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Star-Wars Special und Gewinnspiel #4: Die Macht ist mit euch

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Nachdem wir nun einen genaueren Blick auf die zwei Trilogien und ihre Filme geworfen haben, wird zum Abschluss und zur Feier des Releases die Blu-ray-Edition der Star Wars-Reihe unter die Lupe genommen. Lohnt es sich wirklich, sie sich zuzulegen? Gibt es wirklich Neues darauf zu sehen?

Gerade für Star Wars®-Fans könnte sich diese Frage als relevant erweisen, denn mittlerweile hat es sich schon herumgesprochen, dass es einige Änderungen gibt, die bei nicht allen Fans gut ankommen. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass Lucas bisher bei so gut wie jeder neu erscheinenden Edition der originalen Trilogie Änderungen vorgenommen hat, seit er an den neuen Episoden gearbeitet hat – und diesmal wurden ja auch Details an der neuen Trilogie überarbeitet.

Schon in der 1997 erschienen Special Edition von Star Wars Episode IV-VI gab es einige Änderungen, die nicht auf ungeteilte Zustimmung gestoßen sind. In Eine neue Hoffnung wären da zum Beispiel die Konfrontation zwischen Han Solo und Greedo oder eine zusätzliche Szene zwischen Han Solo und Jabba the Hutt vor dem Milleniumfalken. In Episode V sind es vor allem Szenen in der Wolkenstadt von Lando Calrissian und von Darth Vader, der zu seinem Sternenzerstörer zurück kehrt, die vor allem in der deutschen Version durch eine andere Synchronstimme von Darth Vader unangenehm auffiel. In Episode VI gibt es am Ende zusätzliche Feiern auf Coruscant, Tatooine und Bespin und der Sarlaac bekam mehr Tentakel und zusätzlich ein großes Maul im Zentrum.

Im DVD-Box Set aus dem Jahr 2004 wurde die originale Trilogie weiter verändert, um besser mit der neuen Trilogie zusammen zu passen. Die gravierendsten Änderungen finden sich hier in Die Rückkehr der Jedi Ritter. Neben weiteren Szenen der Siegesfeier am Ende, sieht man auf Naboo einen Gungan jubeln, bei dem manche Fans annehmen, dass es sich um Jar Jar Binks handelt. Eine weitere bedeutende Änderung findet sich am Ende des Films wieder, als Luke die Projektionen von Obi Wan und Yoda sieht. Bekanntlich gesellt sich Anakin dann auch zu ihnen, ursprünglich gespielt von Sebastian Shaw, der Darth Vader verkörperte, als ihm die Maske abgenommen wird. Hier sieht man aber nun stattdessen Hayden Christensen stehen. Ob es inhaltlich mehr Sinn macht den jungen Jedi zu zeigen, also zeitlich vor seiner Wandlung zu Darth Vader und somit zum Oberschurken, oder ob es nicht doch passender ist, ihn nach seiner Erlösung und Läuterung zu zeigen, sei dahingestellt – George Lucas gab sogar eine mythologische Erklärung dafür ab (Obi-wan hatte recht, dass Anakin „starb“, als er zu Darth Vader wurde), doch ob diese Aussage die Änderung befriedigend erklärt, muss wohl jeder Fan für sich entscheiden. Ein weiterer störender Aspekt für manche sind die neu eingefügten CGI Effekte, die sich aus ganz einfachen Grund nicht in das Gesamtbild des Films einfügen lassen: Sie wurden auf Hochglanz poliert und passen daher nicht zu diesem verbrauchten, dreckigen Universum. Scheinbar ist es nicht möglich Dreck und Schmutz überzeugend mit Spezial Effekte darzustellen.

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