Orcs Must Die! 2

Teamarbeit
Den meisten Spaß verdankt die Fortsetzung aber dem jetzt endlich vorhandenen Multiplayer. Zu zweit bilden Kriegsmagier und Hexerin ein Team mit dem sich die Orks viel schneller und effektiver metzeln lassen. Trotzdem ist der neue Modus noch nicht ohne Schwächen. Wer mit seinem Koop-Partner nicht zufälligerweise im gleichen Raum sitzt oder ein wirklich gut eingespieltes Team ist, muss auf jeden Fall ein Headset benutzen, um sich abzusprechen. Reiner Text-Chat ist schon in der Aufbauphase mühsam und in der Hitze des Gefechts schlichtweg nutzlos, auch wenn das Spiel jederzeit pausiert werden kann. Jeder Spieler darf aus seinem persönlichen Zauberbuch auch nur fünf anstatt der üblichen zehn Fallen, Waffen oder Artefakte wählen. Das für den Fallenbau wichtige Geld wird hingegen trotzdem getrennt abgerechnet. Das Startguthaben zu Level-Beginn wird geteilt, danach entscheidet wer bzw. wessen Falle einen kriegerischen Ork beseitigt. Gerade die taktisch extrem wichtigen Barrikaden werden so aber zum Schwarzen Peter. Sie kosten viel, bringen aber keine Einnahmen, wodurch einer der Spieler automatisch stark benachteiligt wird, wenn er sich auf seine Spruchleiste nimmt. Hier sollte man noch nachbessern. Auch die deutsche Übersetzung ist zwar soweit in Ordnung, den englischen Sprechern kann man aber wieder nicht das Wasser reichen. Außerdem mangelt es den Schriftarten des Spiels immer noch an wichtigen Sonderzeichen, denn im Deutschen wird (wieder) ein hässlicher und absolut unpassender Standard-Font verwendet – nur diesmal ist der Text auch noch an einigen Stellen abgeschnitten.


