Phantom Blade Zero im Test

Der einst gefürchtete Kämpfer Soul hat seinen Orden verlassen. Doch nach einem schicksalhaften Kampf gegen seinen ehemaligen besten Freund bleiben ihm nur noch 66 Tage zu leben. Klingt spannend? Dann könnte das am 29. Oktober 2026 erscheinende Phantom Blade Zero genau das Richtige für euch sein. Das chinesische Entwicklerstudio S-GAME verspricht nämlich eine außergewöhnliche Mischung aus rasanter Kung-Fu-Action und einem düsteren, geheimnisvollen Setting. Diese Kombination hat sogar einen eigenen Namen: Kungfupunk. Doch was genau verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung?

Als ich Phantom Blade Zero beim PlayStation Showcase im Mai 2023 zum ersten Mal zu Gesicht bekam, klappte mir erst einmal ordentlich die Kinnlade herunter. Denn schon damals sah das Spiel verdammt, verdammt gut aus! Und obwohl ich mich über jede neue Information und jedes weitere Gameplay-Material gefreut habe, muss ich gestehen, dass ich bis zuletzt eine gewisse Skepsis nicht ablegen konnte. Schließlich habe ich schon viel zu oft beeindruckende Trailer und vielversprechende Previews gesehen, die am Ende mehr versprachen, als das fertige Spiel tatsächlich halten konnte. ABER: Nicht so bei Phantom Blade Zero! Ich durfte mich in den vergangenen Tagen bereits ausführlich mit der Vollversion beschäftigen und was soll ich sagen? Ich hatte verdammt viel Spaß damit! Und das Beste daran: Je mehr Zeit ich mit dem Game verbrachte, desto besser wurde es tatsächlich.

Eine epische Reise

Wie bereits erwähnt, schlüpfen wir in Phantom Blade Zero in die Rolle von Soul, der einst gefürchtetsten Klinge des sogenannten Ordens. Dabei handelt es sich um eine geheimnisvolle Schattenorganisation, welche die Regeln der Untergrundwelt Wulin aufrechterhält. Dummerweise befindet sich unser Protagonist gerade auf der Flucht, da er beschuldigt wird, den ehemaligen Anführer seines Ordens ermordet zu haben. Als wäre das nicht schon schlimm genug, wird er schließlich auch noch von seinen engsten Vertrauten verraten. In einem epischen Kampf gegen seinen ehemaligen besten Freund zieht Soul dann auch noch … den Kürzeren?

Moment mal … was? Wir verlieren direkt zu Beginn des Spiels? Jep! Allerdings werden wir kurz darauf von einer mysteriösen Gestalt wiederbelebt, die uns ein neues Herz einsetzt. Der Haken an der Sache? Dieses hält Soul nur noch exakt 66 Tage am Leben. Gut, ich mache die Regeln ja nicht.

Jedenfalls macht sich Soul daraufhin auf den Weg, gleich mehrere Ziele zu verfolgen: die Wahrheit hinter der Verschwörung aufzudecken, alte Rechnungen zu begleichen und vor allem vielleicht doch noch einen Weg zu finden, irgendwie am Leben zu bleiben. Dummerweise ist uns dabei ein ganzer Haufen ziemlich unangenehmer Gestalten auf den Fersen. Also bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als uns wieder einmal durchzukämpfen. So viel also zur Ausgangslage, und ja, die hat es durchaus in sich.

Zwar wirft das Spiel bereits zu Beginn mit Begriffen wie Wulin, Orden, Sekten, Maskenwandlern oder Sha Chi nur so um sich, allerdings macht es einen durchaus soliden Job darin, diese Dinge nach und nach zu erklären. Überall in der Spielwelt finden wir außerdem zusätzliche Hinweise, Schriftstücke und Erinnerungen, die uns mehr über die Welt, ihre Bewohner sowie deren Regeln und Besonderheiten verraten. Besonders angenehm ist dabei, dass wir uns diese Informationen jederzeit erneut durchlesen können, falls wir einmal den Überblick verlieren. Und selbstverständlich werden im Laufe der Geschichte auch so einige Geheimnisse gelüftet.

Trotzdem würde ich nicht unbedingt behaupten, dass die Geschichte der Hauptgrund ist, weshalb man Phantom Blade Zero unbedingt weiterspielen möchte. Das liegt vor allem daran, dass sie stellenweise doch ziemlich kryptisch erzählt wird. Gerade zu Beginn hat man nämlich nicht wirklich eine Ahnung, was hier eigentlich gerade abgeht, wer die einzelnen Figuren sind oder was Soul überhaupt vorhat. Das wird mit der Zeit zwar deutlich besser, aber besonders im ersten Kapitel kann man sich von der ganzen Flut an Informationen durchaus ein wenig erschlagen fühlen.

Außerdem war mir Soul als Protagonist ziemlich lange einfach etwas zu … „cool“. Ja, ich verstehe schon. Er ist ein knallharter Kerl, ein unfassbar mächtiger Kämpfer und vermutlich jemand, dem man besser nicht blöd kommt. Aber wenn ich bereits dem fünften unglaublich cool inszenierten Boss gegenüberstehe und Souls einzige Reaktion darauf ein trockenes „Hm“ ist, frage ich mich irgendwann schon, ob unser guter Mann überhaupt reden möchte oder ob ihm das alles einfach vollkommen egal ist.

Glücklicherweise bessert sich auch das im Laufe der Geschichte. Nach und nach lernen wir nämlich andere Seiten unseres wortkargen Protagonisten kennen. Sei es, wenn er jemandem hilft, sich aufrichtig um andere sorgt oder tatsächlich einmal die Beherrschung verliert und wütend wird. Und auch wenn Soul dadurch noch lange nicht zur größten Plaudertasche von Wulin wird, bekommt man zumindest ein wesentlich besseres Gefühl dafür, wie unser Held eigentlich tickt.

Auch die zahlreichen Nebenfiguren wissen durchaus zu überzeugen, wobei die Qualität hier natürlich ein wenig schwankt. Manche Charaktere habe ich ziemlich schnell ins Herz geschlossen, während andere kaum einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben und genauso schnell wieder aus meinem Gedächtnis verschwunden sind, wie sie aufgetaucht waren.

Insgesamt hinterlässt Phantom Blade Zero mit seiner Welt, den darin lebenden Figuren und der Art, wie es seine Geschichte erzählt, aber durchaus einen guten Eindruck. Auch wenn man sich gerade am Anfang erst einmal durch einen ordentlichen Berg an Begriffen, Geheimnissen und Fragezeichen kämpfen muss.

Ein Kampfsystem wie aus einem Actionfilm:

Kommen wir nun zu diesem mysteriösen Begriff „Kungfupunk“. Was genau soll das eigentlich sein? Zunächst einmal gehört Phantom Blade Zero zum sogenannten Wuxia-Genre, in dem vor allem die chinesische Kampfkunst im Mittelpunkt steht. Bekannt wurde dieses Genre unter anderem durch Filme wie Tiger and Dragon aus dem Jahr 2000. Und wer auch nur einen einzigen Trailer von Phantom Blade Zero gesehen hat, dürfte mir wohl zustimmen, dass sich das Spiel diese Genrebezeichnung durchaus verdient hat.

Allerdings belässt es Entwickler S-GAME nicht bei klassischen Wuxia-Elementen, sondern kombiniert diese mit modernen Einflüssen, insbesondere bei der Inszenierung und dem Soundtrack. Auch die Spielwelt selbst besitzt einige deutliche Steampunk-Anleihen. Riesige Stahlwerke, gewaltige Kanonen und allerlei ungewöhnliche Maschinen treffen hier auf traditionelle chinesische Architektur und fernöstliche Kampfkunst.

Das Ergebnis ist eine faszinierende Mischung verschiedenster Elemente, die dem Setting von Phantom Blade Zero einen ganz eigenen Charakter verleiht. Zumindest habe ich persönlich noch kein Spiel erlebt, das diese Einflüsse auf eine derartige Weise miteinander verbindet. Und genau diese Mischung bezeichnet S-GAME eben als Kungfupunk.

Das eigentliche Herzstück des Spiels ist allerdings ganz klar das Kampfsystem. Und das ist vor allem auf eines ausgelegt: spektakuläre, flüssige und möglichst filmreife Kung-Fu-Action. Mit einer Vielzahl unterschiedlicher Waffen und Fähigkeiten kämpfen wir uns durch die verschiedensten Gegner, wobei das Spiel auf eine sorgfältige Mischung aus Kombos, Ausweichen, Blocken und Parieren setzt. Dabei müssen wir auch unsere Ausdauer im Auge behalten, denn Angriffe, Blocks und andere Aktionen verbrauchen unser sogenanntes Sha Chi.

Ergänzt wird das Ganze durch ein fließendes Waffenwechselsystem, mit dem wir jederzeit zwischen zwei ausgerüsteten Waffen wechseln und dadurch unsere Angriffsketten verlängern können. Das klingt zunächst einmal ziemlich „basic“ und erinnert auf den ersten Blick durchaus an ein klassisches Soulslike. Aber Vorsicht! Phantom Blade Zero bezeichnet sich selbst ausdrücklich nicht als Soulslike, sondern als anspruchsvolles Actionspiel.

Denn auch wenn die Grundlagen des Kampfsystems gewisse Ähnlichkeiten aufweisen und uns gerade die Bosse ordentlich ins Schwitzen bringen können, steht hier eindeutig die Action im Vordergrund. Außerdem bleiben bereits besiegte Gegner auch nach unserem Ableben tot, und irgendwelche Ressourcen verlieren wir dabei ebenfalls nicht.

Die eigentliche Besonderheit des Kampfsystems liegt deshalb auch weniger darin, was Phantom Blade Zero macht, sondern vielmehr darin, wie es das macht. Und ich kann euch bereits jetzt sagen: Die Kämpfe gehören zu den besten, die ich persönlich je in einem Actionspiel erlebt habe.

Spektakuläre Kombos, sowohl von Soul als auch von seinen Gegnern, blitzschnelle Wechsel zwischen Offensive und Defensive, perfekt getimte Paraden und Ausweichmanöver, mit denen wir die Haltung unserer Widersacher brechen können. All diese Mechaniken sind natürlich nicht neu, auf gar keinen Fall. Aber meine Güte, sieht das hier verdammt gut aus. Und noch viel wichtiger: Es fühlt sich sogar noch besser an.

Gerade die zahlreichen Bosskämpfe sind dabei ein absolutes Highlight. Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad fallen diese zwar mal leichter und mal deutlich härter aus, verlangen uns aber trotzdem immer wieder einiges ab. Besonders dann, wenn wir die Angriffsmuster unserer Gegner erst einmal kennenlernen und im richtigen Moment reagieren müssen.

Dabei bleibt uns jede Menge Freiheit, unseren ganz persönlichen Kampfstil zu entwickeln. Im Laufe der Geschichte schalten wir nämlich nicht nur zusätzliche Fähigkeiten frei, sondern finden auch immer wieder neue Waffen, die wir anschließend verbessern können. Dadurch ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, unterschiedliche Kombinationen auszuprobieren.

Besonders angenehm ist dabei, dass wir die meisten Waffen nach dem Aufwerten einfach wieder zurücksetzen können. Die dafür verwendeten Materialien bekommen wir zurück und können sie anschließend in eine andere Waffe investieren. Ziemlich praktisch, wenn man gerade ein neues Spielzeug gefunden hat und erst einmal ausprobieren möchte, ob es überhaupt zum eigenen Stil passt.

Darüber hinaus gibt es noch die sogenannten Phantomwaffen. Dabei handelt es sich um besonders mächtige Waffen und Werkzeuge abseits unseres gewöhnlichen Arsenals, die wir beispielsweise durch Quests oder das Besiegen bestimmter Gegner freischalten können. Diese lassen sich nicht nur im Kampf einsetzen, sondern teilweise auch bei der Erkundung verwenden. Mit einem Bogen können wir beispielsweise Gegner aus der Ferne ausschalten, aber auch Gegenstände von Bäumen schießen.

Apropos Erkundung: Wo finden wir eigentlich unsere ganze Ausrüstung oder Hilfsmittel? Nun, dafür müssen wir natürlich die Spielwelt ein wenig genauer unter die Lupe nehmen. S-GAME setzt bei Phantom Blade Zero nämlich nicht auf eine klassische Open World, sondern auf mehrere halboffene Gebiete, die wir getrennt voneinander besuchen können.

Diese sind zwar grundsätzlich etwas linearer aufgebaut als eine riesige offene Spielwelt, bieten aber trotzdem zahlreiche alternative Routen, versteckte Wege und kleinere Geheimnisse, die regelrecht zum Erkunden einladen. Denn abseits der eigentlichen Hauptwege finden wir immer wieder neue Waffen, Verbesserungsmaterialien, Heilgegenstände und allerlei andere nützliche Dinge. Dadurch hatte ich eigentlich ständig einen guten Grund, noch einen kleinen Abstecher zu machen, anstatt direkt dem nächsten Hauptziel hinterherzulaufen.

Besonders interessant ist dabei, dass wir manche Bereiche erst zu einem späteren Zeitpunkt erreichen können, beispielsweise nachdem wir bestimmte Fähigkeiten oder Werkzeuge erhalten haben. Das erinnert stellenweise durchaus an ein Metroidvania und sorgt dafür, dass sich auch die Rückkehr in bereits besuchte Gebiete lohnen kann.

Glücklicherweise müssen wir dabei nicht völlig planlos durch die Gegend laufen. Auf unserer Karte werden uns nämlich verschiedene wichtige Orte, Quests und sogar die Anzahl der Sammelgegenstände innerhalb eines Gebietes angezeigt. Und damit wir nicht ständig dieselben Wege zurücklegen müssen, gibt es außerdem zahlreiche Speicherpunkte in Form von Glocken, über die wir bequem zwischen bereits entdeckten Orten schnellreisen können.

Dabei hat Phantom Blade Zero noch so viel mehr zu bieten, dass es schlicht den Rahmen dieses Tests sprengen würde, wirklich jede einzelne Mechanik und Besonderheit im Detail durchzugehen. Was ich aber sagen kann: Das spielerische Gesamtpaket hat mich wirklich begeistert.

Die Erkundung ist abwechslungsreich und belohnend, während das Verbessern von Soul und das Experimentieren mit neuen Waffen und Fähigkeiten zusätzlich motivieren. Und obwohl die Kämpfe auf den ersten Blick ziemlich schwierig und teilweise geradezu chaotisch wirken können, dauert es gar nicht so lange, bis man die grundlegenden Mechaniken verinnerlicht hat. Sobald man dann erst einmal seinen eigenen Rhythmus gefunden hat, steht einem wahren Feuerwerk aus blitzschnellen Kombos, perfekt getimten Paraden, waghalsigen Ausweichmanövern und spektakulären Finishern eigentlich nichts mehr im Weg.

Abseits der Kämpfe

Allerdings wäre Phantom Blade Zero wohl nur halb so beeindruckend, wenn es nicht auch optisch einiges zu bieten hätte. Zwar revolutioniert das Spiel die Grafikbranche nicht gerade, dank der Unreal Engine 5 kann es sich aber trotzdem mehr als sehen lassen, insbesondere auf dem PC. Die Hardwareanforderungen sind dabei zwar nicht ohne, dafür bekommt man aber auch einiges geboten.

Ich selbst habe auf der PlayStation 5 gespielt und war mit der grafischen Präsentation größtenteils ziemlich zufrieden. Abgesehen von einigen schwammigen Texturen, beispielsweise hinter Wasserfällen oder an anderen schwer einsehbaren Stellen, gab es optisch nur wenig zu bemängeln.

Auch die Performance konnte sich über weite Strecken sehen lassen, zumindest im Leistungsmodus. In den anderen Grafikmodi kann es hingegen durchaus zu einigen Rucklern kommen, besonders wenn auf dem Bildschirm gerade ordentlich die Post abgeht oder aufwendige Wettereffekte wie Regen hinzukommen. Hier muss ich den Entwicklern allerdings zugutehalten, dass sie bereits während meiner Testphase ein größeres Update veröffentlicht haben, das viele dieser Probleme spürbar verbessern konnte.

Auch beim Soundtrack hat sich S-GAME ordentlich ins Zeug gelegt. Traditionelle chinesische Musik trifft hier auf moderne, teilweise richtig fetzige Instrumente und Klänge, wodurch eine ziemlich einzigartige Mischung entsteht, die durchaus im Ohr bleibt. Dazu besitzen die unterschiedlichen Gebiete stets eine passende Geräuschkulisse, während wuchtige Soundeffekte gerade bei Paraden und Finishern dafür sorgen, dass die ohnehin schon spektakulären Kämpfe noch einmal deutlich mehr Eindruck hinterlassen.

Weniger begeistert war ich allerdings von der Abmischung der Dialoge. Denn während Musik und Effekte ordentlich Wucht besitzen, sind die Stimmen der Charaktere teilweise deutlich leiser. Das wirkt nicht nur etwas seltsam, sondern sorgt gelegentlich auch dafür, dass Gespräche im restlichen Klanggeschehen regelrecht untergehen.

Auch die Qualität der Synchronisation schwankt ein wenig. Ich habe sowohl die englische als auch die chinesische Sprachausgabe ausprobiert, wobei das übrigens auch die einzigen beiden verfügbaren Optionen sind. Mit der chinesischen Vertonung wurde ich persönlich weniger warm, während mir die englische insgesamt besser gefallen hat. Gerade Soul selbst besitzt beispielsweise eine durchaus passende Stimme. Allerdings gibt es auch einige Nebenfiguren, deren Sprecher derart emotionslos oder gelangweilt klingen, dass ihre Dialoge kaum einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Ein ähnliches Problem haben stellenweise die Gesichtsanimationen, die mitunter etwas steif und ausdruckslos wirken. Gerade im Kontrast zu den ansonsten so hochwertigen und flüssigen Kampfanimationen ist das ein wenig schade. Das Problem gibt es allerdings auch bei der Gegnervielfalt. Gerade bei den regulären Gegner, kann es durchaus sein, dass die Kämpfe ein wenig eintönig werden. Das ist kein Weltuntergang, denn gerade die Bosse sind wirklich allesamt besonders spannend, aber es fällt nach einigen Spielstunden doch etwas auf.

Was mich technisch allerdings am meisten gestört hat, waren einige Probleme bei der Bewegung durch die Spielwelt. Immer wieder kam es vor, dass Soul an kleineren Steinen, Felsen oder anderen Geländekanten hängen blieb. Besonders ärgerlich war dabei, dass man von solchen Hindernissen teilweise nicht einfach herunterlaufen konnte, sondern erst springen musste.

Und das ist gerade mitten im Kampf ziemlich nervig! Wenn ich eine schöne Kombo ausführen möchte, Soul aber plötzlich an irgendeinem Stein festhängt, ist der ganze Rhythmus dahin. Während ich versuche, mich wieder zu befreien, können meine Gegner munter ihre Haltung regenerieren oder mir im schlimmsten Fall sogar ordentlich eins über die Mütze ziehen.

Das mag zunächst nach einer Kleinigkeit klingen, fällt bei einem derart schnellen und auf flüssige Bewegungen ausgelegten Kampfsystem aber umso stärker ins Gewicht. Ich hoffe deshalb, dass S-GAME bis zur Veröffentlichung noch einmal an solchen Problemen arbeitet. Immerhin hat das Update während meiner Testphase bereits gezeigt, dass die Entwickler durchaus an der technischen Optimierung feilen.

Abgesehen von diesen Schwächen hinterlässt Phantom Blade Zero technisch aber einen insgesamt soliden Eindruck. Vor allem die gelungene audiovisuelle Präsentation trägt ihren Teil dazu bei, dass die ohnehin schon spektakuläre Action auch entsprechend zur Geltung kommt.

Zusammenfassung

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