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Quantum Conundrum

Unterhaltsames Puzzeln zwischen, in und mit den Dimensionen

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Seite: 12Fazit
Action Mit Beginn der Sommerferien wird unser 12-jähriger Hauptdarsteller wie jedes Jahr direkt aus dem Internat zu seinem schrulligen Erfinder-Onkel, dem Herrn Professor Fitz Quadwrangle, abgeschoben. Der weiß mit seinem Neffen zwar immer recht wenig anzufangen, aber seine ausgeflippten, wenn auch meist nutzlosen und/oder nicht richtig funktionierenden Erfindungen sind wenigstens unterhaltsam.

<xml> </xml> Doch dieses Jahr ist etwas anders: In der Eingangshalle des riesigen Hauses angekommen, erwartet uns niemand, über das Lautsprechersystem nimmt unser lieber Onkel unsere Anwesenheit aber immerhin zur Kenntnis. Er hat komplett auf uns vergessen, steckt er doch mitten in seinem bisher wichtigsten Experiment. Ausgerechnet dann geht aber gewaltig etwas schief, ein gewaltiger Energiestoß legt große Teile des komplett technisierten Hauses lahm und Onkel Fitz steckt in der Klemme. Gut, dass er in uns einen schlauen Neffen hat, der helfen kann, alles wieder gerade zu biegen.

Zwischen den Dimensionen

Schnell wird klar, dass sich unser Verwandter diesmal selbst übertroffen hat – und das nicht im positiven Sinn. Seine aktuellen Experimente drehen sich um das Reisen zwischen unterschiedlichen Dimensionen und irgendwie ist da einiges durcheinander gekommen und in bestimmten Gebieten des Hauses gelten die Gesetze der Physik nicht mehr und der Strom ist auch noch nicht wieder an. Besonders um Letzteres sollen wir uns doch bitte kümmern, Onkelchen selbst ist … verhindert. Damit wir zumindest den Hauch einer Chance haben trennt sich der Herr Professor aber zumindest von einem wertvollen Prototypen. Denn was Portal-Labormaus Chell ihre Portal-Gun, ist für unseren Aushilfswissenschaftler ein Handschuh mit Dimensionen verschiebenden Eigenschaften. Je nach Spielfortschritt und Umständen können wir nämlich auf Tastendruck in vier, zu unserer parallele, Dimensionen wechseln. Im Spiel besuchen wir zum Beispiel als erstes die „flauschige“ Dimension und hier ist der Name auch Programm: Fast alles besteht aus blassrosa Plüsch und ist leicht wie eine Feder. Safes und Möbelstücke tragen wir problemlose durch die Gegend, denn schon ein leichter Windstoß genügt, um sie davonzuwehen. Das genaue Gegenteil davon ist die kurz darauf entdeckte „schwere“ Dimension. Hier ist alles zehnmal schwerer als normal, ein einfacher Pappkarton wird zum Schwergewicht und durch die deutlich dichtere Masse werden die meisten Objekte auch praktisch unzerstörbar. Dimension Nummer drei pfuscht nicht mit der Materie an sich, sondern verlangsamt nur den subjektiven Ablauf der Zeit enorm. In einer Art Bullet Time Extreme können wir uns zwar normal weiterbewegen, alles um uns herum, vom Schalter bis zum Laserstrahl, bewegt sich allerdings um den Faktur 20 langsamer, wodurch uns akrobatische Meisterstücke gelingen, die ansonsten nicht möglich wären. Die letzte Dimension hat schlussendlich Auswirkungen auf die Schwerkraft. Die Gravitation wirkt plötzlich genau verkehrt herum und wo vorher oben ist jetzt unten. Wir selbst bzw. unsere Spielfigur werden von den Dimensionswechseln übrigens nicht beeinflusst; Masse, Ausrichtung und Zeitgefühl ändern sich aus unserer Sicht nicht. Anders unsere Umgebung, denn manche Einrichtung wie  zum Beispiel Wandgemälde verändern sich beim Springen: Was im einen Moment noch ein Großwildjäger auf Safari zeigt im Schwer(metall)-Universum plötzlich eine Vorliebe für schwarzes Leder und Metallschmuck.

Seite: 12Fazit

Spielinformationen

Pro/Contra
  • knackige Rätsel
  • trockener Humor
  • kein Editor
  • kein Multiplayer
Bewertung
8
8
8
7
8
Wertungen
84%
Singleplayer: 84% | Multiplayer: -%