The Prisoning: Fletcher’s Quest im Test

Metroidvanias kann es ja nie genug geben, und das weiß auch Elden Pixels und hat deshalb das jetzt für den PC erschienene The Prisoning: Fletcher’s Quest entwickelt. Veröffentlicht wurde es von Acclaim, die erst vor ein paar Monaten das blutige Katanaut herausgebracht haben.

Nachdem ich die letzten Tage so viel Spaß mit Lovish hatte, habe ich mir gleich den nächsten Precision Platformer (auf Metroidvania-Art) besorgt – The Prisoning: Fletcher’s Quest. Diesmal geht es deutlich flotter zur Sache als bei Lovish – schnelle Reaktion ist angesagt. Und wieder war es ein bereits etablierter Entwickler – in diesem Fall Elden Pixel aus Göteborg (Schweden), die ein neues Spiel herausgebracht haben. Elden Pixel hat mich bereits mit den Retro-Spielen Alwa’s Awakening (2017) und Alwa’s Legacy (2020) erfreut.

Als Publisher von The Prisoning: Fletcher’s Quest tritt Acclaim, Inc. auf. Nicht der legendäre (und kontroverse) amerikanische Publisher, der 2004 Pleite gegangen ist, sondern eine komplett neue Firma, die 2025 die Markenrechte am Namen (aber keinerlei alte IPs, denn die sind schon lange von anderen übernommen worden) erworben hat.

Unter Hypnose

Wir übernehmen die Geschicke von Olof, einem Spieleentwickler kurz vor dem Burnout. Unserem Psychiater fällt nichts Besseres ein, als uns zu hypnotisieren – und hier beginnt das eigentliche Spiel. Zuerst sehen wir noch die vier Bossgegner, die sich aber noch vor unserer eigentlichen Ankunft in ihre Heimat zurückziehen. Vollkommen nackt fallen wir in eine seltsame (Gedanken?)-Welt, wo wir von Raum zu Raum sprinten und springen, immer mit dem Vermeiden von tödlichen Gefahren (Gegner und Spikes, was sonst) beschäftigt. Der Tod kommt schnell, hat aber keine Konsequenzen, außer das wir wieder am Raumeingang stehen.

Wir treffen einen Shopbesitzer, der uns rät, uns erst einmal etwas anzuziehen und uns eine Waffe zu besorgen. Er schießt uns aber netterweise gleich einmal den versperrten Weg frei. Wir treffen Zoe, das Mädchen aus den anderen Spielen von Elden Pixel. Die kommt einfach in jedem Spiel vor, und empfiehlt uns auch, etwas anzuziehen. Also tun wir das, nachdem wir ein Cowboy-Gewand und eine Pistole mit unendlicher Munition gefunden haben. Scheinbar nennen wir uns nun Fletcher Howie Jr. Mit der Pistole in der Hand können wir nun den Weg versperrende Blöcke und unfreundliche Gegner aus dem Weg räumen. Leider sind die Gegner ebenso wie die Blöcke sofort wieder da, wenn wir einen Raum verlassen und wieder betreten. Die an vielen Stellen herumstehenden Kisten enthalten dummerweise keine Beute – sondern eine Schlange, die sich unaufhaltsam in unsere Richtung bewegt. Nur drei Treffer mit der Pistole bringen sie dazu, sich wieder in ihre Kiste zu verkriechen.

Map, Schnellreise, Inventar

Es gibt eine Schnellreisefunktion – wir teleportieren uns mit den überall verteilten magischen Snackautomaten durch die Gegend. Die Räume werden bei jedem Spielstart neu gemischt. Wenn ihr allerdings nur den Spielstand speichert, bleiben sie erhalten. Die Übersichtskarte können wir uns jederzeit ansehen. Wir haben auch ein Inventar, aber das zeigt vor allem die Verbesserungen an unserer Pistole und enthält sonst nicht sonderlich viel. Wenn ihr einen Cowboyhut findet, ändert sich nicht nur euer Erscheinungsbild sondern ihr könnt auch einen Treffer überleben. Der Hut ist bei einem Treffer aber wieder weg. Insgesamt könnt ihr drei Spielstände anlegen. Der Entwickler empfiehlt ein Gamepad – mein Xbox Controller hat problemlos funktioniert. Sonstige Hardwareanforderungen am PC – vernachlässigbar. Wenn Steam läuft, läuft auch The Prisoning: Fletcher’s Quest. Cloud-Saves werden unterstützt.

Zusammenfassung

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