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Die Gilde 1400

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Seite: 1Fazit

Browsergames und Free2Play-Titel gibt es zu Hauf, aber dass ein wirklich guter Strategietitel als solches umgesetzt wird eher selten. Bei Die Gilde 1400 handelt es sich allerdings um solch eine Umsetzung.

Spieler von Die Gilde werden sich vom ersten Moment an in der Browsergame-Umsetzung pudelwohl fühlen und auch die Grafik ist recht anständig gelungen. Wie in Die Gilde startet ihr auch hier als Gründer einer Dynastie, der diese an die Macht führen muss. Der Einstieg wird mittels eines praktischen Tutorials erleichtert, in dem euch alle wichtigen Spielmechaniken näher gebracht werden.

Aller Anfang ist schwer

Nach dem Tutorial, oder falls ihr dieses nicht braucht auch gleich, landet ihr in eurer Stadt und könnt euch daran machen, Geld zu verdienen und an Einfluss zu gewinnen. Hierfür steht euch ein Startkapital zur Verfügung, mit dem ihr eure ersten Investitionen tätigen könnt. In eurer ersten Produktionsstätte, dem Weglager, habt ihr die Möglichkeit, Rohstoffe zu sammeln und diese dann zu verarbeiten. Eure Endprodukte könnt ihr dann wiederum mit dem Karren zum Markt bringen lassen, um den Lohn für eure Mühen einzuheimsen. Das Geld werdet ihr auch bitter benötigen, um euch hochzuarbeiten, denn alles kostet Gold. Alternativ könnt ihr natürlich auch auf dem Marktplatz betteln gehen, was eure Kasse aber nie so gut füllen kann wie gekonntes Wirtschaften. Wer genug Geld angehäuft hat kann seine Produktionsbetriebe ausbauen und neue Produktionsstätte errichten, um so mehr Waren herzustellen, die dann wieder gewinnbringend verkauft werden dürfen.

Geld regiert die Welt

Mit genügend Geld lassen sich nicht nur eure Betriebe ausbauen und eure Wirtschaft verbessern, sondern auch das eigene Heim kann ausgebaut werden. Zusätzlich könnt ihr außerdem einen Beruf erlernen und das Können in diesem verbessern, was euch natürlich wiederum hilft, größere Beträge zu erwirtschaften. Neben Geld ist natürlich auch euer Ansehen äußerst wichtig, denn im Rathaus könnt ihr euch in bestimmte Ämter wählen lassen, die euch ein Einkommen sichern. Für die meisten Ämter muss euer Charakter allerdings einer bestimmten Gesellschaftsschicht angehören, in die ihr erstmals aufsteigen müsst, was natürlich kostet. Doch ein geregeltes Einkommen ist alles andere als zu verachten, hilft es euch doch über die Runden und erleichtert euch so manches Bauvorhaben.

Amt ist nicht gleich Amt

In Die Gilde 1400 gibt es drei Kategorien, in denen ihr die Karriereleiter erklimmen könnt. Neben den weltlichen Ämtern gibt es natürlich auch die kirchlichen und die sogenannten Schattenämter. Nur die Geschicktesten werden es schaffen, zum Bürgermeister, Bischof oder gar Oberboss aufzusteigen. Eines eurer wichtigsten Hilfsmittel ist hierbei natürlich die Spionage, mit der ihr wichtige Informationen über eure Mitspieler sammeln und diese dann später auch gegen sie verwenden könnt.

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