Gaming-PC-Test 2026: Was der beste Gaming-PC für 3.000 Euro heute leisten muss

Der beste Gaming-PC für 3.000 Euro muss seine Leistung auch nach einer halben Stunde Volllast halten.© HI-TECH for Gamers

Stan Groeteke – PresseHelden

Auf einen Blick

Prüfling HI-TECH EPIC AMD mit Ryzen 9 9900X und GeForce RTX 5070 Ti, Einzelexemplar, Seriennummer SN-EPIC-2026-0809-412
Messreihe Abgeschlossen am 10. August 2026, Einzeltest ohne Vergleich gegen andere Anbieter
Spieleleistung 195 FPS (Full HD), 144 FPS (WQHD), 85 FPS (4K), jeweils Mittelwert im Ultra-Preset
Bildratenstabilität 112 FPS als 1-Prozent-Perzentil in WQHD
Temperaturen 83 Grad Celsius CPU, 66 Grad Celsius GPU, kein Throttling
Lautstärke 39 dB(A) beim Spielen, 43 dB(A) unter Volllast, gemessen bei 28,0 dB(A) Grundpegel
Stärke Spannungsversorgung, Kühlung und Speicheranbindung erlauben volle Abrufleistung
Schwäche Dauerschreibrate des Systemlaufwerks nach rund 1,05 Terabyte
Ergebnis Zielgrößen in allen sechs Prüfkategorien erreicht oder übertroffen; passgenau für WQHD mit 144 Hertz, tragfähig für 4K im Ultra-Preset
Preis Basiskonfiguration 3.749 Euro inklusive Mehrwertsteuer, Abruf am 11. August 2026
Der beste Gaming-PC für 3.000 Euro muss seine Leistung auch nach einer halben Stunde Volllast halten.
© HI-TECH for Gamers

799 Euro kostet bei HI-TECH for Gamers derzeit der Aufpreis von 48 auf 64 Gigabyte Arbeitsspeicher. Der Sprung von der GeForce RTX 5070 Ti auf die RTX 5080, also eine komplette Leistungsklasse bei der Grafikkarte, kostet 409 Euro (Produktseite EPIC AMD, Abruf am 11. August 2026).

Zwei Speicherriegel sind teurer als eine bessere Grafikkarte. Das ist der Grund, warum die Suche nach dem besten Gaming-PC für 3.000 Euro im Sommer 2026 anders ausgeht als noch vor zwei Jahren.

Über die eigentliche Frage sagt der Preis allerdings nichts. Ob ein Rechner das liefert, was auf dem Karton steht, entscheidet sich nicht im Benchmark. Es entscheidet sich in der 29. Minute unter Volllast, wenn der Radiator warm ist und die Luft im Gehäuse steht.

Die 3.000-Euro-Klasse ist nicht mehr das, was sie 2024 war

Die Preisklasse ist weggerutscht, und schuld ist nicht die Grafikkarte, über die alle reden. Schuld ist der Arbeitsspeicher, ein Bauteil, das in keinem Trailer vorkommt und über das vor zwei Jahren niemand ein Wort verloren hätte. Damals hätte derselbe Sprung auf 64 Gigabyte einen Bruchteil gekostet. Die Größenordnung lässt sich am Markt ablesen: Ein 32-Gigabyte-Kit DDR5-6000 CL30 kostet im Handel zwischen 475 und 540 Euro und damit etwa das Vierfache des Vorkrisenpreises, für 64-Gigabyte-Kits werden mehr als 1.000 Euro verlangt (Quelle: PC Games Hardware, Speicherpreis-Übersicht, Preisstand 15. August 2026).

Damit verliert die runde Zahl im Kopf ihren Sinn. Wenn ein einzelnes Bauteil binnen eines Jahres das Vierfache kostet, kauft dasselbe Budget heute weniger Rechner als vorher, ganz unabhängig davon, wie schnell die aktuelle Grafikkartengeneration ist. Die Budgetgrenze taugt nicht länger als Qualitätsmaßstab. Entscheidend ist etwas anderes: ob die Komponenten so zusammenspielen, dass die teuersten Teile ihre Leistung überhaupt auf den Bildschirm bringen.

Der EPIC AMD von HI-TECH for Gamers steht mit 3.749 Euro inklusive Mehrwertsteuer auf der Produktseite. Kein 3.000-Euro-Rechner also, sondern ein High-End-Gaming-PC am oberen Rand dieser Klasse. Umso genauer musste im Gaming-PC-Test geprüft werden, wo das Geld landet.

Was muss der beste Gaming-PC für 3.000 Euro leisten? Fünf Kriterien

Bevor Messwerte etwas bedeuten, braucht es einen Maßstab. Diese fünf Punkte entscheiden darüber, ob ein Rechner seinen Preis wert ist:

  1. Abrufleistung schlägt Datenblattleistung. Zwei Rechner mit identischer CPU können unterschiedlich schnell sein. Der Unterschied heißt Kühlung. Wer im Dauerlauf in die Drosselung rutscht, liefert weniger, als auf der Verpackung steht.
  2. Der Durchschnitt lügt, das Perzentil nicht. Der Mittelwert steht in der Werbung. Über den Spieleindruck entscheiden die schlechtesten ein Prozent der Bilder. 160 FPS im Mittel mit Einbrüchen auf 80 fühlen sich schlechter an als 140 mit stabilen 115.
  3. Passung zur Zielauflösung. WQHD bei 144 Hertz verlangt eine andere Auslegung als 4K mit Raytracing. Leistung, die in der geplanten Auflösung nie abgerufen wird, ist bezahlte Reserve ohne Wirkung.
  4. Die unsichtbaren Bauteile bremsen zuerst. Netzteil, Spannungswandler, Speicheranbindung. Nichts davon steht in einer Produktüberschrift, und genau das begrenzt im Zweifel, wofür bezahlt wurde.
  5. Jede Zahl braucht eine Herkunft. Ein Lautstärkewert ohne Raumtemperatur, Messabstand und Wiederholungszahl ist keine Messung, sondern eine Behauptung.

Diese fünf Kriterien liegen der Prüfung zugrunde. Eine nach Auflösung sortierte Übersicht zur Komponentenwahl findet sich in der GPU- und CPU-Empfehlung des Anbieters.

Der Testaufbau: Was gemessen wurde und unter welchen Bedingungen

22,3 Grad Celsius, klimatisiert, konstant über die gesamte Messreihe. Der Grundgeräuschpegel im Messraum lag nachts bei 28,0 dB(A), also an der Schwelle, unterhalb derer ein Schallpegelmesser nur noch den Raum hört. Das Mikrofon stand 50 Zentimeter vor der Glasfront, auf Höhe der Grafikkarte. Seitenteile geschlossen, RGB-Profil auf Standard.

Vor jeder einzelnen Messung lief das System 15 Minuten unter Last. Der Grund ist banal und wird trotzdem ständig übersprungen: Ein kalter Rechner liefert Werte, die er in der dritten Spielstunde nicht mehr hält. Gemessen wurde erst im thermischen Gleichgewicht. Jeder Benchmark dreimal, gewertet wurde der Median.

Geprüft wurde in sechs Kategorien: Spieleleistung in drei Auflösungen, Verhalten von Prozessor und Grafikkarte unter Dauerlast, Arbeitsspeicher, Massenspeicher, Lautstärke und Luftführung sowie Auslieferungszustand und Software. Zu jedem Messwert existiert eine archivierte Ausgabedatei, vom CSV-Protokoll bis zum Screenshot des Schallpegelmessers.

Zwei Vorbehalte gehören an diese Stelle. Geprüft wurde ein einzelnes Gerät; ein Vergleichstest gegen Systeme anderer Anbieter hat nicht stattgefunden. Und vor Testbeginn wurde ein Firmware-Update eingespielt, weshalb Aussagen zum Verhalten ab Werk nicht Gegenstand dieser Prüfung sind.

Die Testkonfiguration im Detail

Der Prüfling entsprach nicht der Basiskonfiguration der Produktseite, sondern einer erweiterten Zusammenstellung mit mehr Arbeitsspeicher und größerem Systemlaufwerk. Für die Einordnung der Messwerte ist das relevant, deshalb steht hier alles.

Komponente Testkonfiguration
Prozessor AMD Ryzen 9 9900X, AM5, 12 Kerne / 24 Threads, 4,4 GHz Basis, bis 5,6 GHz Boost, 64 MB L3, 120 W TDP
Grafikkarte GeForce RTX 5070 Ti, 16 GB GDDR7 (im Prüfling: Gigabyte Gaming OC, Triple-Fan)
Mainboard MSI B850 Gaming Pro WIFI6E, AMD B850, ATX, 2,5G LAN, Wi-Fi 6E
Arbeitsspeicher 64 GB DDR5-6000 Corsair Vengeance RGB, 2x 32 GB, CL30
Massenspeicher 4 TB Lexar NQ790, M.2 2280, PCIe 4.0 x4, 2.400 TBW
Netzteil MSI MAG A850GN PCIE5, 850 W, ATX 3.1, 80 PLUS Gold, natives 12V-2×6
CPU-Kühlung 360-mm-AIO MSI MAG in HITECH Edition, Pumpe bis 3.800 U/min
Gehäuse Lian Li O11D EVO RGB schwarz, 290 x 471 x 478 mm, 10 Lüfter verbaut
Betriebssystem Windows 11 Professional 64 Bit, vorinstalliert, DSP-Lizenz, deutsch

Die Liste verrät mehr über die Prioritäten beim Zusammenbau als über die reine Leistung. Netzteil, Mainboard und Kühlung kommen durchgehend von etablierten Herstellern, und das sind exakt die drei Positionen, an denen im Wettbewerb zuerst gespart wird, weil sie in keiner Produktüberschrift auftauchen. Ein ATX-3.1-Netzteil mit nativem 12V-2×6-Anschluss ist bei einer Grafikkarte dieser Klasse keine Kür. Es ist die Bedingung dafür, dass Lastspitzen nicht zum Problem werden.

Eine Position fällt aus dem Muster. Die Lexar NQ790 arbeitet mit QLC-Speicher und ohne eigenen DRAM-Cache. Ein Kostenkompromiss, der im Alltag meist unsichtbar bleibt. Meist.

Gaming-PC-Test: Im EPIC AMD führen eine 360-mm-Wasserkühlung und zehn Lüfter die Wärme ab.
© HI-TECH for Gamers

Warum hier ein Ryzen 9 9900X steckt und nicht der X3D

Ein Detail springt sofort ins Auge. Der Konfigurator bietet den Ryzen 7 9800X3D für 129 Euro Aufpreis an, den Prozessor also, der in Bestenlisten regelmäßig ganz oben steht, wenn es um Bildraten geht. Verbaut ist trotzdem der Ryzen 9 9900X. Das verlangt eine Erklärung.

Der Grund liegt im Anwendungsprofil, nicht in der Qualität. Der 9800X3D bringt 8 Kerne und 96 MB L3-Cache mit, dank 3D-V-Cache auf maximale Bildraten getrimmt. Der 9900X bringt 12 Kerne, 24 Threads und 64 MB L3-Cache und gewinnt überall dort, wo Kerne zählen: beim Encoding während des Streams, beim Rendern, beim Kompilieren, bei allem, was neben dem Spiel läuft.

Die Messwerte zeigen genau diese Grenze. In Full HD stößt das System an ein leichtes CPU-Limit, dort würde ein X3D-Prozessor mehr Bilder liefern. In WQHD und 4K, also den Auflösungen, für die diese Ausstattung gedacht ist, wandert die Begrenzung zur Grafikkarte, und der Cache-Vorteil verliert an Gewicht.

Für die Kaufentscheidung heißt das: Wer nur spielt und einen Hochfrequenz-Monitor betreibt, fährt mit der X3D-Variante wahrscheinlich besser. Wer nebenher streamt, schneidet oder arbeitet, ist mit den 12 Kernen des 9900X besser bedient. Bemerkenswert ist dabei das Verhältnis der Hebel: Die Entscheidung zwischen beiden Prozessoren kostet 129 Euro, die zwischen 48 und 64 Gigabyte Arbeitsspeicher 799 Euro. Beide Wege stehen im Konfigurator offen; der Test bewertet die tatsächlich gelieferte Variante.

EPIC AMD im Konfigurator zusammenstellen

Gaming-PC-Test: Wie viele FPS schafft der EPIC AMD?

Drei Titel, drei Auflösungen, identische Einstellungen: Cyberpunk 2077, God of War Ragnarök und Space Marine 2, jeweils im Ultra-Preset.

Auflösung Mittelwert Anmerkung
Full HD (1920 x 1080) 195 FPS leichtes CPU-Limit erkennbar
WQHD (2560 x 1440) 144 FPS 1-Prozent-Perzentil bei 112 FPS
4K (3840 x 2160) 85 FPS

Der wichtigste Wert dieser Tabelle ist keiner der drei Mittelwerte. Er steht in der Anmerkungsspalte: 112 FPS als 1-Prozent-Perzentil. Das sind die schlechtesten ein Prozent aller gemessenen Einzelbilder, und sie liegen rund 22 Prozent unter dem Durchschnitt.

Das ist der Wert, den man spürt. Ein Rechner mit hohem Mittelwert und tief einbrechenden Perzentilen ruckelt in genau den Momenten, in denen es zählt: wenn die Szene kippt, wenn zwanzig Effekte gleichzeitig zünden, wenn der Gegner um die Ecke kommt. 144 im Mittel bei 112 im Keller bedeutet, dass ein 144-Hertz-Monitor bekommt, wonach er verlangt, und die Einbrüche in einem Bereich bleiben, den adaptive Synchronisation glattbügelt.

Das leichte CPU-Limit in Full HD ist übrigens keine Schwäche, sondern eine Ansage: In dieser Auflösung ist die Grafikkarte nicht mehr das Nadelöhr. Wer den EPIC AMD an einen Full-HD-Bildschirm hängt, bezahlt Reserven, die erst eine Auflösungsstufe höher überhaupt abgerufen werden.

Bei den Ladezeiten trennt sich Technik von Marketing. Cyberpunk 2077 brauchte 6,5 Sekunden. Forspoken mit aktiviertem DirectStorage 1,8. Derselbe Rechner, dieselbe SSD, gut ein Viertel der Zeit. Der Unterschied liegt allein darin, ob ein Titel die Schnittstelle nutzt.

Drosselt der EPIC AMD unter Dauerlast?

Spitzenwerte kann jeder. Hier kommt die 29. Minute. Alle folgenden Messungen entstanden im thermischen Gleichgewicht, also nach einer halben Stunde Dauerlast, wenn der Radiator warm ist, die Luft im Gehäuse steht und die Spannungswandler seit dreißig Minuten 160 Watt durchreichen.

Prüfpunkt Messwert Referenz / Zielgröße
Cinebench R23 Single Core 2.245 Punkte Referenzwert rund 2.232
Cinebench R23 Multi Core 32.180 Punkte Referenz rund 32.216, Abweichung 0,1 Prozent
Leistungsaufnahme Prozessor 161,8 W Spitze, rund 160 W dauerhaft keine boardseitige Deckelung
Prozessortemperatur 83 Grad Celsius kein thermisches Throttling
Temperatur Grafikkarte 66 Grad Celsius Zielgröße unter 75 Grad Celsius
Hotspot Grafikkarte 81 Grad Celsius, Delta 15 Kelvin Limit von 107 Grad Celsius nicht angelaufen
Speichertemperatur GDDR7 74 Grad Celsius keine Drosselung
Leistungsaufnahme Grafikkarte 295 W Spitze Spezifikation 300 W
Temperatur Spannungswandler 62 Grad Celsius Zielgröße unter 80 Grad Celsius

Zwei Zeilen verdienen eine Übersetzung.

Die erste ist die Abweichung von 0,1 Prozent zum Cinebench-Referenzwert. Damit ist die Frage vom Anfang beantwortet: Der Prozessor leistet über den kompletten Multi-Core-Lauf hinweg exakt das, wofür er gebaut wurde. Die halbe Stunde Volllast hat ihn nichts gekostet. Nichts geht an Kühlung oder Spannungsversorgung verloren. Selbstverständlich ist das nicht. Ein 12-Kerner, der eine halbe Stunde lang 160 Watt in ein geschlossenes Glasgehäuse pumpt, ist der Standardfall, in dem schwach ausgelegte Systeme still und leise Leistung einbüßen, ohne dass es jemand merkt.

Die zweite ist das Hotspot-Delta von 15 Kelvin. Es beschreibt den Abstand zwischen durchschnittlicher GPU-Temperatur und dem heißesten Punkt auf dem Chip, und es verrät etwas, das sonst niemand prüfen kann: ob beim Zusammenbau sauber gearbeitet wurde. Ein niedriges Delta bedeutet gleichmäßigen Anpressdruck und ordentlich aufgetragene Wärmeleitpaste. Werte oberhalb von 20 Kelvin gelten als Warnsignal. Hier waren es 15.

Zero-Fan im Leerlauf funktionierte, störendes Spulenfiepen trat nicht auf.

Arbeitsspeicher und Massenspeicher: Wo Reserven sind und wo nicht

Der Arbeitsspeicher lief mit aktivem EXPO-Profil 1 auf DDR5-6000 bei CL30, Verhältnis von Speichertakt zu Speichercontroller 1:1. Das klingt nach Kleingedrucktem und ist es nicht: Ein 2:1-Verhältnis kostet auf AM5-Systemen spürbar Latenz, und es ist eine der häufigsten stillen Fehlkonfigurationen bei Komplettsystemen. Gemessen wurden 88,2 GB/s lesend bei 71,5 Nanosekunden. Der Karhu RAM Test lief bis 7.200 Prozent Abdeckung fehlerfrei, weit über der üblichen Prüfschwelle.

Beim Massenspeicher beginnt es ebenso souverän. Sequenziell erreichte die 4-TB-SSD 7.105 MB/s lesend und 6.080 MB/s schreibend und übertraf damit sogar die Herstellerangaben von 7.000 und 6.000. Unter dem Kühlkörper blieb sie bei maximal 56 Grad Celsius.

Bis hierhin liest sich das Kapitel ohne Einschränkung. Der Bruch kommt danach, und er steht auf keinem Datenblatt.

Nach rund 1,05 Terabyte am Stück geschriebener Daten ist der schnelle Zwischenspeicher erschöpft. Ab diesem Punkt fällt die Schreibrate von über 6.000 Megabyte pro Sekunde auf etwa 160. Faktor 38, innerhalb weniger Sekunden. Das ist kein Defekt, sondern die Bauart: QLC-Speicher ohne DRAM-Cache verhält sich genau so, sobald der Puffer voll ist. Nur steht es eben nirgends.

Praktisch relevant wird das seltener, als die Zahl vermuten lässt. Selbst eine ausufernde Spieleinstallation bleibt weit unter dieser Grenze, und beim Spielen selbst wird ohnehin gelesen statt geschrieben. Wer allerdings regelmäßig Rohvideomaterial auf das Systemlaufwerk kippt oder Datenmengen jenseits eines Terabytes am Stück bewegt, sollte es einplanen. Ein zweites Laufwerk ist konfigurierbar. Der PCIe-5.0-Steckplatz auf dem Mainboard blieb frei.

Lautstärke, Luftführung und Kühlkonzept

39 dB(A) beim Spielen, 43 dB(A) unter Volllast, jeweils aus 50 Zentimetern. Zum Vergleich der Bezugspunkt: 28,0 dB(A) Grundpegel im Messraum. Beide Werte liegen weit genug darüber, um belastbar zu sein.

Die 50 Zentimeter sind kein Laborwert, sondern ungefähr die Distanz zwischen Gehäuse und Kopf an einem normalen Schreibtisch. Und der Abstand von nur 4 dB(A) zwischen Spielbetrieb und Volllast sagt etwas über die Regelung aus: Die Lüfterkurve springt nicht, sie zieht über einen weiten Lastbereich gleichmäßig an. Kein Aufheulen beim Ladebildschirm.

Zehn Lüfter sind verbaut, und die Anordnung folgt einem Plan. Drei am Boden und drei seitlich schaufeln Luft hinein, einer im Heck und drei im Deckel am Radiator befördern sie hinaus. Sechs rein, vier raus. Das erzeugt leichten Überdruck im Gehäuse, und Überdruck bedeutet, dass Staub durch die gefilterten Öffnungen eintritt statt durch jede Ritze.

Die Pumpe der Wasserkühlung surrt bei 3.800 U/min leicht, gluckert aber nicht. Wer es leiser mag, senkt die Drehzahl im BIOS auf rund 2.800 U/min. Bei den gemessenen Temperaturen besteht dafür Reserve.

Gaming-PC für 3.000 Euro: Die Preisklasse in drei Ausbaustufen

Die Frage nach dem besten Gaming-PC für 3.000 Euro lässt sich nicht beantworten, ohne zu zeigen, was der Schritt nach oben und der nach unten jeweils kostet. Die folgende Gegenüberstellung nutzt dafür die Konfigurationsoptionen derselben Modellreihe. Der Grund: Dort sind alle Aufpreise offen ausgewiesen, und Gehäuse, Kühlung und Fertigung bleiben identisch. Verglichen werden also tatsächlich Bauteile und nicht Firmenphilosophien.

Merkmal Einstieg in die Klasse Getestete Konfiguration Ausbaustufe
Grafikkarte Radeon RX 9070 XT, 16 GB GeForce RTX 5070 Ti, 16 GB GeForce RTX 5080, 16 GB
Prozessor Ryzen 9 9900X Ryzen 9 9900X Ryzen 9 9900X
Arbeitsspeicher 32 GB DDR5-6000 64 GB DDR5-6000, CL30 48 GB DDR5-6000, CL28
Systemlaufwerk 2 TB, PCIe 4.0 4 TB, PCIe 4.0 2 TB, PCIe 4.0
Netzteil 850 W, ATX 3.1 850 W, ATX 3.1 1.000 W, ATX 3.1
Preisdifferenz zur Basis minus 518 Euro plus 1.098 Euro plus 409 Euro
Rechnerischer Preis* rund 3.231 Euro rund 4.847 Euro rund 4.158 Euro
Sinnvolle Zielauflösung Full HD und WQHD WQHD und 4K mit Anwendungsreserven 4K mit Raytracing

*Basispreis 3.749 Euro zuzüglich beziehungsweise abzüglich der einzeln ausgewiesenen Optionsaufpreise laut Konfigurator, Abruf am 11. August 2026. Zum Zeitpunkt der Prüfung galt eine befristete Aktion mit abweichendem Preis; maßgeblich ist der jeweils auf der Produktseite ausgewiesene Betrag.

In der Zeile „Preisdifferenz zur Basis“ stehen die beiden Zahlen aus dem Einstieg dieses Artikels nebeneinander. Plus 1.098 Euro für die getestete Konfiguration, davon 799 allein für den Arbeitsspeicher. Plus 409 Euro für die nächsthöhere Grafikkarte. Der Aufpreis für zwei Speicherriegel finanziert also fast zweimal den Sprung in die nächste Grafikkartenklasse.

Fürs Spielen ist damit klar, welche der beiden Investitionen sich lohnt. 64 Gigabyte zahlen sich dort aus, wo große Datenmengen im Speicher gehalten werden: Videoschnitt, virtuelle Maschinen, umfangreiche Simulationen. Beim Spielen liegen sie brach.

Und wer die 3.000-Euro-Marke als harte Grenze setzt? Landet innerhalb dieser Modellreihe bei rund 3.231 Euro und damit weiterhin darüber. Das ist keine Eigenart eines einzelnen Anbieters, sondern eine Folge der Bauteilpreise, die HI-TECH in einer eigenen Lieferketten-Analyse dokumentiert.

Weitere AMD-Gaming-PCs von HI-TECH vergleichen

Auslieferungszustand, Software und Netzwerk

Windows 11 Professional war aktiviert, mit gültiger digitaler DSP-Lizenz. An Zusatzsoftware fanden sich MSI Center und Corsair iCUE, Letzteres zur Steuerung der sieben Corsair-Lüfter. Beide erfüllen eine Funktion; klassische Bloatware im Sinne vorinstallierter Testversionen und Werbeprogramme war nicht vorhanden. Für ein Komplettsystem ist das erwähnenswerter, als es klingen sollte.

Im Netzwerk lieferte der 2,5G-LAN-Anschluss 285 MB/s, Wi-Fi 6E kam auf 165 MB/s. Beide Werte entsprechen dem, was von den jeweiligen Schnittstellen unter realen Bedingungen zu erwarten ist.

Der eingangs genannte Vorbehalt greift genau in dieser Kategorie: Das vor Testbeginn eingespielte Firmware-Update hat den Auslieferungszustand ab Werk verändert. Die hier beschriebenen Beobachtungen betreffen den aktualisierten Stand.

Die sieben Corsair-Lüfter im Gaming-PC EPIC AMD steuert die vorinstallierte Software iCUE.
© HI-TECH for Gamers

Was nicht in die Wertung eingeflossen ist

Drei Zahlen aus dem Testprotokoll erscheinen in diesem Artikel nicht. Bestritten wurde keine davon; sie ließen sich aus den vorliegenden Daten schlicht nicht widerspruchsfrei nachvollziehen. Ein Testbericht, der jede Zahl druckt, die im Protokoll steht, ist kein Testbericht, sondern eine Abschrift.

Ausgeschlossener Wert Grund
Bildrate mit DLSS und Frame Generation in 4K Die Zwischenstufen fehlen. Ohne sie lässt sich nicht trennen, welcher Anteil auf die reduzierte Renderauflösung und welcher auf die Zwischenbildberechnung entfällt. Der native Wert von 28 FPS mit RT Overdrive bleibt gültig.
All-Core-Takt unter Dauerlast Der protokollierte Takt passt rechnerisch nicht zum gemessenen Cinebench-Ergebnis aus demselben Lauf.
Lautstärke im Leerlauf 32,5 dB(A) bei 28,0 dB(A) Grundpegel ergeben 4,5 dB Abstand. Der Messwert wird damit überwiegend vom Raum bestimmt und nicht vom Gerät.

Der native 4K-Wert von 28 FPS mit Raytracing auf Overdrive bleibt übrigens stehen, weil er ehrlich ist. Auch ein System dieser Klasse geht in Cyberpunk 2077 mit vollem Pathtracing in die Knie, wenn nichts hochskaliert wird. Genau deshalb existiert DLSS.

Vor der Bestellung zu klären

Sechs Punkte entscheiden darüber, ob die gewählte Konfiguration zum tatsächlichen Nutzungsprofil passt. Alle sechs lassen sich vor dem Kauf klären, nachträglich sind die ersten beiden die teuersten.

  1. Prozessorvariante. Für reines Spielen auf hohen Bildwiederholraten spricht die X3D-Variante, für Streaming und produktive Arbeit der 9900X mit 12 Kernen. Der Aufpreis auf den 9800X3D liegt bei 129 Euro.
  2. Arbeitsspeicher. 64 statt 48 Gigabyte kosten 799 Euro. Für Spiele ist der Nutzen gering, für Videoschnitt und virtuelle Maschinen erheblich. Die 64 Gigabyte sind eine Option, keine Vorgabe: Die Basiskonfiguration steht bei 48 Gigabyte, und wer den zusätzlichen Speicher nicht braucht, spart im Konfigurator 799 Euro.
  3. Zweites Laufwerk. Der PCIe-5.0-Steckplatz blieb im Prüfling frei. Wer regelmäßig große Datenmengen schreibt, umgeht mit einem zweiten Laufwerk den gemessenen Einbruch der Dauerschreibrate.
  4. Grafikkarten-Design. Der Anbieter weist aus, dass je nach Verfügbarkeit Modelle verschiedener Hersteller verbaut werden. Im Prüfling war es eine Gigabyte-Karte mit Triple-Fan-Kühler. Wer ein bestimmtes Design benötigt, sollte das vor der Bestellung abstimmen.
  5. Lieferzeit. Zum Abrufzeitpunkt waren einzelne Komponenten nicht verfügbar; die übliche Versandbereitschaft wird mit sieben Werktagen angegeben. Die kostenfreie Lieferung gilt innerhalb der Europäischen Union.
  6. Zahlung und Gewährleistung. Die Gewährleistung beträgt 24 Monate. Für Bestellungen aus Deutschland weist der Anbieter im Zeitraum vom 8. bis 31. August 2026 eine Finanzierung ohne Zinsen über easyCredit aus (Abruf am 11. August 2026).

Das Testergebnis im Überblick

In allen sechs Prüfkategorien hat der EPIC AMD von HI-TECH for Gamers die gesetzten Zielgrößen erreicht oder übertroffen. Der Prozessor lieferte seine Referenzleistung mit 0,1 Prozent Abweichung und ohne Throttling. Die Grafikkarte blieb 9 Kelvin unter der Zielgröße. Das Hotspot-Delta von 15 Kelvin spricht für saubere Montage, der Arbeitsspeicher lief im wirksamen 1:1-Modus. Für WQHD bei 144 Hertz ist die Auslegung passgenau, für 4K im Ultra-Preset tragfähig.

Die Grenzen stehen ebenso klar da. Das Dauerschreibverhalten der SSD ist die Sparstelle dieser Konfiguration und die einzige Stelle, an der ein Bauteil deutlich unter dem Niveau der übrigen liegt. Der Leerlaufpegel ließ sich in der vorhandenen Messumgebung nicht belastbar erfassen. Und ein Superlativ ist aus diesem Test nicht ableitbar, weil ein einzelnes Gerät geprüft wurde und kein Feld konkurrierender Angebote.

Was bleibt, ist für eine Kaufentscheidung brauchbarer als jede Bestenliste: ein System, dessen Messwerte vollständig dokumentiert sind, einschließlich der Werte, die nicht überzeugt haben.

Der Anbieter: HI-TECH for Gamers

Hinter dem EPIC AMD steht die HI-TECH for Gamers GmbH aus der Johann Roithner-Straße 131 in 4050 Traun, Österreich. Das Unternehmen ist seit 1986 am Markt, gehört zu keinem Konzern und begeht 2026 sein vierzigjähriges Bestehen.

Gaming-PC aus Traun: HI-TECH for Gamers ist seit 1986 am Markt und feiert 2026 sein 40-jähriges Bestehen.
© HI-TECH for Gamers

Aussagekräftiger als die Jahreszahl sind zwei Zertifizierungen: AMD Elite System Builder und Intel Gaming Systems. Beide setzen eine registrierte Partnerschaft mit dem jeweiligen Chiphersteller voraus. In einem Markt, in dem die Bauteilversorgung über Lieferzeiten entscheidet, ist das kein Logo, sondern ein praktischer Vorteil. Dazu kommt das Gütesiegel der Wirtschaftskammer Österreich für den Computerhandel.

Was der Anbieter über sich verrät, steht in seinem eigenen Prüfverfahren. Statt allgemeiner Leistungstests werden die Systeme mit benannten Titeln vorab geprüft, darunter Call of Duty: Black Ops 6, Microsoft Flight Simulator 2024, God of War Ragnarök, Diablo 4 und Space Marine 2. Wer offenlegt, womit er testet, macht seine Aussagen überprüfbar.

Das gilt auch für diesen Artikel: Freigegeben wurde er einschließlich des Befunds zur Dauerschreibrate. Selbstverständlich ist das nicht.

Beim Support fällt die Erreichbarkeit auf. Neben Telefon und E-Mail laufen Beratung und Rückfragen über WhatsApp, einen eigenen Discord-Server und regelmäßige Twitch-Streams. Für eine Zielgruppe, die technische Fragen selten per Ticketformular stellt, ist das ein spürbarer Unterschied zum Großversand. Auf der Produktseite des EPIC AMD steht ein Bewertungsschnitt von 4,98 aus 43 Bewertungen (Abruf am 11. August 2026), der sich auf die Modellreihe EPIC insgesamt bezieht und nicht auf die hier geprüfte Konfiguration. Für den gesamten Shop weist der Bewertungsdienstleister eKomi 4,9 von 5 Sternen aus 13.382 Bewertungen aus, der Schnitt der letzten zwölf Monate beruht auf 777 Bewertungen. Bei Trustpilot kommt der Shop auf 4,7 von 5 aus 306 Bewertungen (Abruf beider Werte am 17. September 2026).

Für wen lohnt sich der EPIC AMD?

Nutzungsprofil Einschätzung aus den Messwerten
WQHD-Gaming mit 144 Hertz Passgenau. 144 FPS im Mittel bei 112 FPS im 1-Prozent-Perzentil treffen die Bildwiederholrate des Displays.
4K-Gaming mit Ultra-Einstellungen Tragfähig. 85 FPS im Mittel ohne Upscaling in der geprüften Titelauswahl.
Full-HD-Gaming Überdimensioniert. Das gemessene CPU-Limit zeigt, dass die Grafikkarte hier nicht ausgelastet wird.
Streaming parallel zum Spielen Reserven vorhanden. 12 Kerne bei 24 Threads decken den Zusatzbedarf des Encodings.
Videoschnitt mit großen Rohdatenmengen Mit Einschränkung. Das Dauerschreibverhalten der SSD spricht für ein zweites Laufwerk im freien Gen5-Steckplatz.
Späteres Aufrüsten Gegeben. Der PCIe-5.0-M.2-Steckplatz ist frei, das Netzteil bietet Reserve über die gemessenen 295 W der Grafikkarte hinaus.

Häufige Fragen zum Gaming-PC-Test

Wie wurde in diesem Gaming-PC-Test gemessen?

Gemessen wurde in einem klimatisierten Raum bei 22,3 Grad Celsius, mit 15 Minuten Aufwärmphase, drei Durchläufen je Benchmark und dem Median als Ergebnis. Akustikmessungen erfolgten in 50 Zentimetern Abstand bei 28,0 dB(A) Grundpegel. Zu jedem Messwert existiert eine archivierte Ausgabedatei.

Ist der EPIC AMD von HI-TECH for Gamers der beste Gaming-PC für 3.000 Euro?

Für WQHD-Gaming mit 144 Hertz und Streaming nebenher liefert der EPIC AMD im Gaming-PC-Test alles, was diese Preisklasse verlangt; einen Superlativ trägt ein Einzeltest ohne Vergleichsfeld allerdings nicht. Belegt ist, dass das System in allen sechs Prüfkategorien die gesetzten Zielgrößen erreicht oder übertroffen hat, und dass es preislich oberhalb von 3.000 Euro liegt.

Gibt es 2026 noch einen High-End-Gaming-PC bis 3.000 Euro?

Für ein System dieser Ausstattungsklasse nicht mehr. Die günstigste Variante der geprüften Modellreihe liegt rechnerisch bei rund 3.231 Euro, die Basiskonfiguration bei 3.749 Euro (Abruf am 11. August 2026). Wesentlicher Treiber sind die gestiegenen Preise für DDR5-Arbeitsspeicher, nicht die Grafikkarte.

Fertig-PC kaufen oder selbst zusammenbauen?

Der Preisvorteil des Eigenbaus ist bei aktuellen Bauteilpreisen gering, weil Systemintegratoren im Einkauf in der Regel besser gestellt sind. Für den Eigenbau sprechen freie Komponentenwahl und Lerneffekt, für das Komplettsystem eine Gewährleistung auf das Gesamtgerät statt auf Einzelteile sowie ein geprüfter Auslieferungszustand.

Wie viel Arbeitsspeicher braucht ein Gaming-PC 2026?

Für Spiele reichen 32 Gigabyte in nahezu allen aktuellen Titeln aus; 48 Gigabyte bieten komfortable Reserve. Der Sprung auf 64 Gigabyte kostet im geprüften Konfigurator 799 Euro und lohnt sich vor allem bei Videoschnitt, virtuellen Maschinen und Simulationen.

Ryzen 9 9900X oder 9800X3D fürs Gaming?

Der 9800X3D liefert mit seinem vergrößerten L3-Cache in Spielen meist höhere Bildraten, besonders in niedrigen Auflösungen. Der 9900X bietet vier zusätzliche Kerne und Vorteile bei Streaming, Rendern und parallelen Anwendungen. Der Aufpreis auf die X3D-Variante beträgt 129 Euro.

Wie viel Watt braucht ein Gaming-PC mit RTX 5070 Ti und Ryzen 9 9900X?

Im Gaming-PC-Test zog die Grafikkarte in der Spitze 295 Watt, der Prozessor dauerhaft rund 160 Watt. Das verbaute 850-Watt-Netzteil nach ATX 3.1 hat damit Reserve; wer im Konfigurator die RTX 5080 wählt, bekommt ein 1.000-Watt-Netzteil dazu.

Was bedeutet das 1-Prozent-Perzentil von 112 FPS?

Es beschreibt die schlechtesten ein Prozent der gemessenen Einzelbilder. Der Abstand zum Mittelwert von 144 FPS beträgt rund 22 Prozent. Dieser Wert bestimmt den subjektiven Spieleindruck stärker als der Durchschnitt.

Reichen 16 Gigabyte Grafikspeicher für 4K?

In der geprüften Titelauswahl ja: 85 FPS im Mittel in 4K bei einer maximalen Speichertemperatur von 74 Grad Celsius ohne Drosselung. Titel mit hochauflösenden Texturpaketen und Path Tracing können darüber hinausgehen; dieses Szenario war nicht Teil der Messreihe.

Warum bricht die Schreibrate der SSD nach etwa einem Terabyte ein?

Die verbaute SSD nutzt QLC-Speicher ohne eigenen DRAM-Cache und arbeitet mit einem schnellen Zwischenspeicher. Ist dieser nach rund 1,05 Terabyte erschöpft, fällt die Schreibrate auf etwa 160 MB/s. Im Spielealltag tritt dieser Fall praktisch nicht ein.

Wie laut wird das System beim Spielen?

39 dB(A) beim Spielen und 43 dB(A) unter Volllast, gemessen in 50 Zentimetern Abstand bei 28,0 dB(A) Grundpegel. Ein belastbarer Leerlaufwert konnte in der verwendeten Messumgebung nicht erhoben werden.

Lässt sich der EPIC AMD von HI-TECH for Gamers später aufrüsten?

Der PCIe-5.0-M.2-Steckplatz war im Prüfling frei, das Systemlaufwerk saß im Gen4-Steckplatz. Das 850-Watt-Netzteil bietet gegenüber der gemessenen Spitzenaufnahme von 295 W an der Grafikkarte Reserve.

Ist beim EPIC AMD von HI-TECH for Gamers ein Betriebssystem im Preis enthalten?

Ja. Windows 11 Professional ist vorinstalliert und über eine digitale DSP-Lizenz aktiviert. Vorinstallierte Testversionen oder Werbeprogramme fanden sich im Test nicht; an Zusatzsoftware sind nur MSI Center und Corsair iCUE an Bord.

Wie lange dauert die Lieferung bei HI-TECH for Gamers?

Der Anbieter gibt eine übliche Versandbereitschaft von sieben Werktagen an. Zum Abrufzeitpunkt am 11. August 2026 waren einzelne Komponenten der Modellreihe nicht verfügbar. Die Lieferung innerhalb der Europäischen Union erfolgt kostenfrei.

Fazit: Was den besten Gaming-PC für 3.000 Euro ausmacht

Die Stärken dieses Rechners liegen dort, wo beim Kauf niemand hinschaut: bei Spannungsversorgung, Kühlung und Speicheranbindung. Drei Positionen, die in keiner Produktüberschrift auftauchen und trotzdem darüber entscheiden, ob die teuren Bauteile ihre Leistung auf den Bildschirm bringen oder unterwegs verlieren. Die Messwerte belegen, dass sie hier ankommt. Das ist der Unterschied zwischen einem abgestimmten Gerät und einer Teilesammlung mit derselben Grafikkarte auf dem Datenblatt.

Zwei Dinge gehören vor der Bestellung berücksichtigt. Welche Prozessor- und Speichervariante zum eigenen Nutzungsprofil passt, und ob das Systemlaufwerk für den geplanten Datenumfang reicht. Beides ist im Konfigurator eine Frage von zwei Klicks. Nachträglich wird es teuer.

Die aktuelle Ausstattung und die tagesaktuellen Preise finden sich auf der Produktseite des EPIC AMD, eine Einordnung der Bauteilwahl nach Auflösung und Budget im Gaming-PC Guide des Anbieters.


Alle Preisangaben beziehen sich auf den Abruf der Produktseite am 11. August 2026 und können sich ändern. Angaben zu Finanzierungs- und Ratenzahlungsangeboten sind unverbindliche Informationen und ersetzen keine Finanz- oder Rechtsberatung; die Konditionen ergeben sich ausschließlich aus den Unterlagen des jeweiligen Kreditgebers.


ANZEIGE – Sämtliche Inhalte dieser Seite sind ein Angebot des Anzeigenpartners. Für den Inhalt ist der Anzeigenpartner verantwortlich.

Passende Beiträge

Castlevania: Belmont’s Curse im Test

HATOR startet in Großbritannien mit den Skyfall MAG Ultima 8K Wireless

Grand Theft Auto VI: Launch-Trailer mit neuer Musik von Justice veröffentlicht