sehnlichst erwarteten Features in den schon davor sehr kompletten Gameplay-Mix eingewoben: die Möglichkeit, mit seinem eigenen Team am F1-Zirkus teilzunehmen.

Der Clou dabei: Ihr seid Fahrer und Teambesitzer gleichzeitig, versucht also in die Fußstapfen des berühmten Jack Brabham zu steigen – dem bis heute einzigen Fahrer, der mit seinem eigenen Auto F1-Weltmeister wurde … und zum Ritter geschlagen wurde, aber diese Möglichkeit baut Codemasters vielleicht erst im nächsten Titel ein. Hier müsst ihr euch mal mit der Weltmeisterschaft der Königsklasse begnügen. Ist eh cool genug. Vor allem auch, weil all das in einer recht angenehm ausbalancierten Komplexität ins Spiel gehievt wurde. Heißt: Ihr dürft bzw. müsst tatsächlich einige wichtige Entscheidungen treffen und Deals abschließen. Zum F1 Manager 2020 oder F1 Fahrzeugbau-Simulator 2020 wird F1 2020 damit aber noch lange nicht. Während ihr also beispielsweise gleich zu Beginn mit strengem Auge auf eure Finanzen und Ambitionen Sponsoren, Motorenlieferanten und zweiten Fahrer aufstellen dürft, habt ihr keinerlei Mitsprachemöglichkeit was die Fahrzeugkonstruktion – also Chassis, Aerodynamik und Co. – angeht. Cracks mögen das schade finden, mit Hinblick auf den „Breiten-Appeal“, den Codemasters zu gewährleisten versucht, geht das aber schon in Ordnung, wie ich meine.

  • F1_2020_Hungary_Screen_01_4K.jpg
  • F1_2020_Hungary_Screen_02_4K.jpg
  • F1_2020_Hungary_Screen_03_4K.jpg
  • F1_2020_Hungary_Screen_04_4K.jpg
  • F1_2020_Hungary_Screen_05_4K.jpg
  • F1_2020_Hungary_Screen_06_4K.jpg

Doch weiter im Text: danach geht es ans Design. Es wollen also ein Logo gestaltet, die Wagenbemalung zusammengebastelt und die Teamfarben bestimmt werden. Auch hier fehlt echten Afficionados aber vermutlich ein wenig Tiefgang. Sowohl beim Wagen-Design, als auch beim Teamlogo muss nämlich ausnahmslos mit vorgefertigten Designs gearbeitet werden. Wobei die Auswahl für das Logo dabei noch durchaus beachtlich ist und viele Kombinationen zulässt, warten beim eigentlich interessanteren/wichtigeren Wagen-Design nur ein paar wenige, vorgefertigte Liveries, für deren zwei oder drei Elemente nur die Farben festgelegt werden dürfen. Schade – ein ausgewachsener Editor im Sinne von Forza wäre natürlich netter gewesen. Zumindest kann man aber im Laufe des Spiels durch die ebenfalls neuen Podium Passes weitere Designs freischalten – sowohl für sein Auto, als auch für den Anzug, Helm und die Handschuhe eures Alter Egos, der ebenfalls nur aus einer Reihe von vordefinierten Charaktermodellen ausgewählt und nicht selbst frei gestaltet werden darf. Dass dabei auch weibliche Modelle wählbar sind, ist zwar nichts Neues mehr, aber immer noch erfreulich.

Voller Kalender

Ist das initiale Setup eures eigenen F1-Teams erledigt, startet ihr auch schon in eure erste Saison. Dabei ist der essenzielle Unterschied zur regulären Fahrer-Saison, die natürlich nach wie vor enthalten ist uns wahlweise in der Formel 2 oder direkt in der Formel 1 gestartet werden kann, dass ihr euch um die Terminplanung des Teams kümmern müsst. Für die freie Zeit zwischen den Rennwochenenden und Seiten-Events (es warten Invitationals mit historischen Autos und dergleichen) wollen also die Team-Aktivitäten geplant werden. Der Ablauf ist dabei recht simpel. Für jede Lücke in eurem Kalender – egal ob die drei, vier oder mehr Tage lang ist, stellt euch das Spiel sechs Aktivitäten zur Wahl, die unterschiedlich viele Tage lang dauern und jeweils eigene Effekte und Kosten bedeuten. Ein Fitness-Training für euren zweiten Fahrer würde also z.B. einen Tag dauern, seine Skills verbessern und 2.000 Dollar kosten. Ein viertägiges Team-Event stünde hingegen würde die Moral all eurer Entwicklungsteams steigern, aber mit 30.000 zu Buche schlagen. Ihr könntet aber auch ein fünf Tage langes Fokussieren aller Anstrengungen auf die Aerodynamik-Entwicklung anordnen; würde dem passenden Team natürlich sehr taugen, die Moral der Abteilungen für Motor, Chassis und Qualitätskontrolle würde aber leiden. Dann gäbe es aber auch noch die Möglichkeit einen Marketing-Schwerpunkt zu setzen und zusammen mit dem zweiten Fahrer ein zweitägiges E-Sport-Turnier zu besuchen, um die Werbetrommel zu rühren … ich glaube ihr versteht, wie die Auswahl so aussieht. Welche von den jeweils verfügbaren Events ihr einplant, bleibt ganz euch überlassen. Ebenso wie die Entscheidung, ob ihr überhaupt welche davon einplanen oder doch lieber euer Geld zusammenhalten wollt, um rascher Budget für die Weiterentwicklung der Abteilungen zu haben oder schlicht die laufenden Kosten decken zu können, weil die bisherigen Einkünfte durch eure Leistung auf der Strecke es eben erfordern, den Gürtel enger zu schnallen.

Am Ende des Tages ist das ganze Team-Management eine interessante Erweiterung rund um die schon aus dem Vorgänger bekannte Fahrzeug-Weiterentwicklung via RPG-ähnlichem R&D-Baum und die klassische Rennaction (dazu später mehr), obgleich sie freilich von der Tiefe einer eigenen Manager-Sim meilenweit entfernt ist … auch wegen der Logik-Lücken. Warum etwa sollte es nicht möglich sein, meinen zweiten Fahrer ins Fitnessstudio zu schicken und gleichzeitig z.B. einen Merchandise-Verkauf zu lancieren. Aber gut: Die Kalender für alle Abteilungen und Team-Mitglieder einzeln zu führen hätte wohl jeden Rahmen gesprengt. Das geht also schon in Ordnung. Vor allem, weil die Action auf der Strecke selbst einen sofort wieder versöhnt …

  • myteam_sim2_02.jpg
  • myteam_sim1_02.jpg
  • myteam_marketing2_01.jpg
  • myteam_aero2_01.jpg
  • myteam_aero3_01.jpg
  • myteam_chassis1_02.jpg
  • myteam_chassis3_02.jpg
  • myteam_durability1_03.jpg
  • myteam_durability2_03.jpg
  • myteam_engine2_01.jpg
  • myteam_engine3_01.jpg
  • myteam_aero1_01.jpg

Sinnvoll verfeinert

Man muss vermutlich nicht meinen Test zu F1 2019 zu kennen um zu wissen, dass Codemasters vorheriger Titel zur höchsten Stufe des Formel-Sports bereits mit einem guten Fahrverhalten, herausfordernder KI und interessanten Gameplay-Möglichkeiten zu überzeugen wusste. Dementsprechend haben sich die britischen Entwickler auch dieses Mal allzu tiefgreifende Operationen am F1-Herz verkniffen und es bei Feinheiten belassen. Die wohl wichtigste ist dabei das nach realem Vorbild vereinfachte ERS-System. Passend zur echten Welt könnt ihr hier nun einfach via „Overtake“-Button die volle Power des Systems abrufen – der Rest läuft auf Auto und Strecke abgestimmt eigenständig im Hintergrund.

Zudem wurde auch am HUD gefeilt. Die Bildschirm-Anzeigen sind nun auch auf Konsolen an eure eigenen Vorlieben anpassbar. Dadurch könnt ihr beispielsweise die Position der Minimap oder der Rückspiegel ganz euren Präferenzen entsprechend verschieben. Und wenn wir schon von Rückspiegeln sprechen: Codemasters hat nun auch einen virtuellen, zentralen Rückspiegel integriert. Sehr angenehm – nicht nur, wenn man versuchen will einen Windschatten-Anschleicher in Schach zu halten.

Auch beim Spielumfang wurde nachgebessert. Beziehungsweise wurden euch neue Möglichkeiten gegeben, den Karriereverlauf euren Vorlieben anzupassen. Wollt ihr euch beispielsweise in die vorher bereits kurz erwähnte Fahrerkarriere werfen – also quasi das Herzstück des Spiels aus dem Vorjahr, nur ohne Cutscenes – könnt ihr auswählen, ob ihr die Formel 2 nur in Form dreier Einzelrennen ohne Qualifying erleben möchtet, oder doch etwas mehr Zeit in der Talentschmiede der Königsklasse verbringen und eine halbe oder volle Saison darin bestreiten wollt. Die spannenden Rennen in identischen Autos interessieren euch hingegen gar nicht und ihr wollt direkt ins Cockpit eines Ferrari springen und beweisen, dass das aktuelle Auto in euren Händen sehr wohl mit dem restlichen Topfeld mithalten kann?! Geht jetzt auch. Und auch in der F1 könnt ihr die Saisonlänge in drei Stufen anpassen, also entweder die vollen 22, oder aber nur 16 oder 10 Rennen absolvieren. Auf welchen Strecken die verkürzten Weltmeisterschaften gefahren werden, könnt ihr in Folge selbst festlegen.

Dazwischen warten in regelmäßigen Abständen – spätestens aber nach dem Saisonende – Möglichkeiten das neue Fahrermarkt-System des Spiels kennenzulernen, das vor allem durch die Integration des My Team-Modus nötig wurde. Fahrer und Teams gleichermaßen steigern oder senken durch ihre Leistungen ihre sogenannte „Acclaim-Stufe“, also quasi ihren Ruf. Desto höher der bei einem Fahrer ist, desto teurer wird er für Teams, die gerne mit ihm zusammenarbeiten würden klarerweise. Zusätzlich könnt ihr euch als Pilot im Karriere-Modus zudem sogenannte Perks aneignen, die euch wiederum wertvoller für euer Team machen. Das wären dann zum Beispiel Medien-Trainings um zusätzliche Interview-Antworten freischalten zu können, oder aber Vorteile in Sachen Komponentenschonung und dergleichen. Ein interessantes und gut umgesetztes System, das für ein bisschen mehr Tiefgang sorgt.

Das Übliche

Ja, natürlich ist F1 2020 auch deswegen wieder besser als F1 2019, weil alle Fahrzeuge und Strecken der aktuellen Saison enthalten sind … also der „theoretischen Saison 2020“. Nicht der tatsächlichen. Während Hamilton, Vettel und Co. also dieses Jahr zwar nicht in Melbourne und so manch anderer Destination an der Start gehen durften bzw. dürfen, dafür aber gleich zweimal über den Spielberg brettern, ignoriert F1 2020 all die COVID-19-Effekte und bietet nicht nur volle Zuschauerränge, sondern vor allem die ganze Bandbreite an Strecken und Terminen. Inklusive wie gewohnt hoch-detailliert umgesetzter Digital-Versionen der Stadt-Strecke von Hanoi und dem ikonischen Kurs in Zandvoort in den Niederlanden – beide neu im F1-Kalender … dem theoretischen. Na ihr wisst schon.

Bei den Autos: ein ähnliches Bild. Alle Teams und Fahrer sind so enthalten, wie sie ursprünglich vorgestellt wurden. Für das Fahrer- und Fahrzeugfeld von F1 und F2 bedeutet das aber nur eine Abweichung: Die Silberpfeile sind im Spiel noch tatsächlich Silber und nicht Schwarz. Ich habe aber bereits bei Codemasters angefragt, ob das nicht noch „nachgepatched“ wird.

  • F1_2020_Hungary_Screen_13_4K.jpg
  • F1_2020_Hungary_Screen_10_4K.jpg
  • F1_2020_Hungary_Screen_11_4K.jpg
  • F1_2020_Hungary_Screen_12_4K.jpg
  • F1_2020_Hungary_Screen_14_4K.jpg

Das Technische

Während letztes Jahr noch durch Strecken-Redesigns und neue Lichteffekte verhältnismäßig große Sprünge im Vergleich zum Vorgängerspiel gemacht wurden, halten sich die Veränderungen dieses Mal wieder sehr in Grenzen. Tatsächlich wäre mir optisch kein echter Unterschied zum Vorjahresspiel aufgefallen. Das Gute daran: Auch ohne die aktuellste Mega-Hardware unterm Tisch stehen zu haben, läuft F1 2020 selbst in der DX12-Variante und auf maximalen Details und bei hohen Auflösungen höchstwahrscheinlich angenehm flüssig, sieht dabei aber alles andere als schlecht aus. Vor allem die Wetter-Effekte sind wieder mal vom Allerfeinsten. Allerdings kam ich auch nicht umhin, doch mal beim Anblick der einen oder anderen Polygon-Kante auf einem Auto kurz die Nase zu rümpfen oder grummelnd festzustellen, dass die Schatten auf der PS4 Pro doch gelegentlich sehr auffällige LOD-Stufen haben und auf den Charaktermodellen unscharf sind. Aber hey: Vielleicht hat das Engine-Team vom Chef ja bei Codemasters alles mit Konzentration auf die Engine-Veränderung für die Next Gen und das Jahr 2021 vollgestopft. Nach aktuellem Stand wird F1 2020 nämlich für die kommende PS5 und Xbox Series X nicht erscheinen – zumindest nicht in eigens aufgemotzter Fassung.

An der Fahrphysik hingegen gibt es – wie bereits im Vorjahr – nichts zu meckern. Sowohl die aktuellen F1-Boliden, als auch die Formel 2-Renner und die diversen historischen Autos im Spiel fühlen sich allesamt ungemein glaubhaft an. Zudem erlaubt es eine breite Auswahl an unterstützen Lenkrädern und ein umfangreicher Mix aus Fahrhilfen samt dem neuen Casual-Modus, wo eine intelligente Lenkhilfe assistiert und selbst Ausritte meist ohne Konsequenzen bleiben, dass Anfänger und Cracks ebenso auf ihre Kosten kommen können.

Auch die KI, wie gewohnt in 110 Einzelstufen justierbar, macht einen tollen Job. Es ist aber gerade deren starke Abstufbarkeit, die ein gewisses und selbst-reflektiertes Feintuning verlangt, damit man auch eine tatsächlich authentische Erfahrung serviert bekommt. Ist man nämlich halbwegs fähig am Volant, kann man freilich auch in einem vollkommen unterlegenen Auto (Stichwort MyTeam-Modus) von Anfang an den Herren Hamilton, Bottas, Verstappen und LeClerc nach Belieben um die Ohren fahren.

Der Multiplayer

Zu guter Letzt noch ein paar Worte zum Mehrspieler-Part des Titels. Auch hier hat Codemasters einen der größten Wünsche der Community – und ja; auch von mir – erfüllt: Es gibt einen Splitscreen-Modus! Und noch dazu einen, bei dem auch gegen ein volles KI-Fahrerfeld gefahren werden kann. Hurra! Darüber hinaus wartet freilich noch ein umfangreicher Online-Teil, samt eigenem E-Sport-Abschnitt, wöchentlicher Online-Events und Liga-Möglichkeiten. Mangels bereits erfolgter Veröffentlichung des Spiels zum Testzeitpunkt kann ich zur Stabilität und Funktionsweise des Mehrspielerparts aber aktuell noch nicht allzu Genaues sagen.

  • Splitscreen_Spain_01.jpg
  • Splitscreen_Paul-Ricard_01.jpg
  • Splitscreen_Montreal_01.jpg
  • Splitscreen_Hungary_01.jpg
  • Splitscreen_Austria_01.jpg

FAZIT

Wäre ich in einem Theater und F1 2020 wäre ein Stück; ich würde am Ende aufstehen und so stark und lang applaudieren, bis mir die Hände wehtun. Codemasters hat – schon wieder – an allen richtigen Schrauben gedreht, um ihren aktuellsten Formel 1-Titel nur noch besser zu machen, ohne irgendetwas daran zu verschlechtern. Ja, die Technik ist langsam etwas angestaubt, doch ein motivierender „My Team“-Modus, eine tolle Fahrphysik, gute KI und satter Umfang machen das locker wieder wett. Und hallo?! Es gibt jetzt einen Splitscreen-Modus! SPLITSCREEN-MODUS! YAY!!!11eins

Was ist F1 2020? Eine Renn-Simulation von Codemasters mit F1- und F2-Lizenz.
Plattformen: PS4, Xbox One, PC
Getestet auf: PC & PS4 Pro
Entwickler / Publisher: Codemasters
Release: 07. Juli 2020
Link: Offizielle Webseite

Leave a comment