Torchlight
Ohne Moos nix los
Storytechnisch ist bei Torchlight noch nicht viel an die Öffentlichkeit gedrungen: Ihr übernehmt die Rolle von einem der vielen Goldgräber, welche in der Stadt Torchlight nach dem magischen und vor allem auch wertvollen Erz namens Ember suchen. Hauptsächlich werdet ihr hier logischerweise in Dungeons einkehren, auf Horden von erwachten Monstern treffen und da und dort sogar eine kleine, unerwartete Wendung serviert bekommen. Was dies im Detail bedeutet? Das fragen wir uns auch, die Antwort wird allerdings wohl erst zum Release des Titels zeigen.
Diablo-Klon mit frischen Ideen
Detailreicher kommen da schon die Infos zum eigentlichen Spielverlauf der früheren Diablo-Veteranen vom im letzten Jahr insolventen Entwicklerstudio Flagship - heute Runic - daher. Als Klon der Diablo-Saga reiht sich Torchlight selbstverständlich als typisches Action-RPG ein. Das heißt im Klartext: In bekannter Iso-Perspektive zahlreichen Monstern und Kreaturen mit Axt, Schwert, Bogen oder auch durch das Anwenden von allerhand Zaubersprüchen das Leben aushauchen, in den Minen unter der sagenumwobenen Stadt nach jeder Menge Schätzen und Items suchen, und den Geheimnissen um die Stadt Torchlight Stück für Stück auf die Schliche kommen. Im weichen Comic-Stil winkt ab und zu auch ein kleinerer oder größerer Bossgegner, der je nachdem wie gut ihr seid, ein dicker Brocken zwischen dem allgemeinen Gemetzel sein kann. Ähnlich wie beim indirekten Vorgänger Fate dürft ihr euren ausgewählten Helden wiederum mit jedem erreichten Level durch reichlich aufgefahrene Fähigkeitenupgrades verbessern und mit neuen Waffen, Rüstungen und Runen prächtig ausrüsten. Ständiger Ausgangspunkt für Quests, An- und Verkauf zahlloser Gegenstände wird nur die Stadt Torchlight sein. Hier spielt sich auch das rege Treiben zwischen den einzelnen Goldgräbern ab und so lassen sich dort wichtige Informationen und Gerüchte vom Untergrund in Erfahrung bringen. Des Weiteren steht bei der Einzelspielerkampagne hauptsächlich der Spaß im Vordergrund, ohne auf irgendwelche schwerwiegenden Hindernisse zu stoßen. So könnt ihr bei Torchlight, nur am Rande erwähnt, die Haltbarkeit eurer Waffen durchaus ignorieren, da es diese einfach nicht mehr existiert. Reparaturkosten fallen damit übrigens auch in den Keller. Die nächste kleine Vereinfachung findet der Spieler im Skilltree. Jede Fähigkeit, die ihr entwickelt, fungiert als aktive Fähigkeit. Die Jungs von Runic wollen damit erreichen, dass der Spieler augenblicklich nach seiner Entscheidung sieht, für welche neue Begabung er sich entschieden hat und was er damit ausrichten kann, anstatt seine Punkte in irgendwelche langweiligen passiven Fähigkeiten, wie zwei Prozent mehr Schaden, investieren zu müssen.




