Project Morpheus: Virtual-Reality Brille für die PS4

Project Morpheus: Virtual-Reality Brille für die PS4

In der Nacht von gestern auf heute hat Sony auf der GDC, nachdem schon viel von einem VR-Headset für die PS4 gemunkelt wurde, Project Morpheus auch ganz offiziell enthüllt.

Das vorgestellte Gerät soll eine ungeahnte Immersion ermöglichen und ist, wenig überraschend, exklusiv für die PS4 konzipiert (eventuell noch für die Vita) – soll sie doch vor allem durch die Kombination der eigenen, mit 1.000Hz arbeitenden Bewegungs-Sensoren, der Move-Controller und der Playstation Kamera eine Bewegungserfassung ermöglichen, wie es noch kein System zuvor konnte.

Technisch realisiert werden soll das ganze über zwei fünf Zoll große LC-Displays mit einer Auflösung von jeweils 960×1080, die ein 90°-Sichtfeld abdecken werden. Spannend ist hierbei, dass man eben auf LC-Displays setzt und nicht, wie schon bei den seit einigen Jahren erhältlichen VR-Brillen von Sony, auf OLED-Screens. Das unterstreicht aber zumindest die Aussage Sonys, dass der Preis des Geräts „so niedrig wie möglich“ ausfallen soll. Genaue Infos, was das in Zahlen konkret bedeuten könnte, gibt es  noch nicht. Ebenso wenig steht ein Veröffentlichungszeitpunkt fest. Momentan ist Project Morpheus noch im Prototypen-Status und soll vor allem Entwicklern gezeigt und zur Verfügung gestellt werden, um deren Feedback einzuholen, aber natürlich auch schon die eine oder andere Spielidee in ihnen aufkeimen zu lassen.

Dabei sind Sony-intern schon mehrere Games in Arbeit – einige davon sind sogar schon weit genug, dass man sie als Demos vorführen konnte. So zeigte Sony London einen Titel namens „The Deep“, während CCP einen Weltraumshooter mit Namen „Eve: Valkyrie“ zeigte und Sony selbst mit „The Castle“ ein Spiel im Gepäck hatte, in dem man mit den Move-Controllern Waffen einsetzen kann, die 1:1 über die Bewegungen des Spielers geschwungen werden dürfen.

Wir sind gespannt …

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