ANNO 2070 Hands-On
Die Besiedelung selbst ist dabei eigentlich gar nicht so wirklich anders, als wir es bereits aus dem Mittelalter kennen, denn wir starten weiterhin mit einem Schiff, suchen uns eine Insel und errichten unser Kontor. Hier merkt man zwar bereits die ersten Unterschiede, da wir mit unserem Kommando-Schiff von unserer Arche aus starten, aber ansonsten ist alles recht ähnlich. Unsere Arche dient uns übrigens als eine Art mobiles Hauptquartier über das wir zum Beispiel auch eine Eillieferung an Waren ordern können, falls wir etwas dringend benötigen und wir können sie auch mit speziellen Items verbessern und Waren auf ihr lagern, damit wir uns in der nächsten Mission leichter tun. Zusätzlich beherbergt unsere Arche auch noch eine Art Supercomputer namens E.V.E., die uns mit Informationen versorgt und uns behilflich ist. Command & Conquer-Spieler werden sich außerdem ein wenig an die künstliche Intelligenz E.V.A. erinnert fühlen.
Unsere erste Insel
Haben wir unsere erste Insel besiedelt, dann können wir auch schon beginnen eine hoffentlich funktionierende Wirtschaft aufzuziehen. Im Gegensatz zu den Mittelalter-Varianten fällt hier bereits auf, dass wir nicht so ohne weiteres Gebäude auf unserer Insel bauen können und das liegt nicht nur an den Fruchtbarkeiten, die uns einschränken. Wir müssen zusätzlich noch auf zwei weitere Dinge achten, nämlich die Ökobilanz unserer Insel und die Energieversorgung. Ohne Energie kann keine Wirtschaft funktionieren, soweit so logisch. Um gegen etwaige Energieknappheit gerüstet zu sein können wir verschiedene Gebäude bauen, die sich natürlich je nach der gewählten Startfraktion (Eco, Tycoons) unterscheiden. Während die Ecos mit umweltschonender Windenergie und dann später mit Blockheizkraftwerken und Offshore-Windanlagen versuchen ihren Strom zu erzeugen, sind wir als Tycoon weitaus weniger Umweltbedacht mit unseren Kohlekraftwerken in denen wir ordentlich Kohle verheizen oder unseren Atomkraftwerken. Dafür reagiert auch unsere Bevölkerung unterschiedlich auf eine steigende Umweltbelastung, denn während sich die Tycoons auch noch deutlich im Minusbereich recht wohl fühlen, beschweren sich die Ecos früher. Die Umweltbelastung wird mittels der Ökobilanz für jede Insel separat gemessen und je weiter sie sinkt desto mehr sinkt die Fruchtbarkeit auf unserer Insel und damit die Produktivität. Umgekehrt steigt diese auch wieder wenn wir die Umweltbedingungen verbessern wofür wir auf zahlreiche Hilfsmittel zurückgreifen können. Bei den Ecos helfen zum Beispiel Wetterstationen die Situation zu verbessern und später auch eine Überwachungsstation für die wir allerdings einen unserer Bergwerksplätze opfern müssen. Auch bei den Tycoons können wir später auf die Überwachungsstation zurückgreifen, müssen uns davor aber mit Reststoffpresswerken begnügen, die umso effizienter sind, je mehr Menschen sich in ihrer Nähe ansiedeln.




