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Dishonored: Maske des Zorns

Vermummte Vigilanz verspricht Verschwörern vorschnelles Versterben

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Action-Adventure Neue Marken einzuführen, ist nicht leicht. Immer mehr Spieler greifen scheinbar lieber wieder und wieder zur x-ten Fortsetzung mit minimal neuem Inhalt, bevor sie mit etwas wirklich Neuem eine Enttäuschung riskieren. Darum liegt es auch an uns Journalisten, wirklich interessante Titel aufzuzeigen, gerade wenn sie noch nicht so bekannt sind.

Genau zu diesem Zweck lud uns Publisher Bethesda ein, um gemeinsam mit den beiden Produzenten Harvey Smith (u. a. Deus Ex) und Raphael Colantonia (Dark Messiah of Might & Magic, Arx Fatalis) einen ausgiebigen Blick auf das noch für dieses Jahr geplante Dishonored –Die Maske des Zorns zu werfen. Mitte letzten Jahres angekündigt soll das Spiel der Beginn einer komplett neuen Reihe werden und was wir bisher davon gesehen haben, lässt uns schon viel Gutes erhoffen. Aber von Anfang an.

Die Welt von Dishonored

Auch wenn das Spiel sich diesmal nur auf eine Stadt begrenzen wird, haben die Entwickler natürlich schon über die Welt als Ganzes nachgedacht und konnten einiges darüber erzählen: Dishonored spielt in einem Steam Punk-Universum, wo Science-Fiction und Elemente der viktorianischen Epoche Englands aufeinandertreffen. Die größte Landfläche stellt ein Pandyssian genannter Kontinent, der allerdings größtenteils unerforscht ist und als praktisch unbewohnt gilt. Brennpunkt der Zivilisation und der Spielgeschichte sind die vier deutlich kleineren Inseln im Westen: Tyvia, Morley, Serkonos und Gristol. Auf Serkonos, der Südlichsten der Vier, herrschen mediterranes Klima und Kultur, während Tyvia hoch im Norden am ehesten an die wilderen Regionen Russlands erinnert. Die dazwischen liegenden Inseln, das flächenmäßig größte Gristol und das relativ kleine Morley, sind in vieler Hinsicht mit England bzw. Irland oder Schottland vergleichbar. Tyvia, Morley und Serkonos haben zwar jeweils eine eigene Monarchie, deren jeweiliges Oberhaupt ist aber der Kaiserin in der Hauptstadt Dunwall auf Gristol unterstellt.

Genau dort wird unser Protagonist Corvo Attano auch Opfer einer politischen Intrige: Als persönlicher Leibwächter und Vertrauter der beliebten Kaiserin Jessamine Kaldwin schiebt man ihm den heimtückischen Mord an ihr in die Schuhe und wirft ihn ohne viel Aufsehens ins Gefängnis, wo er auf seine Exekution warten soll. Doch kurz vor seiner Hinrichtung bekommt Corvo unerwarteten Besuch: Der Outsider, ein mysteriöses Wesen, das in gewisser Weise Gott und Teufel in Personalunion darstellt, erscheint normalerweise nur jenen, welche die Welt nachträglich verändern werden. Er brandmarkt Corvo mit seinem Zeichen, verleiht ihm übernatürliche Kräfte und verhilft ihm so zur Flucht vor dem Henker. Knapp sechs Monate sind seither vergangen und unser Held hat inzwischen gelernt mit seinen neuen Kräften und Fähigkeiten umzugehen. Verraten und entehrt verbirgt er sein Gesicht hinter einer Maske und hat nur mehr ein Ziel vor Auge: Rache an den wahren Mördern seiner geliebten Kaiserin. Am Kopf der Verschwörer steht der ehemalige Chef des kaiserlichen Geheimdienstes, der inzwischen die Macht als Lord Regent an sich gerissen hat. In seiner neuen Position unterdrückt er die Bevölkerung gnadenlos und macht sich dabei auch eine durch Ratten verbreitete schreckliche Seuche zunutze, die bereits die halbe Population dahingerafft hat. Als wäre das alles nicht schlimm genug, macht er auch nicht davor Halt gegen die rechtmäßige Thronerbin und einzige Tochter der verstorbenen Kaiserin, die gerade mal 12-jährige Emily, vorzugehen. Die Mitglieder von Justiz und Parlament sind ihm hörig und ein vor Zorn blinder Corvo beginnt sich langsam durch ihre Reihen nach oben zu morden …

Spielinformationen