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Tomb Raider

Angstzustände auf der Insel

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Action-Adventure Es gibt viele unterschiedliche Arten aufzuwachen. Eine der auf jeden Fall unangenehmsten Optionen wird uns jetzt schonungslos im neuesten Gameplay-Trailer zu Tomb Raider namens „Crossroads“ präsentiert, der im Vorfeld der E3 veröffentlicht wurde.

Grund genug, um uns einmal mehr mit dem Reboot der Serie zu beschäftigen und das neueste Video ein wenig nach Hinweisen auf neue Inhalte zu untersuchen!

Bonjour mademoiselle

Zurück zum Start des Trailers: Lara Croft öffnet ihre Augen, versucht sich zu orientieren – und realisiert, dass sie kopfüber in einer Höhle hängt. Lara ist aber nicht unter die Vampire gegangen, sondern von Unbekannten an den Beinen aufgeknüpft worden. Nach ein wenig ruckeln kann sich die junge Dame zwar befreien, landet aber auf einem rostigen Metallstück, welches sich bösartigerweise gleich mal durch die Hüfte bohrt. Und ja, die Stelle tut einem auch als Zuseher richtig weh. Während sich die angehende Archäologin mit schmerzverzerrtem Gesicht die Eisenstange aus der Wunde zieht, können wir auf einen kurzen Exkurs gehen, um die Umstände ein wenig näher zu beleuchten. Tomb Raider ist als Reboot der Serie angelegt, erzählt also eine komplett andere Geschichte als alle bisherigen Teile. Auch bemerkenswert ist, dass der nächstes Jahr erscheinende Teil vor allen anderen Serienablegern spielt und eine jugendliche Lara Croft zeigt, die sich im Verlauf ihres Abenteuers zu der toughen Archäologin wandelt, als die wir sie seit ihrem ersten Auftritt 1996 kennen. Die Rahmenhandlung ist seit dem Reveal-Trailer der letztjährigen E3 bekannt: die junge Adlige befindet sich auf einem Schiff namens „Endurance“, das bei schwerem Seegang der Belastung nicht mehr standhält und zu sinken beginnt. Glück im Unglück: in der Nähe befindet sich eine tropische Insel, auf die sich Lara mit letzter Kraft und halbtot retten kann. Dort sahen wir sie im alten Trailer noch bei der Ersten Hilfe an sich selbst – das war´s dann mit den Informationen damals. Seitdem mussten wir auf neues Material warten.

Einfach mal rumhängen

Der aktuelle Trailer ist im Gegensatz zum Reveal-Trailer kein CGI (also vorberechnet), sondern komplett in der tatsächlichen Spielgrafik gehalten – die schon jetzt, 9 Monate vor dem Release, einfach nur großartig aussieht. Natürlich wird hier auch ein wenig herumgetrickst worden sein, aber sowohl Charakteranimationen als auch die Umgebung vermitteln einen durchgehend guten Eindruck. Wenn wir das in dieser Form auf unseren Konsolen spielen dürfen, hat Crystal Dynamics einen richtig guten Job gemacht. Doch zurück zu Lara: nachdem sie sich von dem Metallsplitter befreit hat, wankt sie desorientiert durch die Höhle, auf der Suche nach einem Ausgang. Den findet sie zwar später auch, doch zuerst macht sie noch eine verstörende Entdeckung: ihre Freundin Steph wurde von Unbekannten anscheinend rituell geopfert – sie bewegt sich nicht, hängt über einem Meer aus Kerzen. Was ist hier los? Lara läuft weiter und findet nach langem Suchen und einigen schweißtreibenden Actioneinlagen endlich einen Ausgang. Doch der Ausblick, der sich ihr hier bietet, verführt sie auch nicht gerade zu Freudensprüngen: in einem von Wolken durchzogenen Sonnenuntergang sieht sie die Reste der „Endurance“, und es fängt gerade zu regnen an. Na toll. Doch wie schon die Punchline im ersten Trailer sagte: „A survivor is born“, und den Drang zum Überleben lässt die Jungarchäologin auch nicht mehr los. So sucht sie sich im weiteren Verlauf ein Funkgerät, mit dem sie einen Notruf absetzt und gleichzeitig verrät, wo sich die Insel denn eigentlich befindet: im Dragon´s Triangle, in unseren Breitengraden besser bekannt als das Pazifische Bermudadreieck. Sollte dies die Erklärung für den Schiffbruch sein? Man kann es nur erahnen.

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