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Star Wars-Special und Gewinnspiel #03: Die Macht ist stark in ihm

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Nach einem Blick auf die Originaltrilogie wird es nun Zeit, sich anlässlich des immer näher rückenden Blu-ray Release auch der neuen Trilogie, also den Episoden I bis III, zu widmen. Laut George Lucas schon immer als sechsteilige Serie geplant (andere Quellen sprechen davon, dass es auch Planungen für neun Folgen gab), war für ihn erst im Jahr 1999 die Technik weit genug, um die Prequels zu inszenieren.

Zeitlich spielen die neuen Episoden also vor den alten. Die Spezial Effekte und auch die Kampfszenen zeugen jedoch deutlich davon, dass sie lange Zeit nachher entstanden sind. Auch das Universum sieht bei weitem nicht so verbraucht und abgelebt (will heißen, dass man am Zustand der Umgebung erkennen kann, dass hier tatsächlich Wesen leben und die Gegenstände benutzen) aus, wie in den Episoden IV-VI. Lucas erklärt diesen Umstand so, dass die Republik und auch die Kunst und Macht der Jedis in den neuen Episoden auf ihrem Höhepunkt war, während sie in der originalen Trilogie schon weit über ihrem Zenit stand und sich alles im Verfall befand. Ein Umstand, der zwar die Kampfkunst halbwegs erklärt, jedoch nicht den sauberen, auf Hochglanz polierten Zustand des Universums rechtfertigt, denn belebt ist es dennoch. Nur diesmal von CGI-Figuren … und die machen naturgemäß weniger Dreck als menschliche Darsteller.

Die dunkle Bedrohung (1999)

Etwas ist faul in der Republik und ein auserwähltes Kind (in der ersten Episode leider von einem unsympathischen Rotzlöffel verkörpert) namens Anakin Skywalker (Rotzlöffel: Jake Loyd) soll es richten. Der Rat der Jedis, angeführt von dem nun noch „frischen, jugendlichen“ Meister Yoda (wenn jemand über 800 Jahre alt wird, dann muss man frisch wohl etwas anders definieren), sind von Qui-Gons (Liam Neeson) Entscheidung, den jungen Knirps unter seine Fittiche zu nehmen, nicht begeistert. Gleichzeitig sollen der Jedi-Meister Qui-Gon und sein Schüler Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) auf dem kleinen Planeten Naboo als Vermittler zwischen der Handelsföderation und der galaktischen Republik fungieren. Doch hinter der Belagerung von Naboo stehen größere, gefährlichere Mächte, die ihre Intrigen spinnen.
Abgesehen von den (selbstverständlich) gelungenen Spezial Effekten, sind es vor allem die Actionsequenzen, die „Die dunkle Bedrohung“ doch zumindest sehenswert machen. Allen voran (auch wenn unter Fans eine gespaltene Meinung herrscht) das finale Duell zwischen den Jedis und Darth Maul. Aber auch das Podrennen kann überzeugen. Leider schaffen es die Action und Effekte nicht vollends über den Mangel an Charme und Atmosphäre hinwegzutäuschen. Aber andererseits, wie kann man auch Figuren wie Han Solo, Chewbacca oder Darth Vader ersetzen? George Lucas versucht es mit einem jungen Obi-Wan, einem tollpatschigen Gungan namens Jar-Jar Binks und dem rotbemalten Sith-Schüler Darth Maul mit einem doppelten Laserschwert. Trotzdem kommt es zum …

Angriff der Klonkrieger (2002)

Obwohl, irgendwie auch nicht. Sollte man meinen, dass ein Sci-Fi Film mit diesem Titel eigentlich ein Actionspektakel der Superlative bedeutet, wird man schnell vom anfänglich euphorischen Rausch ernüchtert zurück gelassen. Im Zentrum des Films steht nämlich, neben den üblichen Scharmützel zwischen Jedis und Sith Lords, Gut und Böse, Republik und Seperatisten, in Wahrheit die herzerweichende Liebesgeschichte zwischen Anakin Skywalker (Hayden Christensen) und Padme Amidala (Natalie Portman). Die titelspendenden Klonkrieger spielen zwar eine wesentliche Rolle, halten sich aber bedeckt. Erst am Ende wird zum Angriff geblasen und man erkennt, dass man irgendwie ein Prequel zu einem Prequel gesehen hat.
Aber die Irreführung durch den Titel ist nicht die eigentliche Schwäche des Films (und schon gar nicht seine Stärke). Vielmehr zeigt sich hier, dass Lucas zwar visuell und tricktechnisch wahrlich ein Meister seines Faches ist, es aber mit Dialogen und Figuren nicht so hat. Zumindest die Actionsequenzen sind wie immer opulent und episch gestaltet, weshalb zumindest diese Momente unterhaltsam ausfallen. Wem das genügt, der wird seinen Spaß haben – und spätestens dann herzhaft zu lachen beginnen, wenn ein auf Stock gehender Meister Yoda selbigen plötzlich wegwirft und zu einem wie verrückt auf und ab hüpfenden Flummi mutiert. Angesichts solch eines Momentes freut man sich richtig auf …

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