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Shadowrun Online

Spiele-Thriller made in Austria

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Rollenspiel Wenn schon die FINANZIERUNG eines Videospiels zum filmreifen Thriller ausartet, dann kann es sich eigentlich nur um eine neue Kickstarter-Kampagne handeln. So geschehen bei Shadowrun Online, dem bereits zweiten Videospiel aus dem bekannten Pen&Paper-Rollenspiel-Universum, das sich dort finanzieren konnte – aber es war knapp, verdammt knapp.

Im Gegensatz zum schon zuvor erfolgreichen Shadowrun Returns soll Shadowrun Online ein rundenbasiertes Online-Rollenspiel für all jene werden, die Shadowrun so spielen wollen, wie es eigentlich gedacht ist: mit Freunden, in der Gruppe. Trotzdem wollte die Kampagne die längste Zeit nicht in Fahrt kommen. Als die Hälfte des geplanten Zeitfensters vorbei war, sah es nicht gut aus für die Entwickler von Cliffhanger Productions aus Wien.

Free2Play oder doch nicht?
Im Nachhinein betrachtet gesteht sich das Führungsteam Fehler in ihrer Kommunikation ein. Mit einem Verständnisproblem hatte man vor allem zu kämpfen: der Tatsache, dass das Spiel eben nicht (nur) Free2Play ist. Es wird eigene, sogenannte Kampagnen-Server geben, bei denen man nur einmalig für das Spiel (bzw. spätere Add-ons) bezahlt. Anschließend kann man so lange man will spielen und alle Gegenstände werden ausschließlich mit im Spiel verdienten Geld bezahlt. Leider scheiterte man daran diesen Umstand der breiten Masse auch zu verdeutlichen, denn nicht selten wurde das Free2Play-Konzept als Kritikpunkt genannt. Die von Kickstarter angesprochene Zielgruppe hält scheinbar wenig von dieser Art von Spiel bzw. will nicht einsehen, warum sie etwas mitfinanzieren sollen, dass sie später sowieso kostenlos bekommen. Mit großem persönlichen Einsatz, neuen Belohnungen und sehr wenig Schlaf haben es die Entwickler aber trotzdem geschafft und wurden so zu den heimlichen Stars der gamescom – ihre dann doch erfolgreiche Kickstarter-Kampagne endete nur gut 24 Stunden vor Beginn der Messe und plötzlich waren sie in aller Munde.

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