Panzer Corps: Wehrmacht
Im Osten und Westen nichts Neues
Nicht nur das rundenbasierte Spielprinzip orientiert sich am großen Vorbild Panzer General, auch das Szenario ist nahezu identisch. In der Kampagne schlüpft man die Rolle eines deutschen Feldherren der zwischen 1939 und 1945 seine Armeen auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs befehligt. Der Spielverlauf unterteilt sich dabei in vier Kapitel, vom frühen Blitzkrieg während des Feldzugs gegen Polen, sowie Angriff der Wehrmacht auf die Sowjetunion im „Unternehmen Barbarossa“, bis hin zum Kampf an der West- und Ostfront und der letzten deutsche Großoffensive unter dem Decknamen „Unternehmen Zitadelle“. Gespielt wird nur auf Seiten der Achsenmächte, jedoch abhängig von den Ergebnissen auf dem Schlachtfeld, gestaltet sich die fortlaufende Kampagne unterschiedlich und kann sogar zu „Was wäre wenn“-Szenarios führen, in denen Deutschland als Sieger der globalen Auseinandersetzung hervorgeht. Insgesamt werden im Rahmen der Einzelspielerkampagne rund 26 verschiedene, meist sehr umfangreiche, Schlachten ausgetragen. Die Rahmenhandlung wird dabei mit kurzen, prägnanten Einsatzbefehlen erläutert, welche dazu noch sehr trostlos und trocken in Textform präsentiert werden.

Bewährtes Sechseck
Am Schlachtfeld angekommen werden sich altgediente Strategie-Veteranen gleich heimisch fühlen. Genau wie in den Genre-Klassikern ist die Karte in Hex-Felder unterteilt auf denen der virtuelle Feldherr rundenweise seine Truppen verschieben darf. Jedes Feld stellt dabei einen bestimmten Geländetypen dar, der sich auf die Bewegungsfähigkeit sowie Wirkungsgrad der Einheiten auswirkt. Die Zusammenstellung eurer Armee wird in jedem Szenario grundsätzlich vorgegeben und unterscheidet rund 19 verschiedene Klassen angefangen von herkömmlicher Infanterie, bis hin zu strategischen Bombern oder Flugzeugträger. Mehr als 400 Einheiten stehen zur Auswahl, allesamt akribisch realen Vorbildern nachempfunden. Nicht nur das Terrain oder die unterschiedlichen Attribute der verschiedenen Truppentypen, wie etwa Stärke, Sichtradius oder Reichweite, beeinflussen den Spielverlauf, auch das Wetter spielt eine wesentliche Rolle. Dazu kommt noch, dass Einheiten stets mit Munition und Treibstoff versorgt werden müssen. Eine Infanteriekompanie ohne Munition ist handlungsunfähig, kann aber jederzeit innerhalb eine Runde mit Nachschub versorgt werden. Viel schwieriger ist es bei Luftfahrzeugen, denn die müssen rechtzeitig einen Flughafen ansteuern, bevor ihnen der Treibstoff ausgeht, denn sonst stürzt dieser unweigerlich ab.



