Darksiders II
Ein Spiel, wie es sie viel zu selten auf dem PC gibt.
In Darksiders wurde diese Vision Wirklichkeit – allerdings mit einem Schönheitsfehler: Eine Intrige brachte einen der Reiter, nämlich Krieg, zu früh auf die Erde, wofür er streng bestraft wurde, bevor es ihm gelang, seine Unschuld zu beweisen. Darksiders II bringt uns nun zurück in das Darksiders-Universum. Wer nun aber glaubt, dass der spannende Cliffhanger aus Teil eins deshalb aufgelöst wird, muss sich auf eine Enttäuschung gefasst machen. Das ist aber auch einer der wenigen Wertmutstropfen an einem ansonsten hervorragenden Spiel.

Tödlicher Auftrag
Darksiders II verlässt die Geschichte von Krieg und wendet sich einem anderen Reiter zu: dem gar nicht so klapprigen Tod, der uns in Sachen Design ein wenig an die Untoten aus WoW erinnert. Sein Abenteuer beginnt während der hundertjährigen Gefangenschaft seines Bruders: Tod will nicht glauben, dass Krieg absichtlich die Apokalypse heraufbeschworen hat, und will deshalb nichts Geringeres, als die Ehre seines Reiterkollegen wiederherzustellen und zu diesem Zweck die Menschheit wieder auferstehen lassen. Irgendwie sarkastisch, dass diese Aufgabe ausgerechnet Tod zufällt, oder? So oder so: Auf seiner Reise wird Tod sich seinen eigenen Dämonen stellen müssen, mehrere Welten durchreisen und natürlich stärker und stärker werden. Wir wollen an dieser Stelle aber gar keine Details ausplaudern – verbleiben wir in Sachen Story einfach so: Darksiders II erzählt eine durchaus spannende, eigenständige Geschichte, die allerdings darunter leidet, eben „nur“ eine Nebenstory zu erzählen. Hier bleibt nur die Hoffnung auf eine Fortsetzung, um die Geschichte wirklich weiter zu führen.





