Metro 2039: Alles, was wir zur Weltpremiere des postapokalyptischen Shooters wissen

Die Gaming-Welt hat sich in den vergangenen Jahren in einem atemberaubenden Tempo weiterentwickelt. So rasant, dass heute für jeden Spielertyp das passende Angebot existiert.

Sportbegeisterte etwa greifen zu EA FC und erleben ihre Lieblingsvereine virtuell auf dem Rasen.

Wer hingegen ein anderes Erlebnis sucht, wird auf Plattformen wie CrazyTower Casino fündig, wo tausende Slots und Live-Dealer-Spiele warten, ein Angebot, das in den letzten Jahren zu einem spürbaren Anstieg dieser spezialisierten Spielaktivität geführt hat.

Shooter-Serien hingegen nehmen in der Gaming-Landschaft seit jeher eine ganz besondere Stellung ein: Sie verbinden packende Action mit erzählerischer Tiefe auf eine Weise, die kaum ein anderes Genre erreicht. Und genau das verkörpert Metro 2039: der soeben offiziell angekündigte vierte Hauptteil der legendären postapokalyptischen Reihe von 4A Games.

Zurück in die Tunnel

Die Weltpremiere fand im Rahmen eines Xbox-First-Look-Events statt, bei dem 4A Games gemeinsam mit Publisher Deep Silver erstmals umfassende Details zum neuen Titel enthüllte. Nach dem breiten Weltenbau von Metro Exodus kehrt die Serie zu ihren Ursprüngen zurück: Metro 2039 spielt wieder in den Tunneln und Ruinen des postapokalyptischen Moskaus.

Kreativdirektor Andriy „mLs“ Shevchenko beschreibt die Rückkehr als bewusste Entscheidung – man wolle „back to the tunnels“ und das zeigen, was Metro im Kern ausmacht.

Die Welt hat sich seit den Ereignissen der Vorgänger grundlegend verändert. Die ehemals unabhängigen Fraktionen des Metros existieren nicht mehr: Sie wurden unter einer faschistischen Diktatur vereint, angeführt von einem selbsternannten Führer.

In dieser düsteren Realität übernimmt der Spieler die Kontrolle über eine völlig neue Figur: The Stranger. Ein Einzelgänger, der von gewaltsamen Albträumen heimgesucht wird und gezwungen ist, in das Metro zurückzukehren, einen Ort, den er schwor, nie wieder zu betreten.

Bemerkenswert: The Stranger ist der erste vollständig vertonte Hauptprotagonist der Reihe – ein Abschied von Artjom, der die Erzählung für ein frisches Kapitel öffnet.

Für das Drehbuch konnte 4A Games erneut Dmitry Glukhovsky gewinnen, den Autor der Romanvorlagen, auf denen die Spielserie basiert. Glukhovsky lebt derzeit im Exil, nachdem er die russische Regierung und deren Invasion der Ukraine öffentlich kritisiert hatte, ein Umstand, der dem Projekt eine besondere moralische Schwere verleiht.

Eine Geschichte, die der Krieg verändert hat

Metro 2039 ist kein Spiel, das im luftleeren Raum entstand. Das Entwicklerstudio 4A Games wurde von Ukrainern gegründet und wird bis heute mehrheitlich von Ukrainern getragen – viele davon arbeiten nach wie vor von verschiedenen Standorten innerhalb der Ukraine aus, mitten im Krieg.

Executive Producer Jon Bloch bestätigte, dass der ursprünglich geplante Storyverlauf nach dem Beginn der russischen Invasion vollständig überarbeitet wurde. „Alles, was wir für das nächste Kapitel geplant hatten, hat sich verändert„, sagte er.

Technik: Die eigene Engine als Stärke

Während andere Studios auf Unreal Engine 5 oder Unity setzen, setzt 4A Games auch bei Metro 2039 auf ihre hauseigene 4A Engine, eine Entscheidung mit klaren Vorteilen.

Die Engine profitiert von mehr als anderthalb Jahrzehnten kontinuierlicher Entwicklungsarbeit. Bereits mit Metro Exodus setzte das Studio technische Maßstäbe im Bereich der Echtzeit-Beleuchtung – ein Ansatz, den Metro 2039 konsequent weiterführt und auf ein neues Niveau hebt.

Mehr als eine Fortsetzung

Metro 2039 ist ein Zeichen dafür, dass tiefgründige, storygetriebene Shooter ihren festen Platz in einer Gaming-Welt behalten, die vielfältiger wird als je zuvor, von Sportsimulationen bis hin zu Unterhaltungsplattformen wie CrazyTower Casino.

4A Games liefert mit diesem Titel ein ambitioniertes Werk, das aus echter Lebenserfahrung entstand. Die Veröffentlichung ist für den Winter 2025/2026 geplant. Der Countdown hat begonnen!

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