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Operation 7

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Seite: 1Fazit

Nachdem die F2P-MMORPGs in unserer wöchentlichen Freegames-Rubrik doch recht dominant sind, wird es hier endlich mal wieder Zeit für etwas handfestes… etwas wie Operation 7: Einen blutigen Taktikshooter für eingefleischte Shooterfans, mit hohen Personalisierungsgrad und webbasiertem Rang-System.

Auch wenn Operation 7 alles andere als taufrisch ist (am Asiatischen Markt ist der Titel schon altgedient und auch in D/A/CH kann man bereits seit Juli ins Feld ziehen), ist er uns definitiv eine Erwähnung im Rahmen unseres FreeGames-Specials wert, beweist er doch gut, dass das bei den MMORPGs so erfolgreiche System des Gratis-Spiels mit Minitransaktionen auch auf  das Shooter-Genre herrlich umzumünzen ist. So beginnt eure Karriere im harten Shooter-Alltag zu aller erst einmal auf der Homepage des Titels, wo ihr euch einen Account anlegen müsst, welche euren Rang, eure verfügbaren Geldmittel und damit gekaufte Ausrüstung sowie eure gesammelte XP beherbergt. Von hier geht es dann nach der Installation des knapp unter 700MB großen Clients ins Spiel, wo euch zu aller erst einmal die Erstellung eures Charakters erwartet. Gesicht und Kleidung dürfen bestimmt werden – die Auswahl ist hier allerdings noch nicht umwerfend … womit wir direkt zu den Minitransaktionen kommen. Wollt ihr eurem Recken nämlich ein cooleres Outfit bescheren, muss dieses gekauft werden. Das geht entweder mit Gold, das ihr direkt im Spiel, zB durch Abschüsse usw. verdienen könnt, oder durch via echtem Geld gekauften Credits, mit denen die Gewändern dann zusätzlich noch diverse Sondereigenschaften mitbringen, die eure in der Zeit, die ihr das Kostüm tragt gesammelten XPs um einen gewissen Wert multiplizieren. Die XPs wiederum lassen euch mit der Zeit aufleveln, was euch Zugriff auf immer mehr Schießeisen gibt, die aber natürlich ebenfalls erst gekauft werden wollen. Mit dem Kauf der Waffe an sich ist das Thema „Argumentations-Verstärker“ aber noch nicht durch – stehen doch auch noch zahlreiche Erweiterungen für die Knarren zur Auswahl. Zielfernrohre, Kolben, Läufe, Magazine… allerhand kann modifiziert werden um euch so eine möglichst einzigartige Waffe in die virtuellen Hände zu legen. Wer nun allerdings Bedenken bekommt, dass man somit doch als Späteinsteiger immer das Problem haben wird, dass alle anderen total overpowered sind, bekommt zu einen mal ein Keks weil er gut mitgedacht hat, darf sich aber auch entspannen. Die Entwickler haben nämlich fünf Server-Gruppen aufgestellt – von Einsteiger-Arealen bis hin zu Pro-Spielplätzen. Sofern man hier also nicht falsch wählt, ist das alles kein Problem – zumal zumindest bei unseren Testspielen auch die Disziplin der recht zahlreichen Spieler diesbezüglich angenehm hoch war.

BOOOM! Headshot!!!

Doch kommen wir endlich zu dem, was den Bärenanteil des Spiels eigentlich ausmacht: Den Partien selbst! Bei diesen bietet sich für Kenner von Counter-Strike und Co eigentlich nix Neues. In den Modi Deathmatch, Headhunter, Demolition, Hold the Line und Survival treten immer zwei Parteien gegeneinander an und müssen versuchen sich gegenseitig nach allen Regeln der Kunst fertig zu machen. Die Levels sind dabei recht abwechslungsreich, orientieren sich teils an realen Schauplätzen und ausgewogen und gut designt – leider aber zumeist  ziemlich hässlich … Leider kann man die Grafik des Titels allerdings auch generell nicht anders beschreiben – vor allem wenn man eben weiß wie Titel ala CS: Source schon vor einiger Zeit ausgesehen haben und wie Parabellum, dass Operation 7 wohl in vieler Hinsicht äußerst ähnlich sein wird, aussehen wird. Allerdings hat ja alles auch irgendwie sein Gutes, was hier wohl in den sehr niedrigen Hardware-Anforderungen zu finden wäre, die flüssiges Gameplay (bei Skill-Shootern wie diesem hier ja äußerst wichtig) ebenso ermöglichen wie das Spielen unterwegs am etwas potenteren Laptop.  Die Steuerung ist dabei typisch Skill-Shooter: sehr direkt und von der Tastenbelegung her altbekannt, sind Kenner der Klassiker dieses Genres sofort in ihrem Element. Einzig gewöhnungsbedürftige, aber cooler Änderung: Melee-Attacken werden durch das Mausrad ausgeführt! Klingt komisch, wirkt mit der Zeit aber deutlich intuitiver und passender als man vielleicht denkt.

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