Assassin's Creed 2
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Manche fanden es grandios, andere bloß langweilig und furchtbar repetitiv. Kein Titel hat Gamer und Kritiker im Jahr 2007 so entzweit wie das Meuchelmörder-Abenteuer Assassin’s Creed. Kommenden Winter soll die Fortsetzung für Einigkeit unter den Assassinen-Fans sorgen – und das nicht nur in Bezug auf das geniale Cliffhanger-Ende, denn auch am Gameplay hat Ubisoft ordentlich herumgeschraubt, mit dem Ziel die Linearität ein für alle mal zu verbannen und bekanntere Open World-Elemente auf die Bühne zu lassen.
Ezio. Verführer, Silberzunge, Assassine.
Spielte der erste Teil um das Jahr 1191, haben die Entwickler für Teil zwei einen zeitlichen Sprung – nämlich ins Jahr 1476 – sowie einen geografischen Wechsel vollzogen. Die Kreuzzüge sind im 15. Jahrhundert nämlich kein Thema mehr; wesentlich weltbewegender waren in der Epoche der Renaissance die Machkämpfe in Italien und der große Einfluss der Familie Medici, die auch vor Morden (und Kontermorden) nicht zurückschreckte – und so schlüpft ihr in den Umhang von Ezio Auditore di Firenze, dem Spross einer reichen florentinischen Familie, der nicht nur ein Nachfahre von Altaïr ist, sondern ebenso dem Auftragskiller-Beruf nachgeht. Jedoch war das keineswegs schon immer sein erklärtes Lebensziel, Dolche in den Hälses korrupter Aristrokraten zu versenken - er wurde vielmehr von Rachegefühlen auf diesen Pfad getrieben. Anders als Altaïr verfügt Ezio über zwei Dolche an den Armen, die automatisch ausfahren, wenn sich der Killer an ein ahnungsloses Ziel heranschleicht. Gebastelt hat die Spring-Klingen Leonardo Da Vinci, der Ezio im Laufe des Games auch mit anderen technischen Vorrichtungen beglücken wird, unter denen sich sogar ein einfaches Fluggerät befindet – bekannt aus Da Vincis berühmten Skizzen und Plänen. Kletterte Altaïr bloß auf hohe Gebäude, wird sich sein Nachfahre also auch in die Lüfte darüber aufschwingen, zumindest während einer der schon bekannten Missionen.






