Ghost of Yōtei Complete Edition im Test

Für alle die von Ghost of Yōtei einfach nicht genug bekommen können, hat das Entwicklerteam von Sucker Punch jetzt ordentlich nachgelegt. Mit Echoes of Sekigahara bekommen wir nicht nur eine Storyerweiterung, sondern jede Menge anderen neuen Content. Wir haben uns durch die Complete Edition geschnetzelt und sagen euch, ob sich der DLC für euch lohnt.

Japan, 21. Oktober 1600. Die Schlacht von Sekigahara war mehr als nur ein kleines Ereignis in der Geschichte Japans. Nicht nur hat das Haus Tokugawa seine Vormachtstellung gefestigt, für viele gilt dieser Tag als Stichtag für den Wechsel von der Sengoku-Zeit zur Edo-Zeit. Entwickler Sucker Punch hat auch hier wieder einmal bewiesen, dass es in der Geschichte Japans genug spannende Momente gab und man sich nicht einfach etwas ausdenken muss, um eine gute Story zu kreieren.

Mit dem DLC Echos von Sekigahara kommen wir genau an diesen historischen Ort und dürfen obendrein in die Vergangenheit von Söldnerin Atsu eintauchen. Ohne zuviel von der Story zu verraten, wir kümmern uns um eine Gruppe von Gesetzlosen, die sich die Vipern nennen und deren Hauptaugenmerk auf der Wilderei liegt. Natürlich können wir das nicht einfach so hinnehmen. Zusammen mit unserem Begleiter und Freund Nagato machen wir uns also auf den Weg die komplette Truppe auszuschalten.

Was bekommen wir in der Ghost of Yōtei Complete Edition geliefert?
Neben dem Hauptspiel gibt’s den DLC Echoes of Sekigahara und den „Meistgesucht“-Modus.
Zudem noch jede Menge Cosmetics wie Rüstungen, Masken, Waffen, Erweiterungen des Fotomodus und mehr.

Was bietet der DLC?

Allen voran die komplett neue Story, die lange vor der Hauptgeschichte spielt und in Rückblenden erzählt wird. Damit das Ganze aber noch spannender wird, spielt die Geschichte in einem neuen Gebiet, das ihr vorher noch nicht besuchen konntet und somit für alle Spielerinnen und Spieler neu ist. Die einzelnen Missionen und Aufgaben im DLC wiederholen sich zwar, da ihr aber nach ca. 7 Stunden durch seid mit der Story, sollte das nicht allzu störend sein. Für alle Trophyhunter unter euch gibt es obendrein auch neue Trophäen zu ergattern.

Waffenfetischisten kommen ebenfalls auf ihre Kosten, denn wir können jetzt auch mit Äxten und Keulen unseren Feinden zeigen, was wir von ihnen halten. Mit den neuen Rüstungen und Fähigkeiten macht das alles natürlich noch viel mehr Spaß.

Der „Meistgesucht“-Modus

Wer sich in das Kampfsystem von Ghost of Yōtei verliebt hat, darf sich in diesem Rogue-Like-ähnlichen Modus austoben. Der Job als Kopfgeldjägerin steht hier an erster Stelle. Wir müssen uns durch ganze „Horden“ von Gegnern durch metzeln um am Ende unser Ziel in einem Bosskampf zu erledigen. Der Modus kann es ganz schön in sich haben, sofern ihr das Kampfsystem nicht wirklich verinnerlicht habt. Damit das aber auch nicht langweilig wird, dürfen wir neben Atsu auch mit anderen Charakteren losziehen, unter anderem mit Jin Sakai aus Ghost of Tsushima! Die abwechslungsreichen Skills machen ordentlich Bock und sorgen für etwas längere Motivation.

Bevor es losgehen kann

Jetzt kommt der wichtigste Punkt, was den DLC angeht! Ihr müsst gewisse Abschnitte in der Hauptstory erreicht haben um die Erweiterung Echos von Sekigahara überhaupt starten zu können.

Die vier Missionen sind:

– Das alte Gasthaus
– Der Weg der beiden Katanas
– Die Geschichte des Oni
– Das Schicksal der Kitsune

Außerdem müsst ihr mit Kojiro, dem Kopfgeldvermittler gesprochen haben.

Zusammenfassung

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